28.1.2012, 14:10
Zoch ist ein Ausstattungs-Verlag. Man macht den Karton eines neuen Spiels auf und denkt: „Hui, das sieht ja toll aus!“ Es sei denn, das neue Spiel heißt AQUILEIA. Dann macht man den Karton auf und denkt: „Ui, das ist wirklich von Zoch?“ – Blasser Spielplan, Miniatur-Münzen, Standardpöppel: Nennen wir diesen Stil mal Neue Sachlichkeit. Weg vom Pathos, hin zum Gebrauchsmaterial. Geht auch und
28.1.2012, 08:41

Ein Besuch bei Klaus Zoch ist bei uns jedes Jahr Pflicht, aber er ist nicht immer so leicht beim Chili Stand anzutreffen. Natürlich waren wir hartnäckig und haben ihn dann auch irgendwann erwischt. Die Chili Spiele Neuheit 2011 ist ein abstraktes Zweipersonenspiel, dieses mal auch wieder mit Theta-Stone. Das Spiel stellen wir euch hier im Detail mit Klaus vor.
Das Spiel haben wir bereits schon als Prototyp vorgestellt. Somit ist diese jetzt das zweite Video .... mit einem netten Abspann! ;-)
#video:spiel11masterplan#
28.1.2012, 08:33

Unglaublich aber wahr, denn mittlerweile ist schon Teil 8 der Zombies Reihe erschienen. Man kann mit Sicherheit festhalten, dass die große Fangemeinde dafür sorgt, dass diese Serie wohl nie zu Ende geht. In Anbetracht vieler Zombie Filme, deren Leidenschaft nach wie vor in mir steckt, schaffen es solche Filme oft nicht über einen Teil 2 oder 3 hinaus. Besser werden diese Fortsetzungen nicht und bei Zombies, dem Spiel, haben wir die bisherigen Erweiterungen als Lohnenswert, Gut oder einigermaßen Zufriedenstellend bewertet.
Diese Erweiterung befasst sich mit der Thematik „Gefängnis“ und der Autor lässt uns Spielern nach wie vor die Wahl, das Spiel nach eigenen Wünschen zu verändern, schließlich sollte weiterhin der Spaß im Vordergrund stehen. Ob wir diesen Spaß hatten, verraten wir euch im folgenden Bericht.
28.1.2012, 00:00
Jens und ich sind etwas spät dran. Zum Spieletreff im Achimer Brettspielclub. Aber besser spät als gar nicht. An einem der beiden belegten Tische wird ein vielversprechender Prototyp getestet. An dem anderem Tisch sitzen bereits 7 Spieler vor Lost Temple. Da Alexander die Promokarte hat, können wir noch mitspielen, Lost Temple also zu Neunt. In meiner bisher einzigen Partie hatte mir das Spiel gut gefallen.
28.1.2012, 00:00
Und schon ist es soweit! Kaum hat man sich etwas eingehender mit Nightfall beschäftigt, schon ist die erste Erweiterung Nightfall - Ausnahmezustand zu haben. Aber das ist auch gut so, denn obwohl sich durch die Erweiterung nichts Grundsätzliches ändert, sind die kleinen aber feinen Ergänzungen ein erster Schritt in die richtige Richtung. Entsprechend schmalbrüstig kommt die Anleitung zu dieser ersten Erweiterung daher, die sich mal abgesehen von einem stimmungsv...
27.1.2012, 22:57
Steve JacksonDan Smith, Clifford VanMeter, Shea Ryan, John GrigniSteve Jackson Games, 19952-6...
27.1.2012, 19:14
Small World geht in den Untergrund. Phillippe Keyaerts und Days of Wonder haben ein komplett neues Stand Alone Spiel kreiert, das mit neuen Völkern und Eigenschaften sowie einigen neuen Regeln die “zu kleine Welt” von einer neuen Seite erscheinen lässt. Grundsätzlich wird mit den Grundregeln von Small World gespielt, so dass wir in dieser Rezension [...]
27.1.2012, 18:28
Tief im Wald hört man Schläge – mal dumpf, mal hell! Du läufst dem Geräusch entgegen und als du näher kommst, siehst fleißige Waldarbeiter bei ihrer Arbeit. Sie versuchen einen Baum zu fällen und selbstverständlich bietest du ihnen deine Hilfe an! Bäume fällen ist nicht nur eine mittlerweile anerkannte und beliebte Sportart – nein – [...]
27.1.2012, 15:31
Wir haben zu unserer Heidelberger Spieleverlag-Termin-Meldung vom Dienstag ein Update. Zusätzlich zu Blood Bowl Teammanager Kartenspiel und der Herr der Ringe LCG Khazad-Dum Erweiterung sind noch...
27.1.2012, 15:12
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr sucht Schmidt Spiele auch 2012 wieder die schnellsten Puzzler im Land. Erneut treten Städte in Urlaubsregionen im Wettkampf gegeneinander an, um einen neuen ...
27.1.2012, 14:49
Zwei von Reiner Knizias neuesten Kreationen erscheinen als hochwertige Holzbrettspiele in Buche und Ahorn.
Bei GRAVITAS (links im Bild) werden die Spielplättchen geschoben. Kreuz und quer wandern sie übers Feld. Wer hat das Geschick, daraus Linien oder Blöcke seiner Farbe zu bilden? Mit drei forder...
27.1.2012, 14:27
Bereits zum neunten Mal wird zur Nürnberger Spielwarenmesse der ToyAward verliehen. Im Vorfeld sind die Aussteller aufgefordert, ihre neuesten und kreativsten Produkte einzureichen. Aus diesen eingere...
27.1.2012, 10:18
"Mit Essen spielt man nicht - auch nicht hinterher!" Mit seinem Kackel Dackel hat Goliath Toys dieses Sprichwort Lügen gestraft. 2010 kam der Dackel auf den Spieltagen in Essen zur Welt und hat sich s...
27.1.2012, 09:30
Mit 23, einem weiteren Kartenspiel von Amigo Spiele, das im Herbst 2011 erschienen ist, habe ich jetzt ein Problem. Die Schachtel hat nämlich das gleiche Format wie alle anderen Kartenspiele von Amigo Spiele, die ich kenne. Ist also im Hochformat, daher ist auch mehr Text bei der Coverbeschreibung nötig, damit das auch noch gut aussieht.
Das Cover ist recht schlicht und ähnlich gestaltet wie die Spielkarten. Eine große violette 23 vor einem grünen Hintergrund. Darunter sind einige Spielkarten abgebildet, der Slogan Aufsteigend ablegen ist dort ebenso zu finden wie 2 kleine Wesen, die man wohl noch am besten mit Fingermännchen bezeichnen kann.
27.1.2012, 08:13
Im vergangenen Herbst präsentierte Florian Racky auf den Spieltagen in Essen sein erstes eigenes Spiel: Isegrim, "ein fabelhaftes Kartenspiel". Er hatte dafür einen Verlag gegründet und nannte ihn Zic...
27.1.2012, 07:19

In Essen sind die ganz großen Verlagsstände nicht zu übersehen. Einer dieser Riesen ist Schmidt Spiele, die inzwischen auch den "Drei Magier" Verlag und "Hans im Glück" im Portfolio haben.
Dieses Jahr erweitert der Schmidt Verlag seine Spielereihe von Ligretto um Ligretto Twist. Hierbei wurden die Zahlen weggelassen und es gibt einen neuen Verknotungsmechanismus. Ziel dieser Änderungen war ein anderes Spielgefühl zu schaffen und so können auch jüngere flott Karten ablegen.
Hier stellen wir euch das Spiel vor.
#video:spiel11twist#
27.1.2012, 07:12

2011 waren wir bereits zu dritten Mal (offiziell zum zweiten Mal) in Folge zu einem Spieleworkshop, Prototypenevent oder einfach nur zum Relaxen auf der Finca auf Mallorca. Mit dabei waren wieder die Redakteure von Hans im Glück, die neben einigen Prototypen auch fast fertige Spiele im Gepäck hatten. Eines davon war „Hawaii“, welches in dieser Woche täglich sehr oft gespielt wurde. Das lag aber nicht daran, dass hier noch viele Mechanismen auf die Probe gestellt werden mussten.
All zu viel wollen wir nicht im Vorwort verraten, denn schließlich konnte der Jörg trotz vieler Partie nur eine gegen den Redakteur Georg Wild, wenn auch sehr knapp, für sich entscheiden. Zumindest ein Erfolgserlebnis!
Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, in der Folgezeit und jetzt mit dem fertigen Spiel in der Hand weitere Partien in verschiedenen Konstellationen auszuprobieren, um anschließend sich wörtlich in diesem Test zu äußern.
Bereits auf der SPIEL 2011 konnte Mario ein Interview mit dem Autor aufnehmen und nach all den schönen bereits veröffentlichten Filmen wird es jetzt Zeit für ein schriftliches Urteil.
27.1.2012, 00:35
Steve Jackson???Citadel, 19983-6 Vielspielerhttp://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/382
Meine...
26.1.2012, 22:22
Noch immer möchte eurer Volk das mächtigste dieser griechischen Inseln werden und bedarf sich daher der Götter und sagenhaften Kreaturen, die mit Opfergaben gutmütig gestimmt werden wollen… Aber nun mischt auch noch der Totengott selbst mit und gibt euch die Kontrolle über seine Untoten – und dann wollen die kleinen Götter auch noch ihr Stück [...]
26.1.2012, 17:28
Auf BGG.com findet sich der Terminplan für Z-Man Games-Neuheiten im ersten Halbjahr 2012:
Februar: Equilibrion, ein kooperatives Kartenspiel für 2 Spieler
April: Goa, eine Neuauflage des Klassikers...
26.1.2012, 17:22
Die Neuauflage von Nexus Ops von FFG soll bald erscheinen. Für alle Unentschlossenen hat FFG nun einen Trailer zum Spiel auf Youtube veröffentlicht, der nicht viel zum Spielablauf verrät, aber einen...
26.1.2012, 17:17
Kurzfristig hatte Jeff noch abgesagt dafür waren mit Peer, Rolf und 4 (!) weiteren Autoren, die teilweise zum ersten Mal die Spielwiese bevölkerten genügend Leute da. Zum Glück für die Konzentration war es weniger voll und somit auch weniger laut an dem Abend.
Eine Woche Krank geschrieben sein hat den Vorteil, dass man sich seinen Projekten widmen kann. Der Kopf funktioniert ja auch, wenn man eingemummelt unter der Decke liegt.
Wir starteten mit einem Test der neu geplanten PAX - Erweiterung. Die zusätzlichen Karten sorgen für mächtige Zusatzfunktionen, sind aber auch schwerer zu "Aktivieren". Die Spieldauer erhöht sich so leicht, aber vielerorts hört man eh, das Spiel sei zu schnell vorbei.
Ein weiterer Effekt: Rom wird etwas gestärkt (so die Spieler es darauf anlegen).
Dementsprechend knapp war die Geschichte. Kurioserweise hätte der Punktsieger auch gewonnen wenn Rom gewonnen hätte.
Zweites Spiel war Peers Atlantis-Spiel das letztes Mal schon mit kleinen Abstrichen gefallen konnte. Gut, wenn man die Gebäude schon kennt :-)
Trotzdem ändert sich die Spielreihenfolge zu spät im Spiel. Hier muss sich unbedingt früher etwas bewegen.
Wir quatschten noch ein wenig und dann ging es an den Heimweg.
Eine Woche Krank geschrieben sein hat den Vorteil, dass man sich seinen Projekten widmen kann. Der Kopf funktioniert ja auch, wenn man eingemummelt unter der Decke liegt.
Wir starteten mit einem Test der neu geplanten PAX - Erweiterung. Die zusätzlichen Karten sorgen für mächtige Zusatzfunktionen, sind aber auch schwerer zu "Aktivieren". Die Spieldauer erhöht sich so leicht, aber vielerorts hört man eh, das Spiel sei zu schnell vorbei.
Ein weiterer Effekt: Rom wird etwas gestärkt (so die Spieler es darauf anlegen).
Dementsprechend knapp war die Geschichte. Kurioserweise hätte der Punktsieger auch gewonnen wenn Rom gewonnen hätte.
Zweites Spiel war Peers Atlantis-Spiel das letztes Mal schon mit kleinen Abstrichen gefallen konnte. Gut, wenn man die Gebäude schon kennt :-)
Trotzdem ändert sich die Spielreihenfolge zu spät im Spiel. Hier muss sich unbedingt früher etwas bewegen.
Wir quatschten noch ein wenig und dann ging es an den Heimweg.
26.1.2012, 13:25
Ich sitze gerade vor meinem PC und lese über eine Neue Version von Die Siedler von Catan, die bald erscheinen soll. weiter
26.1.2012, 07:48

Gary Gouda ist wieder auf Käsejagd und kein Käsestück ist vor ihm sicher! Doch mit jedem erbeuteten Stück wird das Risiko höher, dass er in den Mauselöchern stecken bleibt. Nur wenn er sich die Größe der vielen Löcher gut merkt und unterwegs auch nicht in die Fänge der flinken Katze Kiki gerät, schafft er es ans Ziel! Wer kann Gary helfen, sich den besten Weg zu merken und dabei die meisten Käsestücke einzusammeln? Ein diebisches Memospiel für 2 - 4 Spieler von 4 - 99 Jahren.
Im folgenden Video stellen wir euch das Spiel vor! Viel Spaß!
#video:spiel11gary#
26.1.2012, 07:42

Den Autor Klaus-Jürgen Wrede kennen viele Spieler nur von Carcassonne, einem der bekanntesten und beliebten Spiele von ihm. In den letzten Jahren ist es etwas ruhiger um ihn geworden und die Spiele Albion (aus 2009) oder beispielsweise Venedig (2007) fanden zumindest in unseren Runden kaum Liebhaber. So sind wird doch sehr gespannt, was Rapa Nui zu bieten hat.
26.1.2012, 00:00
Mit Uta habe ich eine neue, sehr nette, regelmässige Mitspielerin gewonnen. Ganz entspannt bei einer Tasse Hopfen-Melisse Tee testen wir heute zu Zweit ein paar Neuheiten, während andere Frauen Tupperpartys oder so veranstalten. Ich glaube ich weiß, was mir da lieber ist....
Indigo liegt vor uns ausgebreitet. Auf einem wirklich schönem, im indischen Stil gehaltenem Spielbrett liegen ein paar Edelsteine aus, die wir gerne an unsere Kanten des Spielfeldes leiten möchten. Denn dann gehören sie uns und bringen uns Siegpunkte. Das Spielprinzip ist einfach und bekannt (z.B. aus Metro oder Tsuro).
25.1.2012, 20:23
Christian Loewenthal, Geschäftsführer von Prometheus Games, startet das mittlerweile schon nicht mehr ganz so junge neue Jahr mit einigen Hinweisen auf aktuelle Downloadmöglichkeiten weiter
25.1.2012, 19:50
Nachdem ich mich letztes Jahr etwas über den Preis geärgert habe, bin ich über die Liste der...
25.1.2012, 17:49
Feuerwehrleute riskieren bei Einsätzen oft ihr Leben. Werkzeuge, die ihnen die Arbeit erleichtern, sind daher unerlässlich. Ein Simulationsbaukasten soll nun dabei helfen, neue Kommunikationstechniken zu entwickeln – und diese frühzeitig an die Bedürfnisse der Einsatzkräfte anzupassen. Darin enthalten ist auch ein Brettspiel.
25.1.2012, 15:59
Nach 3 erfolgreichen Abenteuerspielen und einer Risiko-/Axis & Allies-Variante hat Wizards of the Coast mit Lords of Waterdeep für März ein klassisches Eurogame angekündigt:
Lords of Waterdeep...
25.1.2012, 15:51
Lange hat es gedauert: Auf der Messe in Essen schon im Oktober spielbar, ist Nefarious dank größere Produktionsprobleme erst heute bei uns eingetroffen. Nefarious ist das neue Spiel von Donald X....
25.1.2012, 00:46
Wolfgang Kramer, Richard UlrichDoris MatthäusHans im Glück, 19972-5...
24.1.2012, 20:03
Jiři Mikoláš: BIZZARIE für 2 bis 8 Personen bei Jira's Games 2010, Illustration von Aneta Kýrová
Monster gehen eigentlich immer, auch wenn man bei BIZZARIE erst nur Augen und Mund zu sehen bekommt. Den Rest darf man sich ausdenken und dazu malen. Ja, je nach Kunstfertigkeit ihrer Schöpfer sehen sie aus wie gemalt. Für manche ist diese Hürde zu hoch, aber hey, Monster sehen doch immer irgendwie
24.1.2012, 19:56
Wir haben heute mit dem Heidelberger Spieleverlag telefoniert und erfahren, welche Neuheiten noch im Januar in Deutschland ankommen werden. Erwartet werden:
Blood Bowl: Teammanager Kartenspiel
Herr...
24.1.2012, 16:21
Ein Highlight im Schmidt-Neuheitenprogramm ist zweifellos Grimoria. Es handelt sich dabei um die deutsche Ausgabe eines japanischen Fantasy-Kartenspiels, das 2010 in einer Auflage von nur 100 Exemplaren auf den Essener Spieltagen zu haben war. In unserem Messerückblick in spielbox 1/2011 hatten wir ...
24.1.2012, 15:18
Ostia war der Titel eines Spiels von Stefan Risthaus, das 2005 beim seligen Verlag Pro Ludo veröffentlicht wurde. Unter diesem Namen (OSTIA®) betreiben Stefan und Heike Risthaus, ebenfalls Spieleautorin, einen kleinen Verlag, in dem sie Varianten, aber auch eigenständige Spiele nach dem Print-and-Pl...
24.1.2012, 13:50
Wenn Sie unsere tabellarische Messevorschau verfolgt haben, sind Ihnen bereits die 6 Mini-Erweiterungen für Carcassonne aufgefallen, die der Hans im Glück Verlag in Nürnberg präsentieren wird. Jede kleine Box enthält acht neue Karten und zusätzliches Spielmaterial aus Holz und kostet 3 EUR. Wer alle...
24.1.2012, 07:30
Bei Abacusspiele sind 2012 die Michael Schacht – Festspiele eröffnet. Gleich zwei Neuheiten von ihm hat der Verlag nämlich unter anderem am Start. Hier sind die Spiele, die in Nürnberg vorgestellt werden: Africana | Autor: Michael Schacht Als Abenteurer versucht man an Expeditionen in Afrika teilzunehmen und Kunstgegenstände einzukaufen. Africana ist ein Spiel für 2-4 [...]
24.1.2012, 00:04
???-Parker, 19941-10 Familienspielerhttp://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/1236
Wie oft habe...
24.1.2012, 00:00
Reiner Stockhausen, Klemens Franz und ich sind wahre Helden. Ihr seid uns zu tiefstem Dank verpflichtet! Denn es ist Euch doch bestimmt auch schon aufgefallen das der Winter in Deutschland dieses Jahr größtenteils ausgefallen ist. Uns sei Dank. Wir haben das geregelt. Nun müsst Ihr Euch mal keine Sorgen darum machen ob das Auto anspringt und braucht keine Miniwolldecken für die Piepmätze im Garten zu häkeln. Wie wir das gemacht haben?
23.1.2012, 19:17
Die Spieler freuen sich regelmäßig, wenn zur Spielwarenmesse in Nürnberg und ganz besonders zur Spielemesse in Essen Hunderte von neuen Spielen angekündigt werden. weiter
23.1.2012, 17:27
Wir haben einen neuen Mitspieler. Wegen seines großen Bauchumfangs müssen wir sogar unseren Spieltisch umstellen. Der Neue nimmt einfach zu viel Platz ein. Zum Glück ist er die nächsten 11 Monate nicht mehr dabei.
37. Großspielen
Zu Beginn wird gemalt: Jeder ein Monster – nur Augen und Mund sind vorgegeben. Ich weiß, eigentlich ist BIZARRIE nur für acht Mitspieler vorgesehen, wir malen
23.1.2012, 09:13
Eine Meldung in eigener Sache von unserem Webmaster: KMW trennt sich von seiner Website www.hamburg-spielt.de. Die Seite hatte er vor 5 Jahren eingerichtet, um Hamburger Spielern eine Kontakt- und Inf...
22.1.2012, 20:26
In seinem Blog berichtet Michael Schacht aktuell über die vielen positiven Rückmeldungen, die ihn zu Mondo erreicht haben.
22.1.2012, 19:22
Vorab: Im Falle Haunted Village/Fatal Frame hat sich was bewegt: Harald von Spielmaterial.de, der Haunted Village hierzulande vertreibt hat das Spiel aus dem Shop genommen. Ein guter Schritt, den ich mir (idealistisch wie ich bin) in ähnlicher Form z.B. auch von Hutter (was Sirius betrifft) wünschen würde. Mittlerweile ist es wieder verfügbar, denn die beiden [...]
21.1.2012, 23:15
Das Universum von Warhammer 40.000 ist gewaltig, und so wundert es nicht, wenn dieses Universum ausreicht, um Platz für mehr als nur ein Rollenspielsystem zu bieten, die auf einem &au weiter
21.1.2012, 23:03
Du darfst mit Siggi Safeknacker auf Tour gehen und ihm helfen, die Codes der Tresore zu knacken. weiter
21.1.2012, 22:58
Mit dem Band Konzerndossier legt Pegasus Spiele einen weiteren Quellenband für die vierte Edition von Shadowrun vor, der dem interessierten Spielleiter als auch Spieler aktuelles Wiss weiter
21.1.2012, 22:49
Die Kinder hatten großen Spaß! Bestimmt 5 Minuten lang, vielleicht auch 10 Minuten. Dann allerdings wurden die ersten Varianten für Robby Robbe erfunden. weiter
21.1.2012, 22:44
Wer denkt bei diesem Spieletitel nicht direkt an süße Leckereien? Und es stimmt, bei diesem Memospiel dreht sich alles um Bonbons. weiter
21.1.2012, 22:09
Schnell erklärt, schnell gespielt und noch mal gespielt. Ganz getreu diesem Motto kommt Crosswise daher und erinnert von seiner Aufmachung her sofort an das Spiel des Jahres 2011: Qwirkle. Gleicher Karton, gleiche Steine, nur eben weiß lackiert aber wieder mit Symbolen. Das täuscht, denn Crosswise spielt sich dann doch ganz anders - angenehmer als Qwirkle, weil die ständige Rechnerei wegfällt. weiter
21.1.2012, 16:09
Echtzeit-Strategie. Das ist ein beliebtes Genre von Computerspielen. In der typischen rundenbasierten Form von Brett- und Kartenspielen hat sich noch keiner gewagt so ein “RTS” als Brettspiel umzusetzten. Bis jetzt. The Ares Project hat sich von dem Klassiker und König der RTS-Spiele inspirieren lassen: “Starcraft” und lässt die untersschiedlichsten Fraktion aufeinanderprallen. Kämpft als die Terraner, [...]
21.1.2012, 14:10
Bei Tschak! arbeitet man sich hoch – nämlich ganz nach oben in den Burgturm. Und wären da nicht immer irgendwelche Monster versteckt, so käme man auch ganz leicht an den Schatz ran. Da hilft nur ein bisschen Tschak! – schon ist man vorbei! In diesem durchdachten Kartenspiel tritt jeder mit den gleichen Voraussetzungen an und [...]
21.1.2012, 12:58
Es ist so weit. Der Winter ist zumindest hier im Gebirge angekommen. Was gibt es da schöneres, als ein einem sonnigen Wintertag die weiße Pracht zu genießen. Was soll man aber tun wenn kein Schnee in Reichweite ist oder man doch lieber in der warmen und trockenen Wohnung bleiben möchte? Die Brüder Lamont haben da [...]
21.1.2012, 00:00
Der Deckbuilding-Mechanismus taucht seit dem durchschlagenden Erfolg von Dominion immer häufiger in Spielen auf. Auch in der Pegasus-Neuheit Nightfall ist er wieder zu finden und während bei den Vorgängern oft die mangelnde Interaktion kritisiert wurde, geht es bei Nightfall so richtig zur Sache. Der alte Kampf zwischen Werwölfen und Vampiren wird ausgetragen, die Menschen geraten zwischen die Fronten und da liegt es ja schon in der Natur der Sache, dass ...
20.1.2012, 22:53
Weil die Zeit so kostbar ist, wollten wir sofort loslegen.Jeff kannte den Klassiker Die Fürsten von Florenz noch nicht und auch an Alfred ist das Spiel damals vorbei gegangen. Grund genug, die Zeit zurück zu drehen. Schnell erklärt konnten wir die ersten Aktionen durchführen, bis Verstärkung kam und wir noch einmal neu begannen... Nach erneutem Start, kam noch ein Nachzügler und wir begannen ein weiteres Mal - jetzt in Vollbesetzung. Ich sagte den Beteiligten, dass die Gaukler nicht so billig weggehen sollten und schon in der zweiten Runde musste ich dafür auch kräftig bluten, sodass am Ende doch nur der zweite Platz zu Buche stand.
Inzwischen waren wir zu siebt und mussten uns aufteilen.
Gleich ging es an das für sehr gut befundene Rapa Nui, auch in einer Dreierrunde. Zu viert wurde mir das Spiel noch nicht vergönnt, aber es steht auf jeden Fall noch auf dem Plan.
Weil es danach nicht mehr so recht aufgehen wollte, und es mir für ein längeres Spiel zu spät werden würde, klinkte ich mich aus und fuhr zufrieden Richtung Heim.
20.1.2012, 11:30
SEASIDE: 20.DIE ALCHEMISTEN: 12.BLÜTEZEIT: 15.REICHE ERNTE: 5.HINTERLAND: 1.Die Zahl der bei Luding registrierten DOMINION-Rezensionen nimmt mit fast jeder Erweiterung ab. Aus gutem Grund. Das Tempo, in dem die Boxen rausgeschossen werden, kann fast niemand mehr mitgehen. Höchstens die total Infizierten. Und die brauchen für ihre Kaufentscheidung wohl kaum eine Rezension. Sie treffen nämlich gar
20.1.2012, 10:58
Die 4. Edition von Bang! ist ab sofort in deutscher Sprache erhältlich (das Grundspiel war längere Zeit ausverkauft). Neben einer sanften Überarbeitung der Symbolik gibt es neues Spielmaterial (und eine größere Schachtel): Jeder Spieler hat zur besseren Übersicht ein Spielertableau, auf dem die Kart...
19.1.2012, 19:17
Es droht ein Durcheinander nicht kompatibler „intelligenter“ Elektronik bei den Spielen. Nach Tiptoi und Toystick drängt jetzt ein dritter elektronischer Stift auf den Brettspielemarkt. Haba wird auf der Nürnberger Spielwarenmesse zwei Lernspiele für den Ting vorstellen. In der bewährten Reihe Ratz Fatz erscheinen zwei Titel: Zahlen und Buchstaben. Beide sind Lernspielsammlungen, bei denen laut Haba „in zwölf fantasievollen Geschichten, Gedichten und Rätseln gereimt, gesungen und viel gelacht wird“. Gefördert werde dabei das Zahlen- beziehungsweise das Buchstabenverständnis sowie die sprachliche Entwicklung.Ting – der Hörstift wird gemeinsam von der Augsburger Druckerei Himmer und dem Verlag Random House Bertelsmann vertrieben. Eine Reihe von unterschiedlichen Verlagen haben Bücher für den Ting herausgeben – insbesondere für Kinder, unter anderem zwei Wimmelbücher bei Haba. Aber es gibt auch Bände für Erwachsene, beispielsweise das Bestimmungsbuch Was fliegt denn da? 346 Vogelarten Europas von Kosmos. Ein elektronisch unterstütztes Brettspiel hat der Stuttgarter Verlag leider nicht im Angebot.
Der Vorteil des Ting ist das breite Buchangebot, so dass der Stift nicht nur für kleinere Kinder nutzbar ist, sondern auch für ältere Geschwister oder Eltern. Für den Toystick der Firma Chefeu gibt es bislang das bei Noris erschienene Abenteuerspiel Die Schatzkammer von El Mirador. Diese für etwas ältere Grundschulkinder attraktive Schatzkammer ist bislang das einzige stiftunterstützte Brettspiel, das kein Lernspiel ist. Ein Nachteil für den Toystick sind die wenig überzeugenden broschürenähnlichen Bücher, die ebenfalls von Noris verlegt werden. Ravensburgers Tiptoi ragt hingegen mit einem guten Buchprogramm und dem bislang größten Spieleangebot heraus. Auf der Nürnberger Messe wird mit Mission im Lesedschungel bereits das achte Lernspiel erscheinen.
Die Technik dieser drei Stifte ist ähnlich, alle laden via USB ihre Software aus dem Internet runter. Trotzdem sind sie untereinander nicht kompatibel. Für den Verbraucher ist das eine ärgerliche Situation. Wenn er sich für Habas neue Ratz Fatz-Spiele interessiert, muss er erst einmal 35 Euro in einen Ting investieren. Wer schon einen Tiptoi besitzt, wird sich das genau überlegen.
> tiptoi und toystick
19.1.2012, 11:54
Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) vergibt ihren ALEX-Medienpreis 2012 an den zuspieler.de-Chefredakteur Sebastian Wenzel für seinen Artikel Auferstanden aus Kopien, erschienen bei "Spiegel online".
18.1.2012, 10:49
Ich gebe es zu: NSKN Legendary Games und ihr Spiel Warriors & Traders ist in Essen völlig an mir vorrüber gegangen. Glücklicherweise las ich im Internet (IIRC bei den Westpark Gamern) darüber und mit etwas querlesen war ich überzeugt: Hier lohnt sich eine Vorstellung! Das Spiel ist im Moment gerade nicht verfügbar, wenn es demnächst [...]
18.1.2012, 08:24
Schlüpft in die Haut eines mächtigen Mage Knight wenn ihr euch in die Gefilde des Atlantean Empire stürzt um es für den Orden zu erobern. Baue eine Armee auf, fülle dein Deck mit mächtigen Zaubersprüchen und Artefakten, erkunde Höhlen, Ruinen und Dungeons um am Ende die Metropolen der Atlanteans für dich und den Orden zu [...]
17.1.2012, 19:50
Bald ist es wieder soweit! Der nächste Urlaub rückt immer näher und was machen viele Deutsche dann? Genau, sie verreisen. Dabei zieht es immer mehr Menschen in entlegene Dörfer und fremde Länder, schließlich möchte man neue Kulturen entdecken und Erfahrungen sammeln. Doch wo genau liegt eigentlich das gewünschte Urlaubsziel?! Das 21. Jahrhundert macht es einem [...]
17.1.2012, 00:00
Pictomania ist ein Malspiel. Genau, so ein Spiel bei dem wir alle malen. Und bei dem ich regelmässig zu hören bekomme: bitte kein Malspiel, ich kann nicht malen. Doch wenn ich eine Gruppe erstmal zu Telestrations oder Graffiti überredet habe, ist das Eis gebrochen. Dann darf ich auch andere Malspiele auspacken. Ganz neue. Wie Pictomania.
16.1.2012, 23:12
Bäume aus Knete, Spielbretter aus Kühlschranktüren: Weil es westdeutsche Gesellschaftsspiele in der DDR nicht gab, wurden sie im Osten einfach nachgebaut. Ob “Monopoly”, "Sagaland" oder “Malefiz”, alle Klassiker des Klassenfeindes wurden in den volkseigenen Bastelstuben kopiert.
16.1.2012, 17:46
Der ALEX-Medienpreis 2012 geht an Sebastian Wenzel für seinen Artikel "Auferstanden aus Kopien", erschienen bei "Spiegel Online". In ihrer Begründung stellt die Jury der Spiele-Autoren-Zunft heraus, d...
16.1.2012, 10:57
Im Dezember 2011 reiste der Journalist Christoph König quer durch Deutschland. Am sechsten Tag stoppte er in der Skatstadt Altenburg. In seinem Beitrag erklärt er, wieso Skat für Profis alles andere als ein Spiel ist, weshalb Skat eine Mischung aus zahlreichen anderen Kartenspielen ist und was einen guten Skatspieler auszeichnet.
16.1.2012, 07:30
Unter dem Label Helvetiq erscheinen seit ein paar Jahren Schweizer Produkte im Handel, unter anderem auch Brettspiele. Cantuun heisst der neueste Wurf des jungen Unternehmens. Ein Brettspiel, bei dem es um die Besonderheiten der Schweizer Kantone geht. Eine gute Möglichkeit, die Schweiz so richtig kennenzulernen. Bis zu vier Spieler begeben sich bei Cantuun auf eine Schweizer [...]
16.1.2012, 00:00
Der Zufallsgenerator hat gesprochen. Walhalla, Colosseum oder Horse Fever habe ich gefälligst zu spielen. Für die neue Serie Expeditionen ins Spieleregal. Für mich. Denn dadurch spiele ich endlich mal alte Schätzchen, fragwürdige Platzhalter und noch unbekannte Staubträger. Die Wahl unter diesen Dreien fiel diesmal auf Horse Fever, denn das hatte ich noch gar nicht gespielt.
15.1.2012, 23:59
Mit Star Trek Catan erscheint eine in den Weltraum verlegte Version der Siedler von Catan bei der die Spieler statt Straßen Raumschiffe und statt Siedlungen und Städten Raumstationen bauen. Die Raumstationen werden über Raumschiffe miteinander verbunden. Hierfür werden die Rohstoffe Dilithium, Tritanium, Nahrung, Sauerstoff und Wasser benötigt, die auf Planetenfelder erwirtschaftet werden.
Hinzu kommen die bekannten Entwicklungskarten mit denen man z.B. direkt einen Siegpunkt oder als Fortschritt kostenlos zwei Raumschiffe bauen darf. Zudem sind die 2-Sonderpunkt-Karten “Längste Versorgungsroute” und “Größte Sternenflotte” enthalten.
Gestört werden die Spieler wie üblich beim Wurf einer 7, aber nicht von Räubern sondern von einem Klingonenschiff. Unterstützt werden die Spieler von 10 Charakteren (z.B. Captain Kirk und Mr. Spock) aus dem Star Trek Universum.
Star Trek Catan ist guter, alter Wein in neuen Schläuchen und ist für März 2012 angekündigt. Für Star Trek Fans und Catan-Sammler ist Star Trek Catan sicherlich ein Muss.
Mehr über die Entstehungsgeschichte von Star Trek Catan könnt ihr im Catan-Blog-Beitrag “Star Trek Catan – Der Kreis schließt sich” von Gero Zahn nachlesen.
Star Trek Catan kann bei Spiele-Offensive.de bereits vorbestellt werden.
Diskutiert über das Spiel im Siedler-Forum.
Zum Thema:Weihnachtsgewinnspiel: “Keltis” und “Deutschland Edition” zu gewinnenFrohe Weihnachten und Weihnachtsgewinnspiel!Catan für den Nintendo erschienen?!
15.1.2012, 19:11
Hilfe der Vulkan ist ausgebrochen! Rette sich wer kann? Nein! Lenke die Lava auf deine Freunde Feinde und freue dich wenn ihr Dorf abgebrannt ist. Was sich martialisch anhört ist aber tatsächlich ein kurzweiliges Familienspiel mit ausgesprochen viel Interaktion. Ihr lenkt die Lavaströme eines Vulkans auf eure Rivalen und versucht die Temperatur in eurem eigenen [...]
15.1.2012, 19:00
Las Vegas – die Stadt der Träume. Oder wenigstens die Möglichkeit traumhaft viel Geld zu verschleudern. In Lords of Vegas seid ihr aber die Seite, die mit offenen Händen den Geldregen empfangen – und dennoch schlägt auch auf der Unternehmerseite die Glücksspielwelle hoch aus. Also ab nach Vegas – gründet eure Casinomeile und werdet reich! [...]
14.1.2012, 12:09
Was für ein toller Jahresbeginn… Naja ich bin wieder da. Auch mit einer neuen Rezi. Gestern habe ich -dank Drakes Flames – wieder einen Plagiatsfall gefunden. In diesem Fall hatte ein Amerikaner ein Fanspiel über die Videospielserie “Fatal Frame” erstellt und kostenlos ins Netz gestellt (Hier). Da er ja keine Rechte an der Videoserie hatte, [...]
14.1.2012, 11:33
Can´t Stop ist ein Würfelspiel mit längerer Tradition. Die erste deutsche Ausgabe des Spiels von Sid Sackson erschien 1981 bei Parker und schaffte es auf die Auswahlliste zum Spiel des Jahres. Danach erschien es zum ersten Mal 1991 bei Franjos Spieleverlag, der im Jahr 2011 eine Neuauflage herausgebracht hat, die uns zum Test vorliegt. Zwischenzeitlich [...]
14.1.2012, 10:20
Mystery Rummy Fall 4: Al Capone heißt der vierte Fall der Mystery Rummy Serie. Al Capone war einer der berüchtigsten Verbrecherbosse in den 1920ern und 1930ern Jahren. Er kontrollierte die Chicagoer Unterwelt. Glücksspiel, Prostitution und illegaler Alkoholhandel waren nur einige seiner Geschäftsbereiche.
Doch nun zum Kartenspiel. Dieses befindet sich in einer Buchkassette. Auf der violetten Vorderseite sieht man wieder eine Lupe, diesmal blickt man auf Al Capone selbst. Zu beachten ist in diesem Fall auch die Schachtelseite, denn diese ist in der Art eines Buchdeckels gestaltet.
13.1.2012, 22:32
Erschaffe eine neue WeltEin games we play Spieletipp für die KinderZEIT

DIE ZEIT Nr. 3 / 2012, Seite 37 >>
Jeder spielt für sich allein – und doch gegeneinander. In der Tischmittel liegen unzählige Puzzleteile, in denen die Spieler nach passenden Landschaftskärtchen wühlen. Daraus müssen sie ein möglichst punkteträchtige eigene „Welt“ zusammensetzen. Wüste, Wiese, Wald und Wasser sollen gut zusammenpassen, Tiere spendieren Bonuspunkte, während Vulkane für Miese sorgen.
Zielgruppe | Kinder ab acht und Erwachsene, die keine Scheu vor Hektik haben.
Fazit | Mondo hat einfache Regeln, ist aber schwierig zu spielen. Unter dem Druck des tickenden Globusweckers und der Mitspieler, die einem die besten Teile wegschnappen, kann man schnell die Orientierung verlieren. Die hilft nur eines: noch mal spielen.

Mondovon Michael Schacht
Pegasus (Redaktion: Thygra)
für 1 bis 4 SpielerInnen ab zirka 8 Jahre
zirka 30 Euro
13.1.2012, 13:54
Aus den zahlreichen Kosmos-Neuheiten, die Sie in unserer Tabelle finden, greifen wir hier drei heraus.
Spätestens seit Shakiras Song zur Fußball-WM in Afrika kennt man die Worte. Rüdiger Dorn hat sein neuestes Kosmos-Spiel so genannt: Waka Waka bedeutet auf Suaheli "Tu es!" Als afrikanischer Händl...
12.1.2012, 19:45
Neues Jahr, neue Serien auf zuspieler.de. Ab sofort veröffentlicht zuspieler.de jeden Monat einen Brettspielcomic von Ritsch & Renn. Hinter dem Kürzel verbergen sich Harald Ritsch und Marcus Renn. Bevor wir die beiden Künstler kurz vorstellen, das Wichtigste vorneweg. Der große Traum von Harald ist es, für einen Spieleverlag Fantasy-Illustrationen zu zeichnen. Dies ist seine größte Leidenschaft.
12.1.2012, 11:34
Von wegen Spielen ist Kinderkram. In Frankfurt-Bockenheim treffen sich regelmäßig Erwachsene, die Karten- und Brettspiele zocken. zuspieler.de hat sie besucht.
12.1.2012, 10:19
Sollte ich eines Tages das Rezensieren wegen Erfolglosigkeit aufgeben müssen, werde ich ganz sicher nicht bei Verlagen als Regeleinleitungs-Schreiber unterkommen. Meine Einleitung zu KALIMAMBO lautete nämlich so: „Wir laufen mit unseren Figuren immer im Kreis, werden dabei vom Nashorn gerammt und treten in Elefantenhaufen. Juhu! Los geht’s!“Was fehlt meiner Geschichte? Ein tieferer Sinn! Wohl
12.1.2012, 07:30
Hawaii heisst das neue Spiel aus dem Verlag Hans im Glück. Was aber nach Ruhe und Entspannung im Pazifik klingt, entpuppt sich als knallhartes Optimierungsspiel mit Spassfaktor. Also auf zum fröhlichen Dorfbau als grosser Inselhäuptling. Optisch kommt man sofort auf Hawaii an. Das Spielmaterial ist zahlreich und vielfältig. Jeder Spieler erhält gleich seine eigene Strohhütte. Aloha [...]
12.1.2012, 06:07
Michael Rieneck: SANTIAGO DE CUBA für 2 bis 4 Spieler bei eggertspiele 2011, Illustration von Michael Menzel
Unsere Figuren bewegen sich auf dem Rundkurs durch ein kubanisches Hafenviertel. Auf Kuba geht nichts ohne Kontakte. Wir erhalten dort Waren und kommen an diverse Möglichkeiten, Gewinne aus der Planwirtschaft zu privatisieren. Mehr oder minder lukrative Möglichkeiten. Vordergründig geht
10.1.2012, 15:30
Als Cocotaki: Auswahlliste Kinderspiel des Jahres 2002
Haim Shafirs Taki – eine Variante der Spielidee von Mau Mau beziehungsweise Uno – ist das beliebteste Spiel in Israel. Bei Cocotaki hat Shafir dieses Ablegespiel mit Tierkarten ausgestattet. Die Kinder „bedienen“ entweder die Farbe oder das Tier. Gleichzeitig müssen sie die passende Tierstimme nachahmen. Außer bei roten Karten, da bleibt man stumm. Es sei denn, es ist der rote Hahn. Dann heißt es „Cocotaki“. Jetzt ist Cocotaki und dem Namen Kakadoo neu erschienen.
Spielregel | Die Cocotaki-Anleitung beginnt mit einer Anfängervariante, die durch Fortgeschrittenen- und Profi-Regeln ergänzt wird. Das ist vorbildlich und ebnet bereits den Kleinsten den Weg in dieses Spiel. Die Kakadoo-Regel basiert hingegen auf dem Profi-Cocotaki.
Zielgruppe | Wer die Cocotaki-Anleitung verwendet, kann mit Kindergartenkindern spielen, sobald sie die Karten halten können. Kakadoo wendet sich hingegen an achtjährige Schulkinder.
Fazit | Cocotaki ist ein genial lustiges Kartenspiel. Es ist so ähnlich wie Uno – aber eben auch besser als Uno. Man sollte sich also die Cocotaki-Regeln herunterladen und findet dann einen optimalen Einstieg. Es gibt nur zwei wichtige Änderungen bei den Tieren. Statt des Hahns finden wir einen Kakadu, und statt des Schmetterlings (der mehrfarbige Joker) sind bunte Fische in Kakadoo.
Download: Cocotaki-Spielanleitung >>
Kakadoo
von Haim Shafir
Amigo
für 2 bis 10 Kinder ab zirka 8 Jahre (mit der Cocotaki-Regel: ab zirka 5 Jahre)
zirka 8 Euro
Haim Shafirs Taki – eine Variante der Spielidee von Mau Mau beziehungsweise Uno – ist das beliebteste Spiel in Israel. Bei Cocotaki hat Shafir dieses Ablegespiel mit Tierkarten ausgestattet. Die Kinder „bedienen“ entweder die Farbe oder das Tier. Gleichzeitig müssen sie die passende Tierstimme nachahmen. Außer bei roten Karten, da bleibt man stumm. Es sei denn, es ist der rote Hahn. Dann heißt es „Cocotaki“. Jetzt ist Cocotaki und dem Namen Kakadoo neu erschienen.Spielregel | Die Cocotaki-Anleitung beginnt mit einer Anfängervariante, die durch Fortgeschrittenen- und Profi-Regeln ergänzt wird. Das ist vorbildlich und ebnet bereits den Kleinsten den Weg in dieses Spiel. Die Kakadoo-Regel basiert hingegen auf dem Profi-Cocotaki.
Zielgruppe | Wer die Cocotaki-Anleitung verwendet, kann mit Kindergartenkindern spielen, sobald sie die Karten halten können. Kakadoo wendet sich hingegen an achtjährige Schulkinder.
Fazit | Cocotaki ist ein genial lustiges Kartenspiel. Es ist so ähnlich wie Uno – aber eben auch besser als Uno. Man sollte sich also die Cocotaki-Regeln herunterladen und findet dann einen optimalen Einstieg. Es gibt nur zwei wichtige Änderungen bei den Tieren. Statt des Hahns finden wir einen Kakadu, und statt des Schmetterlings (der mehrfarbige Joker) sind bunte Fische in Kakadoo.
Download: Cocotaki-Spielanleitung >>
Kakadoovon Haim Shafir
Amigo
für 2 bis 10 Kinder ab zirka 8 Jahre (mit der Cocotaki-Regel: ab zirka 5 Jahre)
zirka 8 Euro
10.1.2012, 07:30
Graffiti! Da treffen sich alle mal zum Spielen und dann so was – es wird gemalt! Das Spiel ist nicht ganz neu, wurde aber jetzt von gamefactory eingeschweizert. Das trübt den Spielspass in diesem Zeichnungsspiel keinesfalls. Die Meinungen gehen klar auseinander. Muss man jetzt gut zeichnen oder noch besser raten bei Graffiti? Zeichnen ist zwar [...]
9.1.2012, 08:58
Für unser Montagsspielen habe ich ein kleines süßes amerikanisches Kartenspiel vorbereitet. Und nur, weil mich dessen Grafik sehr anspricht. Erinnert mich an den „Kleinen Maulwurf“ von Zdenek Miler. Bildliche Erinnerungen an damals finde ich einfach unwiderstehlich.
Was sich hinter der kindlichen Grafik verbirgt? Alles andere, nur kein Kinderspiel. Jeder packt zwar nur seinen Rucksack mit
8.1.2012, 17:41
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
vielen Dank für eure vielen Zuschriften zur Lookout-Verlosung! Sehr viele davon enthielten zusätzlich Grüße, Weihnachtswünsche und erfreuliche Rückmeldungen - wir haben uns in der Redaktion hierüber sehr gefreut, auch wenn wir es leider nicht geschafft haben, im einzelnen darauf zu antworten
Zu den Gewinnern:
Je eine Mikro-Erweiterung zu Die Minen von
8.1.2012, 13:00
Wie Tetris und Minecraft in der Computerspielwelt gezeigt haben, liegt es in der Natur des Menschen, Blöcke zu kombinieren und aufeinander zu bauen. Auch in der Welt der Brettspiele kann man dieser Leidenschaft frönen. Eine Möglichkeit dazu bietet das Spiel Turmbauer von Matt Mette aus dem Kosmos-Verlag. In diesem Spiel versuchen zwei bis vier Spieler [...]
8.1.2012, 12:27
Hallo, leider liege ich ein paar Tage flach. Daher kein Post diese Woche. Nächste Woche bin ich hoffentlich zurück. In der Zwischenzeit bitte ich um Hinweise, wo man die neue Version von Flash Duell (Sirlin Games) beziehen kann. ciao peer
7.1.2012, 00:00
Mit Gears of War versetzt uns der Heidelberger Spieleverlag in eine andere Zeit. In eine ferne Zukunft, die uns außerhalb dieses Spiels erspart bleiben möge, denn dass es ordentlich zur Sache geht ergibt sich ja bereits aus dem Spieletitel. Die Mitspieler schlüpfen in die Rollen sog. KOR-Soldaten, die sich im Kampf mit der Locust-Horde befinden. Seit dem Tag ihrer Ankunft, als sie aus ihren unterirdischen Verstecken herauskamen und die Menschheit überfielen, kämpft die...
6.1.2012, 14:04
Absolut voll war es heute in der Spielwiese. Wir mussten zeitweilig mit 2 anderen Gruppen den großen Tisch teilen – aber echte Spieler sind ja leidensfähig.
Ich traf mich wieder etwas früher mit Jeff, um sein Nieuw Amsterdam zu zweit zu testen – dieses mal ohne Sonderregel und es klappte prima – also Sonderregel gestrichen.
Inzwischen trudelten zig Leute ein mit Johann, seinem Bruder und seiner Mutter und ein Neuautor mit Juma wollte sein Spiel vorstellen. Das klappte natürlich nur mit Aufteilen der Gruppe.
In Jumas Spiel schaffen wir Jobs, tun was für den Umweltschutz, Forschen, Entwickeln. Dafür versuchen wir unser Einkommen zu erhöhen und Moralpunkte zu bekommen.
Jede Runde beginnt mit einem gleichzeitigen Gebot um die erste Wahl bei den ausliegenden Karten. Nach 3 Runden gibt es eine größere Wertung.
Die Jobs und anderen Projekte werden durch Plättchen dargestellt, die auf dem Plan abgelegt werden. Kommen gleichartige Plättchen in die Nachbarschaft, kann man mit dem Nachbarn (anderer Spieler) koalieren (bringt beiden etwas) oder konfrontieren (bringt dem besseren Projekt etwas).
Das Spiel ist clever designt und bis auf das dröge optische bekommt man schnell ein Gefühl für die Möglichkeiten. Allerdings sind diese Zahlenspielereien nicht für jeden geeignet.
Danach musste Johann samt Family losdüsen und Josè tauchte noch auf.
Nun konnten wir nochmal mein Palmyra testen. Diese Runde krankte nicht am schnell leerwerdenden Kartenstapel, sondern etwas an der Schlusswertung, aber das ist nichts aufregend unlösbares.
Da noch Zeit war, packte Jeff noch einmal sein Legespiel (Kolchoses) aus. Die Wertigkeiten hatten sich leicht verändert und es machte bis auf eine Kleinigkeit großen Spaß. Ein aufgewertetes Plättchen soll nicht sofort den anderen Spielern zur Verfügung gestellt werden – das ist Jeffs Hausaufgabe bis zum nächsten Autorentreff :-)
Ich traf mich wieder etwas früher mit Jeff, um sein Nieuw Amsterdam zu zweit zu testen – dieses mal ohne Sonderregel und es klappte prima – also Sonderregel gestrichen.
Inzwischen trudelten zig Leute ein mit Johann, seinem Bruder und seiner Mutter und ein Neuautor mit Juma wollte sein Spiel vorstellen. Das klappte natürlich nur mit Aufteilen der Gruppe.
In Jumas Spiel schaffen wir Jobs, tun was für den Umweltschutz, Forschen, Entwickeln. Dafür versuchen wir unser Einkommen zu erhöhen und Moralpunkte zu bekommen.
Jede Runde beginnt mit einem gleichzeitigen Gebot um die erste Wahl bei den ausliegenden Karten. Nach 3 Runden gibt es eine größere Wertung.
Die Jobs und anderen Projekte werden durch Plättchen dargestellt, die auf dem Plan abgelegt werden. Kommen gleichartige Plättchen in die Nachbarschaft, kann man mit dem Nachbarn (anderer Spieler) koalieren (bringt beiden etwas) oder konfrontieren (bringt dem besseren Projekt etwas).
Das Spiel ist clever designt und bis auf das dröge optische bekommt man schnell ein Gefühl für die Möglichkeiten. Allerdings sind diese Zahlenspielereien nicht für jeden geeignet.
Danach musste Johann samt Family losdüsen und Josè tauchte noch auf.
Nun konnten wir nochmal mein Palmyra testen. Diese Runde krankte nicht am schnell leerwerdenden Kartenstapel, sondern etwas an der Schlusswertung, aber das ist nichts aufregend unlösbares.
Da noch Zeit war, packte Jeff noch einmal sein Legespiel (Kolchoses) aus. Die Wertigkeiten hatten sich leicht verändert und es machte bis auf eine Kleinigkeit großen Spaß. Ein aufgewertetes Plättchen soll nicht sofort den anderen Spielern zur Verfügung gestellt werden – das ist Jeffs Hausaufgabe bis zum nächsten Autorentreff :-)
6.1.2012, 12:15
Bangkok Klongs von dlp games kann ab sofort auf der französischen Webseite Boitajeux online gespielt werden. Damit ist das Spiel von Martin Schlegel bereits auf zwei Webportalen präsent, nachdem es im vergangenen Jahr für die deutsche Webseite Yucata programmiert wurde.Boitajeux ist ein französisches Portal für Brettspiele, die dort nach Registrierung zugbasiert gespielt werden können. Die Seite ist in den Sprachen Französisch und Englisch verfügbar und insgesamt können dort bisher 25 Spiele gespielt werden.
Bangkok Klongs ist ein strategisches Spiel für 2-4 Spieler, das 2010 von dlp games veröffentlicht wurde. Aus unserer Spielvorstellung (08.2010):
Die thailändische Hauptstadt ist durchzogen von Kanälen, den sogenannten Klongs, die dem Spiel den Titel gaben. Auf diesen Klongs sind jeden Tag Händler mit ihrer frischen Ware unterwegs zu den Schwimmenden Märkten. Dieses bunte Treiben wird im Spiel nachempfunden. Auf dem zunächst leeren Spielplan trudeln im Laufe der Partie die Händler mit ihren Booten ein. Der Markt füllt sich, bis am Ende das Gewusel perfekt ist.
Reihum setzen die Spieler Boote in den Schwimmenden Markt ein. Dabei gilt es, die besten Anlegeplätze auszuwählen, denn die sind maßgeblich für die Wertungen an den Markttagen. Nur Anlegeplätze, um die sich genügend Boote geschart haben, lohnen sich, der Rest geht leer aus. Doch nicht nur die Markttage zählen für den Erfolg, auch die abschließende Bewertung des Warenlagers ist wichtig. Wer beim Sammeln der Waren Schwerpunkte gesetzt hat, schneidet besonders gut ab.
Das Spiel ist für Spieler ab ca. 10 Jahre ausgelegt. Wie bei einem echten Schlegel nicht anders zu erwarten, muss man schon ein wenig die grauen Zellen anstrengen, wenn man nach ca. 60 Minuten Spieldauer die Nase vorn haben möchte. Ebenfalls typisch für ein Schlegel-Spiel: recht kurze und leicht verständliche Spielregeln. Stimmungsvoll in Szene gesetzt wurde das Spiel von Klemens Franz, der auf eine anschauliche Reihe an Spieleillustrationen blicken kann.
Infos: www.boiteajeux.net
Link Bangkok Klongs: http://www.boiteajeux.net/jeux/klg/klg_aide_en.php
dlp games: www.dlp-games.de
Quelle: Presseinfo, dlp-games
6.1.2012, 07:30
Geistertreppe – Das Kartenspiel ist ein lustiges Spiel, aber vor allem Gedächtnistraining. Vier Kinder wurden in Geister verwandelt und tauschen oft ihre Plätze. Wer die Übersicht behält, kann im entscheidenden Moment viele Karten nehmen und kommt dem Sieg ein grosses Stück näher. Mittelpunkt des Kartenspiels ist ein Kreis, der mit den Farben grün, gelb, blau, rot und weiss bemalt [...]
4.1.2012, 06:33
Richard Garfield: KING OF TOKYO für 2 – 6 Personen bei iello, im Vertrieb von Heidelberger Spieleverlag, Illustration von Benjamin Raynal
Thema
Diese Monster, diese Viecher, die ursprünglich als Mutanten dem Meer entstiegen sind, um Tokio in Schutt und Asche zu legen. Und natürlich sollen nebenbei alle anderen Monster auch noch sterben, denn es kann nur einen King geben.
Optik
Bunt und
4.1.2012, 00:48
Was ist eigentlich mit mir los? Ich spiele mit Plastikpanzern Szenarien aus dem 2. Weltkrieg nach; beim Kauf neuer Kleidung gefällt mir mehr und mehr die Farbe oliv. Ganz offenbar habe ich biografisch einiges nachzuholen, nachdem ich in meiner Jugend den Kriegsdienst verweigert und daraufhin gewisse Aspekte der Mannwerdung verpasst habe. Sollte ich jetzt auch noch ein Faible für Marschmusik
4.1.2012, 00:45
Was landete am häufigsten auf meinem Spieletisch? Was machte besonders viel Spaß? Und welche alten Schätzchen wurden endlich mal wieder ausgepackt?ORA ET LABORA: Nachdem ich neulich an einem Nachmittag drei Solo-Partien in Folge und abends noch zwei Partien mit meinen Mitspielern absolviert habe, kann ich vor dem Suchtpotenzial nur warnen! Für mich aber kommt jede Hilfe zu spät. Deshalb kann ich
3.1.2012, 08:00
Hol´s der Geier!, so heißt das bei Amigo Spiele letztes Jahr (2011) erschienene Kartenspiel. Hierbei handelt es sich um die Neuauflage eines bereits 1988 von Ravensburger veröffentlichten Kartenspiels, das im gleichen Jahr auch auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres kam.
Das Cover der kleinen Spieleschachtel wird von einem Geier dominiert, der versucht sich auf den Überresten eines Baumes zu halten, während eine von zwei kleinen Mäusen den Stamm mit ihrem Fuß bearbeitet.
2.1.2012, 10:32
Nach 3 schnellen Partien San Juan mit gefühlt exakt dem gleichen Ergebnis war es Zeit für eine Neuerwerbung:
Ich weiß nicht, aber sicher hat es der ein oder andere schon einmal erlebt: da durchlebt man tolle Partien eines Spieles und legt sich das gute Stück dann zu, um zu sehen, dass es in einer anderen Runde gnadenlos floppt. So geschehen bei The City. Nach 3 Durchgängen hatte jeder ein Einkommen von 10 Karten und es ist nur noch Zufall, ob man die guten Punktekarten noch auf die Hand bekommt. Die Arbeit, seine gnzen Karten sinnvoll durchzusehen, was man abwirft, macht man sich sowieso nicht mehr.
Na ja - eine Chance wird das Spiel sicher noch bekommen.
Was die 7 Wonders-Leaders Erweiterung angeht bin ich ja Spätzünder, aber dann war es endlich soweit: Vor jeder Runde hat jeder die Möglichkeit einen Anführer zu spielen der einem während des Spiels, oder am Ende einen Vorteil gibt. Die Anführer selbst werden in altbewährter Manier vorab "gedraftet". Die Leaders setzen gute Kenntnis des Grundspiels voraus. Dann aber will man sie wohl nicht mehr missen. Klasse Erweiterung für ein Klassespiel.
Den Abschluss bildete das Luxus Puerto Rico. Das macht verdammt viel Spaß, wenn den Augen so geschmeichelt wird. Die Goldmünzen, so schön sie sind lassen sich aber schlechter greifen, doch das ist Jammern auf hohem Niveau.
Am 31.12. sollte
n es noch ein paar Spiele auf unseren Tisch schaffen:
Von Klaus Jürgen ”Carcassonne” Wrede kommt zu Essen 2011 Rapa Nui vom Kosmos Verlag.
Die kleine Schachtel suggeriert zunächst ein Zweipersonenspiel, aber es handelt sich um ein vollwertiges Spiel für 2-4 Spieler.
Wir sammeln Opferkarten (in 4 verschiedenen Sorten), legen Rapa Nui Karten vor uns aus - diese helfen uns beim Einkommen und verbilligen den Opferkartenkauf und füllen am Zugende unsere Kartenhand auf 3 Karten auf. Danach gibt es immer eine kleine Wertung, sprich es gibt Einkommen, oder Punkte. Wird ein Moai gebaut (kostet 7 Holz), dann wird eine Opferrunde eingestreut: jeder Spieler legt eine seiner Opferkarten in die Mitte. Der Moaibauer legt seine Opferkarte verdeckt und fügt eine weitere von den allgemeinen Stapeln hinzu. Am Ende bestimmt die Zahl der geopferten Sorten über den Wert der verbliebenen Opferkarten auf der Hand.
Nach einigen eher durchschnittlichen “Wrede-Spielen” muss ich sagen, dass Rapa Nui wirklich ein richtig schönes Spiel ist. Man punktet während der Partie, oder auch am Spielende, das ziemlich schnell eintreten kann. Durch seine kleinen Entscheidungen und die kurzen Regeln erreicht Rapa Nui trotzdem einen ansprechenden Tiefgang die Einflussnahme ist für ein solch “kleines” Spiel recht hoch.
Wir spielten 2 Partien (zu dritt und zu zweit) dabei fiel auf, dass es überhaupt keine Änderungen bei der Vorbereitung und den Regeln gibt, lediglich dauert es länger bis der Kartenstapel durch ist (=Spielende) und die Wertigkeiten sind zu zweit beträchtlich anders: während es zu dritt ausgeglichen scheint, ob man Moais baut und Punkte während der Partie kassiert, ist es zu zweit vor allem wichtig, dass man am Ende viele Karten möglichst der wertvollsten Sorte besitzt.
Durch die unterschiedliche Kartenauslage gibt es wirklich völlig unterschiedliche Partien. Das hängt vor allem an der Verfügbarkeit von Holz. Rapa Nui konnte wirklich überzeugen.
Mit unserm Besuch konnte ich ein paarmal mein 2er Würfelspiel Tug of War testen, dabei offenbarte sich wohl doch ein Startspielervorteil. Das wird demnächst nochmal angegangen und behoben, bevor das Spiel einem Verlag angeboten wird.
Bis noch weiterer Silvesterbesuch eintrudeln sollte, war noch Zeit. Also musste noch eine Partie Pantheon her. Das Spiel hatten wir zuletzt in Oberhof gespielt und weil es so gut gefallen hat, wurde es in Essen erworben. Die erste Partie war zum Wiedereinstieg ganz passabel und wir ließen gleich noch eine weitere folgen... immer noch ein Knallerspiel in meinen Augen - und dann war es auch bald Zeit zum Knallern!
Rein in die gute Stube konnten noch ein paar Spiele begeistern, die auch Nichtspieler ansprechen: Kuhhandel, Wie ich die Welt sehe und Blokus!
Frohes neues Jahr
Ich weiß nicht, aber sicher hat es der ein oder andere schon einmal erlebt: da durchlebt man tolle Partien eines Spieles und legt sich das gute Stück dann zu, um zu sehen, dass es in einer anderen Runde gnadenlos floppt. So geschehen bei The City. Nach 3 Durchgängen hatte jeder ein Einkommen von 10 Karten und es ist nur noch Zufall, ob man die guten Punktekarten noch auf die Hand bekommt. Die Arbeit, seine gnzen Karten sinnvoll durchzusehen, was man abwirft, macht man sich sowieso nicht mehr.
Na ja - eine Chance wird das Spiel sicher noch bekommen.
Was die 7 Wonders-Leaders Erweiterung angeht bin ich ja Spätzünder, aber dann war es endlich soweit: Vor jeder Runde hat jeder die Möglichkeit einen Anführer zu spielen der einem während des Spiels, oder am Ende einen Vorteil gibt. Die Anführer selbst werden in altbewährter Manier vorab "gedraftet". Die Leaders setzen gute Kenntnis des Grundspiels voraus. Dann aber will man sie wohl nicht mehr missen. Klasse Erweiterung für ein Klassespiel.
Den Abschluss bildete das Luxus Puerto Rico. Das macht verdammt viel Spaß, wenn den Augen so geschmeichelt wird. Die Goldmünzen, so schön sie sind lassen sich aber schlechter greifen, doch das ist Jammern auf hohem Niveau.
Am 31.12. sollte
n es noch ein paar Spiele auf unseren Tisch schaffen:Von Klaus Jürgen ”Carcassonne” Wrede kommt zu Essen 2011 Rapa Nui vom Kosmos Verlag.
Die kleine Schachtel suggeriert zunächst ein Zweipersonenspiel, aber es handelt sich um ein vollwertiges Spiel für 2-4 Spieler.
Wir sammeln Opferkarten (in 4 verschiedenen Sorten), legen Rapa Nui Karten vor uns aus - diese helfen uns beim Einkommen und verbilligen den Opferkartenkauf und füllen am Zugende unsere Kartenhand auf 3 Karten auf. Danach gibt es immer eine kleine Wertung, sprich es gibt Einkommen, oder Punkte. Wird ein Moai gebaut (kostet 7 Holz), dann wird eine Opferrunde eingestreut: jeder Spieler legt eine seiner Opferkarten in die Mitte. Der Moaibauer legt seine Opferkarte verdeckt und fügt eine weitere von den allgemeinen Stapeln hinzu. Am Ende bestimmt die Zahl der geopferten Sorten über den Wert der verbliebenen Opferkarten auf der Hand.
Nach einigen eher durchschnittlichen “Wrede-Spielen” muss ich sagen, dass Rapa Nui wirklich ein richtig schönes Spiel ist. Man punktet während der Partie, oder auch am Spielende, das ziemlich schnell eintreten kann. Durch seine kleinen Entscheidungen und die kurzen Regeln erreicht Rapa Nui trotzdem einen ansprechenden Tiefgang die Einflussnahme ist für ein solch “kleines” Spiel recht hoch.
Wir spielten 2 Partien (zu dritt und zu zweit) dabei fiel auf, dass es überhaupt keine Änderungen bei der Vorbereitung und den Regeln gibt, lediglich dauert es länger bis der Kartenstapel durch ist (=Spielende) und die Wertigkeiten sind zu zweit beträchtlich anders: während es zu dritt ausgeglichen scheint, ob man Moais baut und Punkte während der Partie kassiert, ist es zu zweit vor allem wichtig, dass man am Ende viele Karten möglichst der wertvollsten Sorte besitzt.
Durch die unterschiedliche Kartenauslage gibt es wirklich völlig unterschiedliche Partien. Das hängt vor allem an der Verfügbarkeit von Holz. Rapa Nui konnte wirklich überzeugen.
Mit unserm Besuch konnte ich ein paarmal mein 2er Würfelspiel Tug of War testen, dabei offenbarte sich wohl doch ein Startspielervorteil. Das wird demnächst nochmal angegangen und behoben, bevor das Spiel einem Verlag angeboten wird.
Bis noch weiterer Silvesterbesuch eintrudeln sollte, war noch Zeit. Also musste noch eine Partie Pantheon her. Das Spiel hatten wir zuletzt in Oberhof gespielt und weil es so gut gefallen hat, wurde es in Essen erworben. Die erste Partie war zum Wiedereinstieg ganz passabel und wir ließen gleich noch eine weitere folgen... immer noch ein Knallerspiel in meinen Augen - und dann war es auch bald Zeit zum Knallern!
Rein in die gute Stube konnten noch ein paar Spiele begeistern, die auch Nichtspieler ansprechen: Kuhhandel, Wie ich die Welt sehe und Blokus!
Frohes neues Jahr
2.1.2012, 09:30
Ich gebe es ja zu, ein etwas reißerischer Titel. Ich habe lange überlegt, ob ich mich meinen Kollegen anschließen soll. Auch einen Rückblick auf das Jahr 2011 schreiben, oder einen Ausblick auf das Jahr 2012. Doch ich habe mich dagegen entschieden. Obwohl im Moment in meinem Kopf die Gedanken herumpurzeln, ich so viel schreiben möchte, über den Sinn und Zweck des Spielens. Doch ich denke, dass diejenigen, die den Text hier lesen, das sowieso wissen. Also gibt es nur die Kurzform.
1.1.2012, 21:37
Solche Spiele sollten eigentlich gar nicht erlaubt sein. Wirklich nicht. Spiele, die den Anschein erwecken, einfach, um nicht zu sagen banal zu sein, und die dann doch Hürden und Anforderungen stellen, die kaum zu meistern sind. Wenigstens ich selber bin dem Spiel nicht gewachsen. Aber mit mir ganz viele andere auch nicht. Alle machen Fehler. Solche, für die es nachträglich keine Erklärungen gibt. Wirklich keine. Und das Spiel lacht sich dabei ins Fäustchen. Irgendwie triumphierend. Und sonst tun es die Mitspieler. Hämisch und unschön. Bis sie selber drankommen und es nicht besser können. Schadenfreude pur. Und ein Vergnügen, das kaum zu stoppen und noch weniger zu verstehen ist. weiter
1.1.2012, 19:46
Fische fangen in der Ostsee? Ein Kinderspiel. Hier gibt es Lachse, Flundern, Heringe und Dorsche zu angeln, und obendrein bleibt im Netz auch öfter mal ein Brocken Bernstein hängen, der sich schnell versilbern, d.h. in Siegpunkte verwandeln, lässt. Der Fischverkauf jedoch ist lukrativer. Allerdings ziehen die Tiere selten in Schwärmen über den Spielplan, und zudem tauchen die Vertreter der einzelnen Gattungen im Laufe der (Spiel-)Zeit ganz unberechenbar an verschiedenen Stellen zwischen den Wellen auf, so dass auch eine gewisse Portion Anglerglück gefragt ist.Am Haken der Optik
Das Erste, was bei Mare Balticum ins Auge springt, ist die graphische Gestaltung nicht nur der Spieleschachtel, sondern des kompletten Spielmaterials. Alles – inklusive des Spielplans – ist zunächst mit Fimo modelliert und dann abfotografiert worden, so dass sich eine einzigartige Optik ergibt, die einen sehr farbenfrohen und verspielten Eindruck macht und damit besonderen Reiz auf die Zielgruppe ausüben dürfte. Diese umfasst, wie die Altersangabe von 6+ auf der Schachtelrückseite andeutet, in erster Linie Kinder und mitspielende Eltern. Doch auch Gelegenheitsspieler haben ihre Freude an diesem schnell erklärten und schnell gespielten Titel.
In See stechen
Bevor die Spieler ablegen können, muss zuerst auf und um den Spielplan herum klar Schiff gemacht werden. Das bedeutet im Einzelnen, dass jeder Spieler eine Farbe wählt, in der er (je nach Mitspielerzahl) drei bis fünf Kutter, ein Ablagetableau und fünf Betriebsmarken an sich nimmt. Außerdem werden auf dem Spielplan 27 Warenmarken (Fische und Bernstein) zufällig auf die hell- und dunkelblauen Wasserfelder verteilt, wobei die dunkleren Felder jeweils mit zwei Marken bestückt werden, die helleren hingegen nur mit je einer. Die restlichen Warenmarken wandern gemeinsam mit den Zeitmarken, die den Ablauf eines Dreivierteljahres markieren (vom Frühling bis zum Herbst, denn im Winter haben die Fischer frei), in den beiliegenden schwarzen Beutel. Aus diesem werden sie später nach und nach herausgelost – und zwar immer dann, wenn ein Feld auf dem Spielplan komplett leer geworden ist, d.h. sich weder Warenmarken noch Kutter darauf befinden.
Zu guter Letzt müssen noch die acht Nachfragemarken ebenfalls im Losverfahren auf die fünf Häfen – Kopenhagen, Stockholm, Sankt Petersburg, Riga und Danzig – verteilt werden, so dass ersichtlich ist, in welchem Hafen, man welche Ware abliefern kann. Dabei gilt, dass in den drei Städten, in denen je zwei Nachfragemarken ausgelegt werden, diese nicht dieselbe Fischsorte zeigen dürfen. Wenn dann auch noch der Startspieler bestimmt ist (derjenige, der zuletzt einen Fisch gesehen hat) und jeder Spieler einen seiner Kutter in einem beliebigen Hafen platziert hat, ist die Spielvorbereitung abgeschlossen.
Nun heißt es also: Leinen los!
Auf hoher See
Ist ein Spieler an der Reihe, darf er drei Aktionen ausführen, wobei er aus folgenden Alternativen wählen kann: Kutterfahrt, Fischfang und Abladen.
Wenn das Ziel ist, hinaus aufs Meer zu fahren, darf der Spieler entweder einen neuen Kutter auf den Spielplan stellen oder – wenn bereits all seine Boote zu Wasser gelassen sind – einen Kutter versetzen. Dabei ist jedoch stets zu beachten, dass die eigenen Kutter im Verband unterwegs sind und eine ununterbrochene Kette bilden, d.h. auf benachbarten Feldern stehen müssen. Es ist allerdings möglich, dass sich auf einem Feld mehrere Kutter verschiedener Farben befinden.
Ebenfalls auf hoher See findet der Fischfang statt. Dieser besteht ganz einfach darin, dass sich der Spieler eine Warenmarke (Fisch oder Bernstein) von einem Feld nimmt, auf dem sich einer seiner Kutter befindet. Diese Marke legt er dann auf sein Ablagetableau, das in drei Teile untergliedert ist – ganz oben befinden sich die „Laderäume“ (Abbildungen kleiner Fischkutter), auf denen man insgesamt bis zu fünf Fischmarken sammeln kann, bevor man einen Hafen ansteuern muss, um diese ins „Lager“ an Land zu verfrachten. Bernstein hingegen darf sofort im Lager abgelegt werden und bringt am Spielende je einen Siegpunkt. Der unterste Teil des Tableaus schließlich stellt den „Markt“ dar, auf dem pro Spieler nach und nach die Preise für die einzelnen Fischsorten festlegt werden.
Die dritte mögliche Aktion ist das Abladen der Fische aus den Laderäumen im Hafen. Dazu gilt es, seine Kutterflotte so auszurichten, dass ein Schiff in einem Hafen ankert, in dem es möglich ist, die dem Meer entrissene Fracht auch loszuwerden. D.h. hat man beispielsweise Heringe an Bord, sollte man einen Hafen ansteuern, an dem diese Fischsorte nachgefragt wird. Was in einem Hafen nicht gewünscht wird, muss an Bord verbleiben. Die ausgeladenen Warenmarken hingegen werden verdeckt ins Lager gelegt und dort bis zum Spielende gesammelt.
Man kann so süß im Hafen schlafen...
... oder rasch Fische ausladen und schnell wieder in See stechen, um weitere fette Beute zu machen. Mare Balticum ist kein Spiel für lange Überlegungen und Kontemplation. Die Runden spielen sich flott, meist liegt auf der Hand, welche Aktion die sinnvollste ist, und vorausschauende Planung ist schwierig – gerade bei hoher Mitspielerzahl ändert sich das ausliegende Fischangebot meist zu rasch, als dass man mehr als maximal einen Zug vorausplanen könnte. Zudem tauchen nach und nach die sechs Zeitmarken auf, die jedes Mal den Spielfluss kurz unterbrechen.
Werden die ersten fünf Zeitmarken aus dem Beutel gelost, müssen die Spieler jeweils eine ihrer Betriebsmarken spielen. Vier davon (mit den Werten x0, x1, x2, x3) werden verdeckt auf dem Markt des eigenen Ablagetableaus platziert, womit der Spieler jeweils festlegt, wie viel seine einzelnen Fischsorten am Ende wert sein werden. Eine wird ihm keine Punkte einbringen (x0), während die beste Sorte sogar pro Fisch drei Punkte bringt (x3). Die fünfte Marke schließlich zeigt einen Tresor, der für die Staatskasse steht – d.h. einmal im Verlauf des Spiels muss jeder Spieler Steuern zahlen und zwei Warenmarken abgeben (das sollten idealerweise solche sein, die wenig oder keine Punkte einbringen).
Taucht die sechste Zeitmarke auf, wird das Spielende eingeläutet. Eine volle Runde wird noch gespielt, dann werden die Warenmarken in den Lagern sowie die Betriebsmarken auf den Märkten umgedreht und der Punktestand pro Spieler ermittelt. Fische, die sich noch in den Laderäumen befinden, bringen nichts ein. Es gewinnt natürlich, wer den dicksten Fisch (also die meisten Punkte) an Land gezogen hat.
Und noch ein Köder
Wem der einfache Fischzug nicht (mehr) reicht, für den hat der Autor Filip Miłuński den Regeln noch zwei optionale Module beigefügt, die einzeln oder kombiniert ins Spiel aufgenommen werden können und für etwas mehr taktische Überlegungen sorgen.
Das Modul 1 „Nachfrageverwaltung“ ersetzt das Auslosen der Nachfragemarken durch ihr gezieltes Platzieren in den Häfen durch jeweils den Spieler, der dort zuerst Fische abliefert. Außerdem wird in zwei Häfen die zweite Sorte quasi besteuert, d.h. man muss dort beim Abladen dieser Fischsorte einen Warenmarker abgeben. Somit stellt sich die Frage, ob man nicht lieber den Weg über die Ostsee auf sich nimmt und die betroffenen Fische lieber kostengünstiger in einem anderen Hafen verhökert. Auf diese Weise kommt auch noch etwas mehr Bewegung ins Spiel.
Das Modul 2 „Handelsabkommen“ schließlich führt eine vierte Aktionsmöglichkeit ein, nämlich eine Karte zu ziehen (oder sie auszutauschen), auf der zwei Fische verschiedener Sorten und zwei Bernstein abgebildet sind. Am Spielende kann der Spieler dann entscheiden, ob er seinen Fang auf dem normalen Weg abrechnen oder die auf der Karte angegebene Kombination abgeben möchte (das geht auch mehrfach), wofür er (jeweils) 7 Punkte kassiert, was ein lohnendes Geschäft sein kann. Auf diese Weise werden die Spieler dazu verleitet, sich nicht nur auf ihre Lieblingssorte zu spezialisieren, sondern eine größere Fischvielfalt an Land zu bringen. Und auch der Bernstein, dessen einziger Vorteil ist, dass er direkt ins Lager gelegt werden kann, gewinnt so an Wert.
Anglerlatein
Als Absacker lässt sich auch in Vielspielerkreisen einmal ein Fischzug einschieben, doch wie schon zuvor angedeutet, richtet sich Mare Balticum in erster Linie an Kinder und ihre Mitspieler. Darüber hinaus kam es in unseren Spielrunden besonders bei Gelegenheitsspielern sehr gut an, die sich für die einfach zu merkenden Regeln und den flotten Spielablauf begeistern konnten. Während es Vielspielern an Planbarkeit und taktischen Möglichkeiten mangelt und das Glückselement zu hoch ist, ist für jüngere Spieler ein ausreichendes Maß an Sammelspaß, Bluff und Interaktion vorhanden: Wer spezialisiert sich auf welche Fischsorte(n), wo liegen die +3-Marker, konzentriere ich mich lieber auf meine Lieblingssorte oder versuche ich auch, anderen ihre vermeintlich ertragreichste Sorte vor der Nase wegzufischen?
Ein bisschen Memory (wer sammelt was?) und eine Portion Glück, dass die richtigen Fische zur richtigen Zeit auf der richtigen Welle auftauchen, machen Mare Balticum zu einem unterhaltsamen Zeitvertreib für Kinder. Und am Ende übt man sogar noch zwei Grundrechenarten.
Wir bedanken uns herzlich beim Gry Leonardo-Verlag
für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.
Dziękujemy wydawnictwu Gry Leonardo
za udostępnienie egzemplarza gry do recenzji.
Spielinfos:
Titel: Mare Balticum
Spielerzahl: 2-4
Alter: ab 6
Spieldauer: 30 min
Verleger: Leonardo Games
Autor: Filip Miłuński
Spielregel: polnisch, englisch, deutsch
Spielmaterial:
* 1 Spielplan
* 1 Stoffbeutel
* 25 Fischkutter-Spielsteine
* 5 Ablagetableaus
* 25 Betriebsmarken
* 6 Zeitmarken
* 8 Nachfragemarken
* 1 Startspielermarke
* 6 Karten Handelsabkommen
* Spielanleitung
Mare Balticum w serwisie BGG
Résumé recenzji
Pierwsze co rzuca się w oczy w kontakcie z Mare Balticum to graficzna oprawa tej gry. Wszystkie elementy najpierw ulepiono z plasteliny, a potem dokładnie sfotografowano. W efekcie powstały grafiki jedyne w swoim rodzaju, barwne, które w szczególny sposób przemawiają do grupy docelowej tego tytułu. A tę tworzą, jak sugeruje zamieszczona na pudełku informacja o wieku graczy - „6+”, przede wszystkim dzieci oraz ewentualnie grający z nimi rodzice. Poza nimi gra spodobać się może jeszcze niedzielnym graczom – tym bardziej, że raz: ma proste zasady, i dwa: pozwala się szybko rozegrać.W Mare Balticum zadaniem graczy jest łowienie ryb. W sieciach pojawiają się łososie, flądry, śledzie i dorsze, ponadto czasami zawieruszy się też w nich grudka bursztynu, którą da się zamienić w punkty zwycięstwa. Poza rybami pływającymi całymi ławicami, czasem - tu czy tam - pojawi się na planszy również pojedyncza rybka, tak że graczom na pewno przyda się przy okazji jakaś porcja szczęścia...
I
Jak zwykle przed rozgrywką trzeba poczynić pewne przygotowania. Każdy z graczy wybiera sobie kolor i otrzymuje w nim – w zależności od liczby grających – od 3 do 5 kutrów, małą planszę gracza i pięć żetonów przedsiębiorstw. Potem rozkłada się losowo na planszy 27 żetonów towaru, czyli ryb i bursztynów – po jednym na jasne pola morza, po dwa na ciemne. Pozostałe żetony towaru wrzuca się razem z żetonami czasu do woreczka, z którego będzie się je losowało w czasie rozgrywki za każdym razem, gdy któreś pole głównej planszy zostanie opróżnione z żetonów i kutrów.
Na koniec przygotowań należy jeszcze rozdzielić losowo 8 żetonów popytu pomiędzy 5 portów – Kopenhagę, Sztokholm, Sankt Petersburg, Rygę i Gdańsk. Oczywiście w pięciu z nich znajdą się po 2 żetony – tu zawsze oba z innym gatunkiem ryby. Gdy te żetony zostaną rozdzielone, wybrać należy gracza rozpoczynającego, po czym każdy kolejno ustawia swój kuter w wybranym porcie. Teraz już można wyruszać na połów w morze.
II
W swojej turze gracz może wykonać do trzech akcji, przy czym do wyboru ma: żeglugę, połów i rozładunek.
Jeśli gracz chce poruszyć się po morzu, wystawia nowy kuter na planszy, a – gdy ma już je tam wszystkie – przestawia jeden z nich na inne pole - nie całkiem dowolnie, bo zasada obowiązująca przy poruszaniu kutrów gracza wymaga, żeby tworzyły one na planszy jeden nieprzerwany łańcuch.
Decydując się na połów, gracz zabiera jeden żeton z pola, na którym stoi jego kuter. Żeton odkłada na swojej planszy, która podzielona jest na trzy części. Na górze znajduje się ładownia, w której można zgromadzić do pięciu żetonów ryb, zanim popłynie się do jakiegoś portu, żeby je tam sprzedać. Bursztyn z kolei gracz odkłada w środkowej części planszy, czyli w magazynie – taki żeton przyniesie mu na koniec gry jeden punkt zwycięstwa. Przy dolnej krawędzi planszy jest targ, na którym zaznacza się zmiany cen dla poszczególnych gatunków ryb.
Trzecią z możliwych akcji jest rozładunek ryb. W tym celu trzeba najpierw dotrzeć flotyllą kutrów do portu, w którym jest popyt na dany gatunek. Rozładowane ryby gracz przekłada do magazynu na swojej planszy, gdzie pozostają już do końca gry.
III
Mare Balticum nie jest grą, która wymaga długich rozważań nad swoim ruchem. Rundy przebiegają szybko i najczęściej jasne jest, jaka decyzja będzie tą najsensowniejszą. Długofalowe planowanie jest trudne – szczególnie przy rosnącej liczbie graczy zasób ryb na planszy zmienia się zbyt szybko, żeby można było zaplanować sobie coś na więcej niż jeden ruch do przodu. Do tego raz po raz pojawiają się żetony upływu czasu, które przerywają płynność rozgrywki.
Za każdym razem gdy z woreczka zostanie wylosowany któryś pięciu pierwszych żetonów upływu czasu, gracze muszą zagrać jeden z posiadanych żetonów przedsiębiorstw (te mają w grze wartości x0, x1, x2, x3, a jeden oznaczony jest symbolem). Cztery z nich, te z wartościami liczbowymi, trafiają zakryte na targ na planszy gracza i pozostają tam do końca gry. W ten sposób grający określa, ile będą warte złowione i sprzedane przez niego gatunki ryb. (Tak więc ryby jednego gatunku przyniosą mu w efekcie 0 punktów, podczas gdy innego nawet 3.) Piąty żeton przedsiębiorstwa oznaczono sejfem, reprezentującym tutaj, powiedzmy, kasę miejską, do której gracz odprowadza podatek – dwa żetony towarów ze swojej planszy.
W momencie, gdy z woreczka wylosowany zostanie szósty żeton upływu czasu, jasne jest, że gra dobiega końca. Rozgrywa się jeszcze jedną rundę, po czym wszystkie żetony w magazynach oraz na targach graczy zostają odsłonięte i każdy gracz oblicza swoje punkty zwycięstwa. Wygrywa naturalnie ten z największą ich liczbą.
W przypadku gdyby graczom nie wystarczały już zasady podstawowe rozgrywki, można skorzystać – razem albo osobno – z dwóch opcjonalnych modułów, które wprowadzają do Mare Balticum nieco taktyki.
Moduł 1, Zarządzanie popytem, zastępuje losowe rozkładanie żetonów popytów w portach ich celowym tam układaniem – zawsze przez tego gracza, który pierwszy rozładowuje w danym porcie ryby. Poza tym w dwóch portach na drugi gatunek nałożony zostaje ‘podatek’, to znaczy - przy jego rozładunku gracz musi odrzucić jeden z żetonów. W ten sposób przed graczami pojawia się dylemat, czy nie lepiej byłoby nadłożyć drogi przez morze i sprzedać drugi gatunek w innym porcie.
Natomiast moduł 2, Kontrakty handlowe, wprowadza czwartą akcję, pozwalając graczowi dobrać albo wymienić kartę. Na kartach kontraktów przedstawiono po dwa gatunki ryb i dwa bursztyny. Na koniec gry gracz decyduje, czy swoje ryby podliczy na normalnych zasadach, czy odrzuci kombinację żetonów pokazaną na karcie, za co otrzyma 7 punktów. W rozgrywkach z tym modułem gracze nie skupiają się tylko na swoich ulubionych gatunkach ryb, bo opłaca się im sprzedawać w portach także inne gatunki, wymagane przez kontrakty. Poza tym na znaczeniu zyskują żetony bursztynów, które w grze podstawowej były raczej dodatkiem do całości.
IV
Jak już zostało to wspomniane na początku, Mare Balticum nie jest grą dla doświadczonych graczy – ci mogliby potraktować ją ewentualnie jako mały filerek, choć raczej na jednej rozgrywce by się skończyło. Mare Balticum nadaje się przede wszystkim jako gra dla dzieci i ich dorosłych współgraczy. W naszych rozgrywkach przypadła też do gustu niedzielnym graczom, którym podobały się łatwe do zapamiętania reguły i szybkie tempo gry. Podczas gdy doświadczonym graczom brakuje w tej grze możliwości planowania, zbyt mało znajdują w niej taktyki i przeszkadza im zbyt wysoki czynnik losowy, młodszych graczy przekonuje ona tym, że daje sporo radości ze zdobywania i kolekcjonowania żetonów, oferując przy tym sporo okazji do blefu i wystarczająco dużo interakcji. Trzeba tu zdecydować, w połowie jakich gatunków ryb specjalizować się będzie nasze przedsiębiorstwo, to znaczy zwrócić uwagę, gdzie położyliśmy żetony „+3”. Ważne jest też, czy skoncentrujemy się na łowieniu konsekwentnie naszych upatrzonych gatunków, czy będziemy też usiłowali przeszkodzić w tym naszym konkurentom.
Nieco elementu memory (Kto co zbiera?), łut szczęścia, który sprawi, że właściwe gatunki ryb pojawią się we właściwym momencie na właściwych polach planszy – to czyni Mare Balticum ciekawym pomysłem na zajęcie dzieciom ich czasu wolnego. A do tego na końcu gry można poćwiczyć dwa matematyczne działania – mnożenie i dodawanie.
Resume: pomimo
31.12.2011, 23:59
Allenthalben geht zum Jahresende der Blick zurück. Welche Spiele waren gut, welche wussten zu gefallen? Und wer will von den schlechten etwas wissen, hören oder lesen? Aber haben Sie die besten Spiele beim Neuheitenmarathon entdeckt, alle Ecken und Winkel der Spielewelt erforscht? Dass dabei ganz schnell das Ende allen Überblicks erreicht ist, ist ein ganz anderes Thema.
Welche Spiele haben Sie
31.12.2011, 10:29
Es ist wieder soweit: Preisträgertime! Der Sylvester in Gold geht dieses Jahr an K2 von Adam Kaluza Der Sylvester in Silber geht an Intrigo von Charles Chevallier, Catherine Dumas und Pascal Pelemans Der Sylvester in Bronze geht an Strasbourgh von Stefan Feld Der Sonderpreis für das beste Partyspiel geht an Bizzarie von Jiraman Die Sylvester-Fördererwähnung [...]
31.12.2011, 00:00
Denke ich an Wortspiele, dann denke ich in erster Linie an Scrabble, den Klassiker in diesem Bereich. Mit Boggle Flash gibt es nun eine Art elektronische Variante, bei der aus bis zu fünf Buchstaben innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens möglichst viele Wörter gebildet werden müssen. Die Buchstaben werden auf digitalen Würfeln angezeigt, die über eine elektronische Schnittstelle miteinander kommunizieren sobald sie nebeneinander liegen. Die Buchstabenkombination...
28.12.2011, 19:52
Richtig eng war es gestern bei uns. Nicht nur, dass wir der Tradition des Weihnachtsbaums im Wohnzimmer folgen, eine Samstagsspielerin hatte sich ebenfalls für diesen Dienstag angemeldet. Auch die üblichen Verdächtigen waren anwesend, so dass wir unseren 72. Inoffiziellen Königshardter Spieleabend schließlich mit einem Spiel zu fünft begannen.
26.12.2011, 23:50
Was ein Blogger an Feedback erhält: Alle paar Tage „gefällt“ jemandem ein Link von REZENSIONEN FÜR MILLIONEN auf Facebook. Alle paar Wochen verfasst jemand im Blog einen Kommentar. Alle paar Monate schreibt ein Leser eine Mail. Und alle paar Jahrzehnte wird man in einer deutschen Tageszeitung als „so etwas wie Marcel Reich-Ranicki in der Welt der Brettspiele“ tituliert.Neulich erreichte mich Post
24.12.2011, 00:00
Wieder einmal verschlägt es uns mit Eggertspiele nach Cuba. Diesmal in die zweitgrößte Stadt auf Cuba, nach Santiago de Cuba, das auch Namensgeber dieser Messeneuheit ist. Lukrative Geschäfte warten dort im Hafen auf die bis zu vier Mitspieler. Handelsschiffe wollen mit Zigarren, Rum, Zitrusfrüchten und mehr beliefert werden, doch ohne die Unterstützung der Einheimischen läuft gar nichts.
Mit drei Pesos, zwei Siegpunkten, drei Besitzmarkern und je einmal Zuc...
23.12.2011, 19:37
wünscht Siedeln.de. Und dazu natürlich noch viel Zeit mit euren Lieben zum Spielen!
Zum Thema:Weihnachtsgewinnspiel: “Keltis” und “Deutschland Edition” zu gewinnenFrohe Weihnachten und Weihnachtsgewinnspiel!Catan für den Nintendo erschienen?!


23.12.2011, 19:35
Vom ChristkindAnne Ritter (1865-1921)
Denkt euch,
ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh;
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her -
was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack -
meint ihr, er wäre offen, der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss was Schönes drin:
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen! Ich wünsche allen Lesern von Weltensicht.de ein Frohes Weihnachtsfest. Petra
22.12.2011, 14:28
p { margin-bottom: 0.21cm; } Heute sollte mit Isaak aus Barcelona ein zweiter spanischsprechender unserer Runde beiwohnen, neben José, der schon eine Institution geworden ist, aber aus Kolumbien stammt. Mit Rolf und Peer waren wir zu fünft. Wir starteten mit einem neuen Spiel von Peer, bei dem es thematisch um das untergegangene Atlantis geht, allerdings ist das Thema hier sehr dünn geraten. Man kauft sich Gebäude für Geld, die einem jede Runde einen Vorteil bringen, oder opfert den Göttern Steine, um dafür eine einmalige Gunst zu erhalten. Der Clue bei dem Spiel sind eindeutig die Siegpunkthürden, die erst genommen werden dürfen, wenn man sich selbst ein bestimmtes Handicap auferlegt. Natürlich war das Spiel noch nicht ganz austariert, aber es ist vom Potenzial her Peers wohl beste Neukreation in 2011. Da freue ich mich schon auf die überarbeitete Version. Danach ging es dran mein neues Spiel Palmyra dem ersten Test zu unterwerfen. Es war ziemlich klar, dass es zu fünft nicht ganz funktionieren konnte wie gedacht – dazu war der Kartenstapel viel zu schnell durch. Trotzdem offenbarten sich gute Hinweise, in welche Richtung das Spiel weiterzuentwickeln ist. Ich sitze inzwischen bereits an den Änderungen. Danach war noch Zeit für ein fertiges Spiel: Hattari von Moonster Games. Es handelt sich hier um ein Deduktionsspiel mit einem großen Bluff-Faktor. Die raffinierte Wertung sorgt dafür, dass man quasi bluffen muss, um gewinnen zu können. Das macht den Reiz des Spiels aus. Es geht darum in jeder Runde den Mörder zu finden in Form von verdeckten Plättchen mit aufsteigenden Punktwerten. Man schaut sich 2 der 3 ausliegenden Personen an und gibt dann einen Tipp ab, welcher die höchste Zahl zeigt (= Mörder). Es sei denn, die 5 ist unter den dreien, dann ist die niedrigste Zahl der Mörder. Vorab sieht jeder Spieler bereits 2 der Personen, dass man nicht ganz im Dunkeln tappt. Wir spielten einmal zu viert und einmal zu dritt, wobei das Spiel zu viert eindeutig mehr Spaß bereitet, da man seine Bluffs eher einmal durchbringt. Ein gutes Spiel mit minimalistischen Material und design, aber sicher einen näheren Blick wert.
So – das war's für 2011 von der Spielwiese und ich schließe mich den allgemeinen Weihnachtswünschen und Rutschen ins Neue Jahr an und komme wohl auch dann erst wieder. Wir bekommen Besuch über Silvester, sodass der Spieltisch bestimmt nicht ungenutzt frei bleibt.
So – das war's für 2011 von der Spielwiese und ich schließe mich den allgemeinen Weihnachtswünschen und Rutschen ins Neue Jahr an und komme wohl auch dann erst wieder. Wir bekommen Besuch über Silvester, sodass der Spieltisch bestimmt nicht ungenutzt frei bleibt.
19.12.2011, 17:13
Amazon bietet das Siedler von Catan Basisspiel aktuell für EUR 14,39 an. Amazon zieht damit mit ToysRus gleich. ToysRus bietet derzeit 20% auf alle Gesellschaftsspiele. Unabhängig davon sind beide Angebote schon verdammt günstig. Wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat oder noch eine nette Zugabe sucht, dem sei das Siedler Basisspiel empfohlen. Die Siedler von Catan gehen immer.
Das Siedler von Catan Basisspiel bei Amazon
19.12.2011, 14:37
Vielleicht liegt es am bevorstehenden Weihnachtsfest, dass insgesamt in der Spielwiese recht wenig los war.
Ich traf mich schon früher mit Jeff, weil er sein Niew Amsterdam zu zweit testen wollte. Der Kniff bei der Versteigerung ist wirklich toll, sodass das auch zu zweit zu gefallen weiß. Ein klein wenig Feinschliff ist hier wohl noch nötig, für ein absolut tolles Spiel. Das wird zu Essen 2012 einschlagen wie eine Bombe. Ich glaube, ich werde ob der Konkurrenz kein eigenes Spiel produzieren ;-)
Inzwischen war José noch eingetrudelt und ich konnte noch einmal mein Pontos Egeo testen. Leider waren die Änderungen nicht alle positiv. Die Vereinfachung an der Werft sehr wohl, aber nicht die feste Rundenzahl – dadurch war zu ausrechenbar, welche Bewohner noch zu retten sind und welche nicht. Ich muss mir hier noch was einfallen lassen.
Jeff hatte noch ein Kartenspiel dabei, das unter anderem Namen und mit anderem Thema bereits auf unserm Tisch lag. Inzwischen haben sich Kleinigkeiten geändert, sodass das Spiel schon auf dem richtigen Weg zu sein scheint.
Viel mehr gibt es nicht zu vermelden, nur dass gemeinerweise der Schinken aus war, dass ich mir kein „Torres“-Toast gönnen konnte :-)
Ich traf mich schon früher mit Jeff, weil er sein Niew Amsterdam zu zweit testen wollte. Der Kniff bei der Versteigerung ist wirklich toll, sodass das auch zu zweit zu gefallen weiß. Ein klein wenig Feinschliff ist hier wohl noch nötig, für ein absolut tolles Spiel. Das wird zu Essen 2012 einschlagen wie eine Bombe. Ich glaube, ich werde ob der Konkurrenz kein eigenes Spiel produzieren ;-)
Inzwischen war José noch eingetrudelt und ich konnte noch einmal mein Pontos Egeo testen. Leider waren die Änderungen nicht alle positiv. Die Vereinfachung an der Werft sehr wohl, aber nicht die feste Rundenzahl – dadurch war zu ausrechenbar, welche Bewohner noch zu retten sind und welche nicht. Ich muss mir hier noch was einfallen lassen.
Jeff hatte noch ein Kartenspiel dabei, das unter anderem Namen und mit anderem Thema bereits auf unserm Tisch lag. Inzwischen haben sich Kleinigkeiten geändert, sodass das Spiel schon auf dem richtigen Weg zu sein scheint.
Viel mehr gibt es nicht zu vermelden, nur dass gemeinerweise der Schinken aus war, dass ich mir kein „Torres“-Toast gönnen konnte :-)
19.12.2011, 06:32
Liebe Leser,
„Business as usual“ ist ja eigentlich etwas Gutes, wenn die Geschäfte normalerweise ganz ordentlich laufen. So wie bei FAIRPLAY in Essen. Riesige Menschentrauben am Stand, da sind andere Anbieter garantiert neidisch. Es ist zwar ein wenig blöd, dass wir für rund 95 % dieser Besucher nur die Leute sind, die die nette Scoutaktion veranstalten. Aber da arbeiten wir dran. Immerhin
18.12.2011, 12:49
Finde die Verstecke hinter Zaun und Hecke
Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2011
15 Tiere haben sich hinter den Bretterzäunen der Spieler versteckt. Eine Suchkarte wird aufgedeckt. Wer am schnellsten auf die Abklatschkarte des Spielers haut, bei dem sich das Tier verbirgt, gewinnt.
Spielregel | Die Anleitung ist leider viel zu klein gedruckt und außergewöhnlich schwer verständlich. Dabei ist der Ablauf einfach zu verstehen, selbst Vierjährigen erschließt er sich beinahe intuitiv.
Zielgruppe | Für Kindergartenkinder. Als Reaktionsspiel ist es aber auch für Erwachsene eine Herausforderung.
Fazit | Das Kartenspiel Zicke Zacke (an den Klassiker mit der Hühnerkacke erinnern eigentlich nur die schönen Abbildungen) begeistert Kinder insbesondere dann, wenn sie ihre Eltern schlagen können. Während Erwachsene nach einem Tier suchen müssen, haben sich Kinder den Ort gemerkt. Sie klatschen manchmal fast ohne Reaktionszeit auf das richtige Ziel. Selbst als Zwei-Personen-Duell eignet sich Zicke Zacke hervorragend, da eine alte Scheune quasi für einen neutralen weiteren Spielpartner sorgt.
Zicke Zacke
von Andreas Kramer und Walter Scholz (alias „Marek Zoschl“)
Zoch (Noris)
für 2 bis 5 Kinder ab zirka 4 Jahre
zirka 8 Euro
Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2011
15 Tiere haben sich hinter den Bretterzäunen der Spieler versteckt. Eine Suchkarte wird aufgedeckt. Wer am schnellsten auf die Abklatschkarte des Spielers haut, bei dem sich das Tier verbirgt, gewinnt.Spielregel | Die Anleitung ist leider viel zu klein gedruckt und außergewöhnlich schwer verständlich. Dabei ist der Ablauf einfach zu verstehen, selbst Vierjährigen erschließt er sich beinahe intuitiv.
Zielgruppe | Für Kindergartenkinder. Als Reaktionsspiel ist es aber auch für Erwachsene eine Herausforderung.
Fazit | Das Kartenspiel Zicke Zacke (an den Klassiker mit der Hühnerkacke erinnern eigentlich nur die schönen Abbildungen) begeistert Kinder insbesondere dann, wenn sie ihre Eltern schlagen können. Während Erwachsene nach einem Tier suchen müssen, haben sich Kinder den Ort gemerkt. Sie klatschen manchmal fast ohne Reaktionszeit auf das richtige Ziel. Selbst als Zwei-Personen-Duell eignet sich Zicke Zacke hervorragend, da eine alte Scheune quasi für einen neutralen weiteren Spielpartner sorgt.
Zicke Zackevon Andreas Kramer und Walter Scholz (alias „Marek Zoschl“)
Zoch (Noris)
für 2 bis 5 Kinder ab zirka 4 Jahre
zirka 8 Euro
17.12.2011, 21:35
Aller Vorraussicht nach ist das Jahr bereits um. Nächste Woche ist Weihnachten (wer jetzt errötet und ein “Ich muss weg…” murmelt hat noch keine Weihnachtsgeschenke gekauft) und da werde ich wohl nicht viel Nennenswertes mehr posten. Und dann ist bereits Sylvester-Time mit meiner eigenen Preisverleihung. Folglich eine gute Gelegenheit bereits jetzt mit einer kleinen Jahresrückschau [...]
17.12.2011, 00:00
Zu fast jedem Genre gibt es inzwischen Spiele wie Sand am Meer. Für den Bereich der Wissensspiele gilt dies vielleicht sogar mehr noch als für andere und trotzdem gibt es immer wieder Neues zu entdecken, neue Ideen, die Altbekanntes in einem neuen Licht erscheinen lassen und so ist das auch beim Wissensspiel Brainrun des Verlages Redmaze.
Was das Spiel von anderen Wissensspielen abhebt ist zum einen die edle und ansprechende Spielschachtel. Eine Metalldose m...
15.12.2011, 19:15
Die wunderbare Carcassonne App für iPhone und iPad zählt zu den besten Apps meiner Meinung nach überhaupt. Das Legespiel ist wunderbar umgesetzt, lässt sich im Netzwerk spielen und ist ideal für das iPad geeignet.Mit dem heutigen Update auf Version 2.40 bietet die App zwei Erweiterungen, die via In-App Shop gekauft werden können. Die Erweiterung “Der Fluß” (0,79 €) bringt ein neues strategisches Element ins Spiel. Mit “Wirtshäuser und Kathedralen” (1,59 €) mit Doppel-Gefolgsmann werden Städte und Straßen zusätzlich aufgewertet, erhöhen aber auch das Risiko gar keine Punkte für Bauwerke zu erzielen. Zusätzlich bietet die neue Carcassonne App folgende Features: Option für ein vereinfachtes Spiel ohne Wiesen. (Ideal für Kinder) Option um Kartenübersicht und Plazierungshilfen auszuschalten Optionen um Spieltyp und benutzte Erweiterungen festzulegen Ebenso wurden verschiedene Bugs behoben. Carcassonne iPhone & iPad App im iTunes Store Zum Thema:Catan und Catan HD App heute im AngebotBeide Catan-Apps heute reduziert“Die Siedler” & “Die Siedler HD” für iPhone/iPad für nur 0,79 €
14.12.2011, 22:27
Siberia, das innovative Familienspiel von dlp games ist ab sofort lieferbar.Das Spiel entführt in die Weiten Sibiriens, wo es darum geht, Rohstoffe abzubauen und möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Zunächst zieht jeder aus einem Stoffbeutel Aktionsplättchen, die man auf dem eigenen Tableau auf verschiedene Weise einsetzen kann. In der Planungsphase agieren alle gleichzeitig. Anschließend werden reihum Aktionen ausgeführt. Arbeiter oder Verkäufer einsetzen, bewegen, Rohstoffe abbauen oder investieren. Jetzt heißt es aufpassen, dass einem kein anderer die heiß begehrten Diamanten vor der Nase wegschnappt.
Rund 50 bis 60 spannende Minuten dauert eine Partie, Zeit, die im Flug vergeht. Die Spielregeln sind dreisprachig: Deutsch, Englisch, Französisch.
Siberia ist geeignet für 2 bis 4 Spieler ab 9 Jahren. Autor ist Reiner Stockhausen. Die Illustrationen stammen von Klemens Franz.
Quelle: Presseinfo, dlp-games
13.12.2011, 16:16
Hanno Girke, Geschäftsführer und Inhaber von Lookout Games, hat wie in den Vorjahren die Spieleverlage zu einer Weihnachtsaktion zusammengeführt. weiter
11.12.2011, 10:14
Auch das dritte Pöppel Event war wieder sehr gut besucht.
Dies war auch nicht unser letztes Event. Sobald der neue Termin feststeht, werden wir darüberauf www.geocaching.com und www.ludozine.de berichten.
Hier noch ein paar Fotos von diesem Event. Mehr> Unter dem folgenden Link könnt ihr die Meinungen der Besucher zum Event lesen:
http://coord.info/GC36VVA
10.12.2011, 13:21
Christian Loewenthal, Geschäftsführer von Prometheus Games, gibt einen kleinen Ausblick auf die Pläne rund um den Verlag. weiter
7.12.2011, 21:23
Fairplay 98 erscheint am Montag, den 19.12.2011
Der Inhalt:
Essen 2011
Kommentar Scout-Aktion
Fairplay Scout Noten
Messebericht mit Kurzvorstellungen - Messesplitter
Verlosung Lookout Fan-Paket
Reportagen und Kommentare
À la carte - Spielepreis
SAZ - Bierdeckelaktion
Kritiken
Helvetia
Trajan versus Luna
Rapa Nui
Korsaren der Karibik
Die Siedler von Catan -
Aufbruch der Händler
King of
6.12.2011, 18:28
Unsere Abonnentinnen und Abonnenten können die Gesamtliste der Scoutaktion mit allen benoteten Spielen und deren Notenschnitt per Mail erhalten. Im vorigen Jahr haben wir begonnen, einen Verteiler hierfür einzurichten. An diesen Verteiler wurde soeben eine Mail mit der Liste gesendet.
Wer ebenfalls gerne den Newsletter erhalten möchte, schickt bitte eine Mail mit seiner Abo-Nummer (alternativ
6.12.2011, 18:28
Zum Messeauftakt am Donnerstag trudelten schon viele Scoutzettel bei uns ein. Doch bei den vielen Neuheiten verteilen sich die Noten auf viele Spiele. Der erste Trend ist daher schwer auszumachen. Unsere erste Auswertung bezieht sich auf Spiele, die mindestens 5 Wertungen erhielten.
Diese Rangliste ergibt folgende Tendenz von Donnerstag, 18 Uhr:
1. Tournay, Pearl Games,
2. The City, Amigo
3.
6.12.2011, 18:28
Wir aktualisieren hier die Rangliste unserer Scoutaktion am Ende des jeweiligen Messetages.
6.12.2011, 14:42
Plätzchenduft strömt aus der Küche, der Glühwein steht auf dem Tisch und der Adventskranz erstrahlt in seiner Pracht. weiter
5.12.2011, 17:43
Die Catan Apps für iPhone und iPad sind heute im Rahmen eines Adventkalenders im Angebot. Die catanische iPad App kostet 2.39€ anstatt 3.99€. Die iPhone App ist bereits für 1.59€ anstatt 2.99€ erhältlich.
Ebenso im Angebot ist die Keltis HD App für das iPad (1,59€ anstatt 2,00€).
Catan im App StoreCatan HD im App Store
Keltis HD im App Store Zum Thema:Beide Catan-Apps heute reduziertCarcassonne iPhone/iPad App jetzt mit zwei Erweiterungen: “Der Fluß” & “Wirtshäuser und Kathedralen”“Die Siedler” & “Die Siedler HD” für iPhone/iPad für nur 0,79 €
3.12.2011, 21:50
Tief im Wald, wenn man sich ganz leise verhält, hört man Ihre Stimmen die laut und fröhlich Singen. Und wenn man Glück hat, versteht man es sogar. Denn Sie Singen: „Gold, Gold, Gold – ist alles was wir sammeln! Gold, Gold, Gold – ist alles was wir brauchen!“ Und manchmal, wenn man ganz fest daran glaubt, so bekommt man sie sogar zu Gesicht. „Wen denn!" fragt Ihr Euch? weiter
28.11.2011, 13:35
Ein Brettspiel zu spielen heißt immer auch Aufbau, Abbau und Aufbewahrung des Spiels zu organisieren. weiter
23.11.2011, 18:59
Klaus und Michael, zur Spielemesse in Essen erschien bei Argentum euer neues Spiel Coney Island. weiter
22.11.2011, 15:47
Beim Ali Baba Spieleclub Regensburg geht es am 6. Januar 2012 nicht um die heiligen drei Könige, sondern um Drache, Hund und Phönix. weiter
22.11.2011, 15:40
Das NOVA-Team war wieder fleißig und hat neues Spielmaterial für ihr Sci-Fi-Rollenspiel NOVA geschrieben. weiter
20.11.2011, 15:48

Der Deutsche Spielepreis 2011 ist entschieden. Die Preisträger sind: Familien-/Erwachsenenspiel
1. 7 Wonders (Antoine Bauza / Repos Production)
2. Die Burgen von Burgund (Stefan Feld / alea/Ravensburger)
3. Troyes (Sébastien Dujardin, Xavier Georges und Alain Orban / Pearl Games)
Kinderspiel
Monster-Falle (Inka und Markus Brand / Kosmos)
Beispielhafte Regel
Expedition Sumatra (Britta Stöckmann und Jens Jahnke / Igramoon Spieleverlag) Hier ein Paar Bilder von der Preisverleihung Link:
20.11.2011, 15:47
Auch unser zweites Pöppel Event war mit vielen Teilnehmern wieder ein voller Erfolg. http://coord.info/GC32VAM
Unser nächstes Pöppel Event ist bereits in Planung und wird nicht lange auf sich warten lassen.Der genaue Termin wird noch bei www.ludozine.de und www.geocaching.com bekannt gegeben.
20.11.2011, 15:45
Alle Jahre wieder findet in Essen die Spiel statt.Für alle die nicht nach Essen kommen konnten hier einige Bilder
17.11.2011, 22:45
Ein heldenhaftes SammelspielEin games we play Spieletipp für die KinderZEIT

DIE ZEIT Nr. 47 / 2011, Seite 47 >>
Wer fünf unterschiedlich farbige Karten gesammelt hat, gewinnt einen Siegpunktschatz. Jedoch muss man manche genommene Karte sofort wieder verschenken. Dabei sollte man sich gut gemerkt haben, welcher Mitspieler eine Karte dieser Farbe noch nicht auf der Hand hat. Denn dann zieht die eigene Hundefigur weiter und nähert sich dem Schloss, wo es ebenfalls einen Schatz zu gewinnen gut.
Zielgruppe | Für Schulkinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene spielen gerne mit.
Fazit | Nehmen oder schenken? Robin Hund kombiniert Spielkarten mit Merk- und Brettspielelementen zu einer ausgezeichnete Mischung.

Robin Hundvon Eugen Wyss
Haba
für 2 bis 5 SpielerInnen ab zirka 6 Jahre
zirka 7 Euro
13.11.2011, 21:42
Das Besondere an Das große Kullern ist eine schiefe Ebene, über die sich kleine Kugeln nach dem Zufallsprinzip ihren Weg suchen. Das ist hübsch anzusehen und sorgt im Spielverlauf immer wieder für Überraschungen.
Jeder Spieler hat bei Das große Kullern zwei Spielfiguren, die unten an der schiefen Ebene, dem Kullerberg, stehen. Wer an der Reihe ist, erhält drei kleine Kugeln, die er nacheinander oben am Kullerberg in eins der Startlöcher steckt. weiter
13.11.2011, 21:24
Offensichtlich kann auch (zu) schönes Wetter ein Problem sein. weiter
1.11.2011, 14:22
tiptoi | Laute hören, Wörter zaubern
Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2011
Auf den Feldern rund um dem Zauberkessel hat sich der Rabe versteckt. Wer ein Feld mit dem Tiptoi antippt, der hört den Vogel rufen – mal laut, mal leise. So kann man hören, wie weit man von Raben entfernt ist und kann sich akustisch herantasten. Hat ein Kind den Raben erreicht, bekommt es eine Aufgabe. Wie diese aussieht, ist abhängig davon, welche der drei Schwierigkeitsstufen gewählt wurde. Bei den einfachsten Aufgaben geht es beispielsweise darum, zu erkennen, welche der abgebildeten Zauberdinge mit welchem Laut beginnen. Schwieriger ist es, wenn man aus Buchstabenplättchen Worte zusammensetzen muss.
Zielgruppe | Kindergartenkinder, die sich für Buchstaben und Laute interessieren, sowie Erstklässler.
Fazit | Mit den akustischen Hinweisen auf den entflogenen Vogel finden wie eine überzeugende Kinderspiel-Herausforderung für den Tiptoi. Bei den Hör- und Leseaufgaben ist die Einteilung in drei Schwierigkeitsstufen gut gelungen. Schade ist es, dass sich der Tiptoi bei nicht gelösten Aufgaben weigert, die richtige Antwort zu verraten. Deswegen ist Magors Lesezauber zum Lernen nur bedingt geeignet. Es ist eben ein Spiel. Und damit beantwortet sich fast schon folgende Frage: Sollen sich Fünfjährige überhaupt schon mit Buchstaben beschäftigen? Ja – wenn sie es selbst möchten und dies gerne tun.
Magors Lesezauber
von Kai Haferkamp
Ravensburger (Redaktion: Jutta Perkert, Florian Mühlegg)
für 1 bis 4 Kinder ab zirka 5 Jahre
zirka 20 Euro
Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2011
Auf den Feldern rund um dem Zauberkessel hat sich der Rabe versteckt. Wer ein Feld mit dem Tiptoi antippt, der hört den Vogel rufen – mal laut, mal leise. So kann man hören, wie weit man von Raben entfernt ist und kann sich akustisch herantasten. Hat ein Kind den Raben erreicht, bekommt es eine Aufgabe. Wie diese aussieht, ist abhängig davon, welche der drei Schwierigkeitsstufen gewählt wurde. Bei den einfachsten Aufgaben geht es beispielsweise darum, zu erkennen, welche der abgebildeten Zauberdinge mit welchem Laut beginnen. Schwieriger ist es, wenn man aus Buchstabenplättchen Worte zusammensetzen muss.Zielgruppe | Kindergartenkinder, die sich für Buchstaben und Laute interessieren, sowie Erstklässler.
Fazit | Mit den akustischen Hinweisen auf den entflogenen Vogel finden wie eine überzeugende Kinderspiel-Herausforderung für den Tiptoi. Bei den Hör- und Leseaufgaben ist die Einteilung in drei Schwierigkeitsstufen gut gelungen. Schade ist es, dass sich der Tiptoi bei nicht gelösten Aufgaben weigert, die richtige Antwort zu verraten. Deswegen ist Magors Lesezauber zum Lernen nur bedingt geeignet. Es ist eben ein Spiel. Und damit beantwortet sich fast schon folgende Frage: Sollen sich Fünfjährige überhaupt schon mit Buchstaben beschäftigen? Ja – wenn sie es selbst möchten und dies gerne tun.
Magors Lesezaubervon Kai Haferkamp
Ravensburger (Redaktion: Jutta Perkert, Florian Mühlegg)
für 1 bis 4 Kinder ab zirka 5 Jahre
zirka 20 Euro
30.10.2011, 12:32
Wie jedes Jahr lasse ich mir ein paar Tage Zeit mit meinem Fazit, um das Erlebte erst einmal sacken zu lassen. Jetzt wird es aber Zeit für ein Fazit der Spiel 2011, weil sonst kann ich es ja direkt mit einem Vorbericht für die Messe 2012 verbinden.
Persönliche “Leistung”:
Da plane ich bereits Wochen [...]
30.10.2011, 00:40
Den großen Wurf hat Ystari ja bekanntlich mit einem anderen Spiel gemacht. Auf der Spiel 2005 wurde der Ruhm des Verlags mit Caylus begründet und machte die französische Spieleschmiede schlagartig bekannt. Ein Jahr zuvor debütierte Ystari, deren Markenzeichen die Verwendung der beiden Buchstaben Y und S in allen Spieletiteln ist, mit dem Mehrheitenspiel Ys. Und für mich war das Spiel damals die Initialzündung sich näher mit kleineren Spieleverlagen auseinander zu setzen.Das Thema des Spiels ist die Phantasiestadt Ys. Die Spieler werden zu Händler-Prinzen, die ihre Mittelsmänner in die klar strukturierten Stadtviertel schicken. Viertel ist diesmal wörtlich zu nehmen. Auf dem Spielbrett findet sich eine kuchenartige Stadt, fein gegliedert in vier Viertel. Jedes Stadtviertel besteht des Weiteren aus einer Palastgegend, einer Geschäftsgegend und einer Hafengegend. Darüber hinaus findet sich auf dem Spielbrett ein Markt mit quadratischer Form, welcher in vier Zeilen und vier Spalten eingeteilt ist. Jede Spalte ist einer Edelsteinsorte zugeteilt und dazu passend kann man unter dem Markt den aktuellen Wert der einzelnen Edelsteinsorten ablesen. Dabei geht es im Spiel nicht um absolute Werte, sondern nur des Wertes in Relation zu den anderen Edelsteinsorten. Eine Sorte ist die wertvollste, die anderen sind entsprechend weniger Wert. Je nachdem, was die Anzeige hergibt.
Jeder Spieler hat nun elf Mittelsmänner zur Verfügung. Das sind zylindrische Holzklötze, die am einen Ende einen Aufkleber mit einer Zahl, und zwar den Werten Null bis vier, haben. Diese Mittelsmänner werden hinter einem Sichtschirm aufbewahrt. Anfangs wird auf die Zugreihenfolge geboten. Jeder Spieler stellt verdeckt zwei seiner Mittelsmänner vor seinen Sichtschirm. Gleichzeitig decken alle Spieler diese auf. Der Spieler, dessen Summe am höchsten ist, wählt eine sich eine Karte der Sitzreihenfolge. Er kann sich also entscheiden, ob er Startspieler sein möchte, oder sich einen anderen Platz in der Zugreihenfolge sichern. Der Wertigkeit der Mittelsmänner folgend, wählen dann alle anderen auch ihre Karte, dem Letzten bleibt natürlich keine Wahl mehr.
Diese Mittelsmänner bleiben für die Runde vor dem Sichtschirm und stehen erstmal nicht mehr zur Verfügung. Außer zum Auflösen von Gleichständen. Doch dazu später mehr.
Der Startspieler fängt nun an, zwei seiner Mittelsmänner einzusetzen. Einen verdeckt, also ohne seine Wertigkeit zu offenbaren, den anderen mit der Zahl nach oben. In irgendeine Gegend eines beliebigen Stadtteils oder auf ein Feld des Marktes. Alle anderen Spieler machen es ihm nach. Insgesamt setzen alle viermal pro Durchgang, sodass jeder acht Mittelsmänner einsetzt. Der Letzte der elf Mittelsmänner kommt zum Schluss der Runde vor den Sichtschirm und gesellt sich zu den beiden anderen Holzklötzen, die dort noch stehen. Zusammen ergeben sie dann die Summe, mit der jeder Spieler erhofft Gleichstände bei der Wertung der einzelnen Stadtteile für sich entscheiden zu können.
Nun werden alle Mittelsmänner umgedreht und ihre Wertigkeit schonungslos offenbart. Nun werden die Stadt und danach der Markt ausgewertet. Die Reihenfolge der Stadtviertel ist dabei egal.
Palastgegend:
Wer in einer Palastgegend eines Viertels die Mehrheit hat (höchste Summe der Werte seiner Mittelsmänner), erhält die neben dem Stadtviertel aufgedeckt liegende Personenkarte. Diese Karten geben Siegpunkte oder sehr starke Sonderaktionen, die ich in den folgenden Runden nutzen kann. Gleichstände werden, wie schon angedeutet, durch die vor dem Sichtschirm verbliebenen Mittelsmänner entschieden. Wer hier die höchste Summe hat, entscheidet den Gleichstand für sich. Reicht das nicht, muss die Zugreihenfolgekarte herhalten. Hier gewinnt derjenige den Gleichstand, der die niedrigste Zahl vor sich liegen hat.
Geschäftsgegend:
Hier erhält derjenige mit dem höchsten Wert drei Siegpunkte.
Hafengegend:
Der Gewinner in dieser Gegend erhält einen schwarzen Edelstein. Eine besondere Sorte, die man nur in der Hafengegend bekommt und die am Ende extra gewertet wird.
Ganzes Viertel:
Wer die Mehrheit im gesamten Viertel, also den drei Gegenden zusammengenommen, hat, der darf sich von den vier Edelsteinen, die auf dem Schiff im Hafen liegen, zwei aussuchen. Der Zweite darf noch einen wählen und der Dritte nimmt, was übrig ist. Ein etwaiger Vierter geht leer aus.
Markt:
In meinen Augen der Clou an diesem Spiel ist die Marktwertung und die daraus resultierenden Anforderungen an die Spieler! Man setzt auf ein Feld des Marktes und bietet gleich zweifach: einmal auf den Extra-Edelstein (Zeile) und einmal auf die Wertigkeit der Edelsteinsorten, deren Wert unterhalb der Marktspalten abzulesen ist. Wer nun die Mehrheit in einer Spalte hat, darf sich den dort liegenden Edelstein nehmen. Bei Änderung der Edelsteinsortenwertigkeit wirken nun aber die Mittelsmänner aller Spieler ein! Welche Edelsteinsorte den höchsten Wert in ihrer Spalte der Mittelsmänner aller Spieler erreicht hat wird in seiner Wertigkeit um zwei Felder nach oben verschoben. Die Edelsteinsorte mit dem zweithöchsten Wert wird noch um ein Feld nach oben geschoben. Die Edelsteinsorte mit dem dritthöchsten Wert sinkt ein Feld und die vierthöchste (oder niedrigste) sinkt um zwei Felder!
Auf diese Weise wird im gesamten Spielverlauf Einfluss auf den Wert der eigenen gesammelten Edelsteine genommen. So ist es möglich, dass man Edelsteine sammelt, und zwar entsprechend ihres zu erwartenden Wertes oder man versucht aktiv die Sorte zu pushen, von der man am meisten Steine hat. Eine Mischung aus beiden ist sicherlich die erfolgversprechendste Variante, aber auch die anspruchvollste!
Eine kleine, oft vergessene Regel ist, dass jeder Mittelsmann auf dem Markt einen sofortigen Siegpunkt bedeutet. Das ist interessant für jeden Spieler und der Motor dafür, dass fleißig auf dem Markt eingesetzt wird und sich die Werte der Edelsteinsorten ständig ändern.
Nach vier Runden ist das Spiel auch schon um. Jeder zählt seine Steinchen und nun wird abgerechnet! Es wird geguckt, welche Edelsteinsorte die wertvollste ist. Derjenige, der in dieser Sorte die meisten Steine hat, bekommt 24 Siegpunkte. Der Zweitplazierte bekommt noch 18 Punkte, die folgenden Platzierungen je zwölf und sechs Punkte. Die zweitwertvollste Edelsteinsorte sorgt bei allen Beteiligten, je nach Platzierung, für 20, 15, zehn oder fünf Punkte. Dann werden noch die drittwertvollste Edelsteinsorte (16, 12, 8, 4) und die viertwertvollste Sorte (12, 9, 6, 3) gewertet. Am Ende folgen die schwarzen Edelsteine aus dem Hafen. Hierfür gibt es eine eigene Tabelle. Je nachdem, wie viele man sammeln konnte bekommt man Siegpunkte. Für einen schwarzen Edelstein gibt es einen Punkt, für zwei Edelsteine sind es schon vier Punkte, für drei 8, für vier 12, für fünf 16, für sechs 20 und ab sieben sind es 24 Siegpunkte.
Am Ende siegt der Spieler mit den meisten Punkten.
Ys ist ein Spiel mit recht klarer Struktur. Man setzt zwei Männchen auf den Spielplan und das war dann erstmal der eigene Zug. Dummerweise wird die Spieltiefe, die durch die Handlungsmöglichkeiten und die sich aus den eigenen Handlungen ergebenen Auswirkungen entsteht, viele Spielrunden mit Grüblern extrem ausbremsen. Es gibt verdammt viel zu bedenken und vor allem zu erahnen, da ja die Hälfte der Figuren auf dem Feld verdeckt ist. Das bedeutet ein wenig Überraschung, ein wenig wird gepokert, geblufft und gezockt mit den Einsätzen. Allerdings wird das Spiel dadurch nicht beliebig oder glücksabhängig. Wenn sich allerdings jemand aufmacht und seinen Zug durchoptimieren will, und die anderen Spieler dumm genug waren, ihm den letzten Platz in der Zugreihenfolge zu lassen, kann sich die angegebene Spielzeit durchaus verdoppeln. Dabei macht es einem das Spiel recht einfach: Man muss nur zwei Pöppel setzen - das ist alles! Es kann also auch sehr flott gehen. Wenn man nur will.
Die Art und Weise, wie der Marktmechanismus, das teilweise verdeckte Einsetzen der Mittelsmänner und das Sammeln von Edelsteinen miteinander verwoben sind, sucht seinesgleichen. Ich finde das sehr elegant und es entsteht der Eindruck, ein sehr gut durchdachtes Spiel vor sich zu haben.
Schön eingeflochten finde ich die Auflösung von Gleichständen. Gibt es in vielen anderen Mehrheitsspielen komplizierte Gleichstandbedingungen in den Regeln, ist hier jeder selber dafür verantwortlich. Da die eingesetzten Werte keine riesigen Differenzen haben, und nicht jede Gegend mit Mittelsmännern übervölkert ist, sollte man sich gut überlegen, wie man denn bei Gleichständen gerne dastehen will. Dazu kommt die Überlegung, wo man in der Zugreihenfolge sitzen will. Weiter hinten garantiert bestmögliche Reaktionsmöglichkeit auf die Aktionen der Mitspieler. Bei Gleichständen kommt es aber durchaus mal vor, dass die Zugreihenfolge über den Gewinn des Gleichstandes entscheidet. Da sitzt man besser weiter vorne in der Reihe!
Wer es noch etwas doller mag, spielt die Variante “Gunst des Königs”. Hier kann nach der Abrechnung einer Runde ein Mittelsmann losgeschickt werden und um die Gunst des Königs zu buhlen. Einer der drei vor dem Sichtschirm platzierten Mittelsmänner zieht los und bleibt für den Rest des Spiels im Thronsaal. Ersatz bekommen wir aus dem Vorrat. Am Anfang des Spiels wurden drei “Zweier”-Mittelmänner je Farbe zur Seite gelegt. Einer wandert für den Königsgünstling hinter den eigenen Sichtschirm. Am Ende entscheidet hier die Summe der eigenen Günstlinge noch mal über zwölf, sieben, drei oder gar keine Punkte.
Weiterhin wird noch eine YsExpress-Variante angeboten. Hierfür werden zwei Mittelsmänner aussortiert und man spielt bloß mit neun Pöppeln. Eingesetzt werden dann nur sechs pro Durchgang und so ergeben sich schnellere Runden.
Zu dritt soll man sich entscheiden, ob man das Spielfeld verkleinert oder nicht. Ein Viertel kann man weglassen um das Spiel schwieriger zu gestalten. Weiterhin fällt eine Marktzeile weg.
Zu zweit wird die Spielfeldverkleinerung obligatorisch. Außerdem spielt eine weitere Farbe mit. Jeder Spieler bekommt vier Mittelsmänner der neutralen Farbe und setzt je einen davon bei seinem Zug verdeckt ein. Auch dieser Spieler nimmt an der Wertung teil und klaut so viele Steine. Was von vielen sicherlich als Haken angesehen wird, funktioniert hier eigentlich sehr gut. Ähnlich gut, wie bei Mykerinos, wo man die neutrale Spielfarbe sehr gut benutzen kann um zu blocken. Bei Ys wird die neutrale Farbe zur Bedrohung der eigenen Mehrheit in der entsprechenden Gegend und im ganzen Stadtviertel. Klar muss man die Waage halten zwischen Schaden, den man dem Gegenspieler zufügen will und den Mittelsmännern, die man sich eventuell selber in den Weg wirft!
Ein paar Worte noch zur Regel und dem Material. Die Regel ist eigentlich sehr gut geschrieben, klar strukturiert und logisch aufgebaut. Spieler, die sich mit Spielen der Gewichtsklasse von Ys auskennen, dürften kein Problem haben, sich die kleinen Lücken zu erschließen. Leute, die nicht daran gewöhnt sind, werden in manchen Situationen ist schwimmen kommen. So wird in der Regel z.B. erwähnt, dass in der Abrechnungsphase die gewonnenen Edelsteine erstmal vor dem Sichtschirm gelagert werden. Es wird aber nicht weiter erwähnt, ob diese irgendwann hinter den Sichtschirm verfrachtet werden dürfen. Diese Option macht das Spiel spannend und man muss gut aufpassen, was der Gegner so sammelt. Andersherum wird es sehr taktisch, wenn man jederzeit den Vorrat der anderen Spieler einsehen kann. Erfahrene Spieler machen daraus eine Variante oder leiten die Lösung aus der Formulierung “zunächst vor den Sichtschirmen der Spieler abgelegt” ab und verfrachten die Steine nach der Wertung hinter den Sichtschirm.
Das Material ist sehr schön. Die Sichtschirme könnten etwas stabiler sein, aber in welchem Spiel mit Sichtschirmen hat man darüber nichts zu meckern? Seit der zweiten Auflage gibt es anstatt schönen Glassteinchen Holzklötzchen als Edelsteine. Früher konnten diese über die Website von Ystari nachbestellt werden. Das geht mittlerweile nicht mehr. Ebenso konnte man dort die Erweiterung Y+ bestellen. Spielbar mit bis zu sechs Spielern wurde es dann (entsprechende Felder auf dem Markt sind schon in der Basisversion auf dem Spielplan vorgesehen) und weitere Personenkarten standen damit zur Verfügung. Auch die ist leider nicht mehr erhältlich. Da hab ich auch zu lange gezögert. Allerdings kosteten beide Sortimente je 10€ (im Ystari-Shop plus Versand oder auf der Spiel) und waren nicht ganz billig. Lange Zeit gab es die Glassteine bei spielmaterial.de und man konnte seine Zweitauflage aufwerten. Aber auch da finde ich die mittlerweile nicht mehr.
So bleibt zu sagen, dass ich sehr glücklich bin, dass es eine zweite Auflage gab und ich mir das Spiel somit zulegen konnte, da ich es bei der ersten Auflage verpasst hab. Allerdings ist es eine leicht abgespeckte Version. Das bleibt aber hinter dem tollen Spiel zurück, dass meiner Meinung nach neben Raja und Louis XIV. an der Spitze der Mehrheitsspiele steht.
Viele schöne Bilder vom Spiel finden sich in der Datenbank von Boardgamegeek.com.
Update 2011: Mittlerweile ist das Spiel in einer weiteren, internationalen Auflage erschienen. Es hat ein neues Cover und auch neues Material bekommen. Die Gesandtensteine müssen nun nicht mehr beklebt werden, sondern die Ziffern sind eingeprägt. Weiterhin ersetzen Plastik-Gems die Holzklötzchen, was wieder mehr an die Glassteinchen aus der ersten Auflage erinnert... Da es sich um eine internationale Auflage handelt und diese schon ein paar Monate draußen ist, weiß ich nicht, ob das Spiel in Deutschland überhaupt erhältlich ist.
Spiellust-Punktometer
Gesamtnote: 8/10
Strategie /Taktik: 09/10
Glücksfaktor: 1/10
Interaktion: 10/10
Material: 8/10
Preis-Leistung-Verhältnis: Kann ich nicht beurteilen. Ich finde, dass man da selbst für 40€ (hypothetisch, ich kenne keine aktuellen Preise) ein verdammt gutes Spiel bekommt.
Spielinfos:
Spielerzahl: 2-4 (mit Ys+ bis zu 5 Spieler)
Alter: ab 12
Spieldauer: 45-90 Minuten
Verleger: Ystari Games
Autor: Cyril Damaegd
Spielregel: international
Ys auf BGG
29.10.2011, 23:42
Hallo liebe Spieler/innengemeinde,ich habe vor Jahren eine Reihe Rezensionen zu Spielen geschrieben, die dann auf www.unknowns.de veröffentlicht wurden. Da diese Seite vor ein paar Jahren angegriffen wurde und die Daten Schaden genommen haben, sind die alten Rezensionen (nicht nur von mir) dort schwer zu finden und auch mit merkwürdigen Zeichen so sehr verstümmelt, dass man sie kaum lesen kann.
Ich habe da damals viel Zeit und Energie investiert und möchte, dass die Rezensionen irgendwo im Netz in einem lesbaren Zustand zur Verfügung stehen. Und da Spiellust.net neben Hall9000 meine Webheimat ist, hat Marcin mir angeboten, dass ich sie hier veröffentlichen darf.
Ich fange an, mit einem meiner ersten Lieblingsspiele - YS. Dieses Spiel steht autobiografisch für den Beginn meiner Leidenschaft für komplexere Gesellschaftsspiele. Neben einer Partie Ys, die den Wunsch in mir hegte, mehr von solchen Spielen zu spielen, war es auch eine Partie Puerto Rico, die mich vollends zum Spielejunkie machte. Zwar spielten wir schon regelmäßig zu zweit zu Hause ein paar Jahre lang hin und wieder Spiele, auch komplexere, aber den richtigen Einstieg in die Geek-Welt waren wohl diese Spiele...
LG...ode.
23.10.2011, 21:30
Dem Messe-Sonntag stehe ich immer etwas zwiegespalten gegenüber. Zum einen ist man auch ein wenig froh, dass der letzte Messetag anbricht, zum anderen kommt leider irgendwann die Erkenntnis, dass es wieder ein Jahr dauert bis zur nächsten Spiel. Aber der Sonntag hat auch Vorteile, z.B. ist die Fahrt Morgens um 8:15 auf der Autobahn sehr [...]
23.10.2011, 00:08
Der heutige Samstag fing dann doch wieder mit einigen Käufen an, die doch in wenig hektisch verliefen, da ich sie bis zur 10 Uhr “Stampede” erledigt haben wollte. So wanderten früh ein paar polnische und ein französisches Spiel in unsere Taschen. Dann verquatschten wir uns ein wenig, so dass wir vergaßen, uns einen Testplatz [...]
21.10.2011, 22:05
Da heute unser alljährliches Messe-Essen stattfand, sind wir erst so spät nach Hause gekommen, dass ich nicht mehr besonders viel schreiben kann. Eigentlich sind wir heute zu fünft planlos über die Messe gelaufen und haben dabei ein wenig eingekauft (heute 8 Spiele und 2 Erweiterungen): z.B. Dungeon Fighter, City Tycoon, King of Tokyo, Evolution und [...]
20.10.2011, 23:01
Der Donnerstag ist immer der hektischste Tag der Messe. An diesem Tag entscheidet es sich, ob man die schnell vergriffenen Titel schon jetzt in der Sammlung begrüßen darf und ob man bei den großen Schnäppchen der Messe dabei ist. So war es nicht gerade Nerven schonend, dass wir auf der Hinfahrt zweimal zielsicher einen Stau [...]
20.10.2011, 22:21
Tag 1 von für mich 3 Tagen auf der SPIEL ist zu Ende. Mein erster Tag überhaupt auf den internationalen Spieletagen. Und ich muss sagen: ich finde toll. Ich habe es zwar voller erwartet, vllt kommt das noch am Wochenende; ich würde mich aber auch nicht beschweren wenn es so bliebe. Wenn man von Gelsenkirchen [...]
18.10.2011, 20:57
Begonnen hat es ja schon vor Wochen: Regeln lesen, Bilder anschauen und das alles irgendwie in eine Liste quetschen, noch nie war vorfiltern so wichtig wie dieses Jahr. Fehler sind natürlich nicht zu vermeiden, aber was soll man machen bei einer solchen Masse. In den letzten zwei Wochen habe ich dann ein paar wenige Termine [...]
17.10.2011, 18:58
Die Zeit kurz vor den Spieletagen lässt sich immer gut zum Wiederspielen guter Spiele vergangener Jahre nutzen. So kam es endlich mal wieder zu einer Partie Die Prinzen von Machu Picchu. Leicht ist es leider nicht, für dieses unterschätzte Spiel Mitspieler zu finden. Umso erfreuter war ich, als gleich eine Fünferrunde zustande kam. Weniger erfreut [...]
17.10.2011, 18:20
Nur noch 3 Tage bis Essen - Zeit für Leckerbissen und Schnäppchen. Für das Spiel "Cyclades: Hades" hat Matagot eine spezielle Erweiterung zusammengestellt. Für 35 € gibt es das Spiel zusammen mit dem Plättchen für Hekate und sechs kleine Stoffsäckchen, in denen Ihr Eure Armeen aufbewahren könnt. Eine besondere Aufmerksamkeit aus Anlass des größten Spiel-Ereignisses des Jahres.Das besondere Cyclades: Hades-Paket bekommt man nur nach Vorbestellung .
Und da wir gerade von "Cyclades" sprechen: wir erinnern daran, dass das Basis-Spiel in den Läden in Essen und auf dem Stand von Asmodee erhältlich sein wird.
Und was "Takenoko" betrifft, herausgegeben in Zusammenarbeit mit Bombyx: man wird es auf der Messe an den Tischen und als Riesenspiel ausprobieren können.
Regeln für beide Spiele findet man hier: Takenoko | Cyclades: Hades.
Quelle: Presseinfo, Editions du Matagot
17.10.2011, 00:24
Ich habe in letzter Zeit weniger analog als digital gespielt, sprich FIFA 12 ist erschienen, und so kam ich auch nicht wirklich dazu, was gescheites zu schreiben. Allerdings will ich kurz vor der Messe noch ein kleines Lebenszeichen von mir geben und ein paar Eindrücke von Spielen, die ich in jüngerer Zeit gespielt habe, schildern. [...]
15.10.2011, 21:14
Hätten Sie es gewusst? Sumatra ist quadratisch. Ja, wirklich - also zumindest auf dem Spielplan. Und genau hier versuchen die Spieler ihr Glück als Tierfänger. Sie erfüllen die Aufträge weltberühmter Zoos und zweigen auch die ein- oder andere haarige Kostbarkeit Sumatras für den Schwarzmarkt ab. Ja, die Tierfängerei ist nicht immer ein sauberes Geschäft und wir werden noch sehen, dass auch der Umgang mit der Konkurrenz kein partnerschaftlicher ist. weiter
9.10.2011, 21:03
Die Tarnung ist das wichtigste für einen Agenten. Wenn der Gegner ihn enttarnt und seine wahre Identität durchschaut, ist das Spiel für den Agenten aus. Agent Doppelnull ist ein Spiel für zwei Spieler. Jeder Spieler spielt nur mit sieben seiner zehn Agenten. weiter
2.10.2011, 23:06
Urlaub ist vorbei. Fairplay ist im Druck. Es gibt keine Ausrede mehr. Der Blog braucht einen Update. Statt Rezensionen gibt es jetzt das wahre Spielerleben in Form von “Session Reports”.
Gestern zum Beispiel durfte ich “Order of the Stick” kennenlernen. Glücklicherweise war gleich die Erweiterung “The Shortening” dabei. Dadurch kann eine Partie locker an einem Abend [...]
27.9.2011, 17:58
Ich spiele Spiele in erster Linie um Spaß zu haben. In zweiter Linie um mich herauszufordern. Erst dann kommt das Gewinnen. Deswegen halte ich nichts von Schummeln, obwohl ich (leider) ein chronischer Kartengucker bin. Aber es bessert sich. Doch es gibt andere unschöne, jedoch spielregeltechnisch (und vielleicht auch moralisch) legale Wege, um erfolgreich zum Ziel [...]
19.9.2011, 22:52
So, nach einiger Abstinenz bin ich wieder da. Und mit mir kommt diese Woche auch noch ein wenig mehr. Denn nachdem ich nun erst mal ein wenig Freizeit habe und Freitag einen guten, wenn auch kurzen Spieleabend mit Tobago, Drunter & Drüber und Zug um Zug (die ich allesamt gewann) hatte, schreib ich jetzt auch [...]
19.9.2011, 09:55
Der Preis geht in diesem Jahr an 7 WONDERS vor DIE BURGEN VON BURGUND und TROYES. Wir gratulieren den Gewinnern. Die weiteren Plätze sind auf der DSP-
12.9.2011, 14:35
Kennen wir ja alle, alter Hut, oder? Nein, mit nichten. Seit kurzem gibt es das Spiel nämlich auch als Solo iPhone-App und kann kostenlos geladen werd
2.9.2011, 14:29
Ein Ausruf, der sehr gewagt ist. Ein Ausruf, den man nicht unkommentiert lassen kann. Ein Ausruf, den ich nach fast jeder Partie, die ich mit meiner Freundin spiele, höre. Und zwar nicht weil sie ständig verliert. Sondern eher weil sie fast immer gewinnt, und das sei, wie sie zumindest findet, ungerechtfertigt. Sie spiele immer drauf [...]
30.8.2011, 14:44
Wie unschwer am Titel zu erkennen ist, geht es hier um eBay. Im speziellen um, wie soll es auch anders sein, das Spielekaufen bei eBay. Auch wenn ich nicht meine Lebensgeschichte erzählen wollte, berichte ich doch von meinen persönlichen Erfahrungen, die ich bisher bei eBay-Auktionen von Gesellschaftsspielen gemacht habe. Vorneweg sei gesagt, ich habe bisher [...]
13.8.2011, 12:10
Na, schon gesehen? MONDO von Michael Schacht ist seit Kurzem mit einer eigenen Homepage im Netz zu finden. Dort gibt es viel zu finden, nicht nur neue
12.8.2011, 16:20
Wir melden uns nun in den Urlaub ab. Das-SpielEn.de geht somit in die Sommerpause …
… und kommt Ende September verändert wieder.
Nicht dass wir einen so langen Urlaub hätten, aber nach unserer Rückkehr steht die Erstellung der neuen Fairplay an. Seit wir dort Mitglieder der Redaktion sind und einen größeren Anteil an der Erstellung des Heftes [...]
11.8.2011, 19:22
Der amerikanische Hersteller Rio Grande kündigt auf seiner Homepage eine neue Erweiterung namens HINTERLANDS an, die im Oktober erscheinen soll.
3.8.2011, 22:10
Wie viele Partien muss man spielen, um eine Erweiterung von Dominion beurteilen zu können? Von Erweiterung zu Erweiterung wohl mehr. Denn immer größer wird die Anzahl an Aktions-, Geld-, und Punktekarten (ganz zu schweigen von Dauer-, Angriffs-, Reaktions-, und weiteren Karten), die in Kombination mit der neuen Erweiterung getestet werden müssten. Wenn man es so [...]
28.7.2011, 21:18
Unsere Erfahrungen mit Dixit sind so vielfältig, dass allein die Anekdoten hierzu ganze Artikel füllen könnten. Das reicht von der seinerzeit Achtjährigen, die vollkommen gleichberechtigt mit ihren Eltern, Brüdern und uns mitspielte – und tolle Einfälle hatte! – bis hin zum über 80jährigen. Oder hinreißende Ideen von Mitspielern zu Bildern, die ich nach diesen Partien [...]
25.7.2011, 11:07
Das ist der Titel des aktuellen Kinderspiel des Jahres 2o11. Die Entscheidung wurde soeben in Hamburg verkündet. Die Preisverleihung zum Nachlesen. Herzlichen Glückwunsch an die Autorin Carmen Kleinert und den Zoch-Verlag.
23.7.2011, 18:55
Erstveröffentlichung am 10.12.2006 bei Hall9000.
>>Direkt zum Postscriptum springen.
16 Teams treten zur Weltmeisterschaft an! Die Spieler übernehmen dabei abwechselnd die Rollen der Trainer und der Schiedsrichter. Auch als Zuschauer ist man gespannt dabei, denn zu Beginn hat jeder seine Wetten abgegeben, und was zum Schluss zählt, ist der rollende Rubel!
Zur Weltmeisterschaft treten als gesetzte Teams [...]
6.11.2009, 01:16
Geheime Set-Aufnahmen: Harrison Ford, Jim Carrey und Sebastian Koch (v.l.n.r) beim Dreh
Okay - an die Geschichte mit dem Spiel zum Film hat man sich ja inzwischen gewöhnt, auch das Spiel zum Buch hat durchaus schon einiges Tolles hervorgebracht, aber ob dies in die andere Richtung auch funktioniert? Jetzt wurde bekannt, dass Columbia Pictures das weltbekannte Brettspiel RISIKO verfilmen will. Es ist noch nicht bekannt, ob in dem Film die Weltherrschaft angestrebt wird oder einfach 24 Länder erobert werden sollen (in der Version ab 12 Jahre werden die Länder selbstredend befreit). Auch ist nichts über eine Fortsetzung “Risiko 2 - Die Rückkehr der roten Armeen” bekannt. Aber immerhin war der Autor des Risiko-Spiels Albert Lamorisse ursprünglich Filmemacher - der Kreis schließt sich also.
Aber es ist nicht die erste Schnapsidee ein Brettspiel zu verfilmen. So berichteten die Fünf Filmfreunde vor einem Jahr schon, dass auch Monopoly verfilmt werden soll, hier war u.a. Ridley Scott als Regisseur im Gespräch. Tja und für die deutsche Spielefreunde gibt es dann bestimmt demnächst einige Fernseh-Kracher wie “Agricola - Gefangen im Moor” oder “Die Bauern von Carcassonne”…
2.11.2009, 21:39
Die Kartenspiel-Serie Anno Domini feiert in diesem Jahr ihr 10-Jähriges. Und zum Jubiläum sind direkt zwei neue Sets erschienen und ein Jubiläumskoffer mit Platz für acht Sets. Insgesamt gibt es nun 22 unterschiedliche Sets mit insgesamt 7446 historischen Ereignissen.
Die beiden neuen Sets drehen sich um zwei geografische Regionen: Europa und Amerika. Wie bereits in der Besprechung vor drei Jahren beschrieben ergibt sich hier der Spielspaß aus den skurrilen Ereignissen, die der schweizerische Spieleautor Urs Hostettler gesammelt hat: Denn die SpielerInnen müssen reihum Ereignisse zeitlich ordnen - wäre ziemlich dröge, wenn es sich um Ereignisse a la “333 - bei Issos Keilerei” oder dem Mauerfall handeln würde, aber versucht mal “Bei den olympischen Spielen tritt die italienische Wasserballmannschaft gegen Schweden mit nur einem Spieler an, da dem Rest der italienischen Mannschaft das Wasser zu kalt ist” zeitlich einzuordnen (Diese Frage stammt aus dem neuen Europa-Set).
Also Anno Domini macht auch 10 Jahre nach Erscheinen immer noch Spaß und es macht noch viel mehr Spaß, dass dieser Reihe bisher auch nicht die Luft ausgeht und immer neue Sets erscheinen. Nach wie vor uneingeschränkt empfehlenswert für Spielerunden (sowohl Vielspieler als auch Gelegenheitsspieler) oder als rettende Geschenkidee für Zwischendurch. Daher: Nochmal herzlichen Glückwunsch in die Schweiz!
Ach, und wer selbst skurille Ereignisse kennt: Der Autor freut sich immer über Einsendungen und belohnt bei Aufnahme mit einem Belegexemplar, die Kontaktmöglichkeit gibt’s am Ende dieser Webseite.
28.10.2009, 21:41
Dominion - dieses Spiel hat den Spiele-Jahrgang 2009 dominiert (Wie der Spielname schon nahe legt). Es hat in Deutschland alle großen Preise abgeräumt: Den Titel Spiel des Jahres, den Deutschen Spiele-Preis und den Kartenspielpreis “A la carté”. Immerhin konnte auf der Essener Spiel 2009 ein Rätsel gelöst werden: So wurde vermutet, dass der Autor des Spiels - Donald X. Vaccarino - gar nicht existiert oder ein Pseudonym für einen anderen Autor ist, doch auf der Spielemesse zeigte sich der etwas scheue Dominion-Macher dem geneigten Fachpublikum. Inzwischen gibt es zum Basisspiel zwei neue Erweiterungen: “Dominion - die Intrige”, das auch als einzelnes Spiel zu spielen ist und “Dominion - Seaside”, eine Erweiterung, die entweder das “normale” Dominion oder “Dominion - die Intrige” voraussetzt. Für Dominion-Fans sind bestimmt diese beiden Tipps hilfreich:
Der Setgenerator: Dominion lebt davon, dass man immer wieder die Karten neu kombinieren kann und sich neue Sets basteln kann - doch es gibt Kartenkombinationen, die klappen gut und Kombinationen unter denen der Spielspaß leidet. Daher besonders nützlich: Der Set-Generator bei der Pöppelkiste. Hier kann man entweder das Programm gut spielbare Sets konstruieren lassen oder sich z.B. seine Lieblingskarten aussuchen und sich den Rest dann manuell zusammenstellen.
Das Blog zum Spiel. Für Dominion-Fans zu empfehlen: Das Dominionblog. Ole Lüerßen hat hier eine schöne Webseite geschaffen, in der alle Karten - auch der Erweiterungen - erklärt werden und gibt auch noch interessante Strategietipps.
26.10.2009, 21:56
Hier ist nun der dritte und letzte Teil der kleinen Reihe (Teil 1 und Teil 2) “Spielemesse: Neues für Strategen und Baumeister”. In diesem Teil stellen wir vor: Carson City, Machtspiele und Colonia. Viel Vergnügen.
Carson City. Carson City von Xavier Georges entführt die 2-5 Spieler in den wilden Westen. Hier gilt es, eine waschechte Westernstadt aufzubauen und sich dabei möglichst viele Siegpunkte zu sichern. Doch im wilden Westen geht es nicht gerade friedlich zu - kommen sich Spieler auf Aktionsfelder in die Quere, so muss in einem (Würfel)-Duell entschieden werden, welcher Spieler hier das vorrecht genießt. Punkte gibt es für Land, Gebäude, starke Cowboys und man kann sich auch mit Geld noch zusätzliche Siegpunkte kaufen. Insgesamt macht Carson City einen stimmigen Eindruck, die Duelle passen herrlich zum Wild-West-Thema und ein wenig Caylus-Feeling kommt auch auf. HUCH&friends/QWG, 2-5 Spieler, ca. 40 Euro, Webseite zum Spiel
Machtspiele. In dieser “großen” Neuheit aus dem Hause Eggertspiele geht es für 3-5 Spieler um
Machtspiele in einem Konzern. Abteilungen, Büros, Chef- und Vorstandszimmer: Auf dem Spielplan steht ein Unternehmen wie aus dem realen Leben. Hier agieren Führungskräfte, Mitarbeiter und externe Berater. Hier reagiert das Geld - auch in Form von Aktienpaketen. Hier dreht sich das Personalkarussell: Bosse werden vor die Tür gesetzt, Vorstände neu besetzt, Abteilungen umstrukturiert. Kräftig mischt dabei dein Erzfeind mit. Korruption und Schmiergeldzahlungen sind an der Tagesordnung und man kann auf vielen verschlungenen Pfaden zum Ziel kommen. Insgesamt ein interessantes Spiel. Eggertspiele, 3-5 Spieler, ca. 40 Euro. Webseite zum Spiel
Colonia. Hier geht es für 2-6 Spieler ins mittelalterliche Köln. Noch durchkreuzen keine gefährlichen U-Bahnen die Stadt und so können sich die Spieler als Oberhäupter alteingesessener Patrizierfamilien ganz darauf konzentrieren, heilige Reliquien zu sammeln - denn wer am Spielende die tollste Reliquiensammlung hat, gewinnt das Spiel. Um an die Reliquien zu kommen, müssen Rohstoffe zu Waren verarbeitet werden und diese mittels Schiffen in Geld umgesetzt werden. Nach 6 Spielrunden steht dann der Gewinner in Dirk Henn’s (Alhambra) neuem Spiel fest. Colonia kann nicht nur vom Spielablauf, sondern auch in puncto Ausstattung und Grafik begeistern. Queen Games, 2-6 Spieler, ca. 40 Euro / Webseite zum Spiel
Carson City. Carson City von Xavier Georges entführt die 2-5 Spieler in den wilden Westen. Hier gilt es, eine waschechte Westernstadt aufzubauen und sich dabei möglichst viele Siegpunkte zu sichern. Doch im wilden Westen geht es nicht gerade friedlich zu - kommen sich Spieler auf Aktionsfelder in die Quere, so muss in einem (Würfel)-Duell entschieden werden, welcher Spieler hier das vorrecht genießt. Punkte gibt es für Land, Gebäude, starke Cowboys und man kann sich auch mit Geld noch zusätzliche Siegpunkte kaufen. Insgesamt macht Carson City einen stimmigen Eindruck, die Duelle passen herrlich zum Wild-West-Thema und ein wenig Caylus-Feeling kommt auch auf. HUCH&friends/QWG, 2-5 Spieler, ca. 40 Euro, Webseite zum Spiel
Machtspiele. In dieser “großen” Neuheit aus dem Hause Eggertspiele geht es für 3-5 Spieler um
Machtspiele in einem Konzern. Abteilungen, Büros, Chef- und Vorstandszimmer: Auf dem Spielplan steht ein Unternehmen wie aus dem realen Leben. Hier agieren Führungskräfte, Mitarbeiter und externe Berater. Hier reagiert das Geld - auch in Form von Aktienpaketen. Hier dreht sich das Personalkarussell: Bosse werden vor die Tür gesetzt, Vorstände neu besetzt, Abteilungen umstrukturiert. Kräftig mischt dabei dein Erzfeind mit. Korruption und Schmiergeldzahlungen sind an der Tagesordnung und man kann auf vielen verschlungenen Pfaden zum Ziel kommen. Insgesamt ein interessantes Spiel. Eggertspiele, 3-5 Spieler, ca. 40 Euro. Webseite zum Spiel
Colonia. Hier geht es für 2-6 Spieler ins mittelalterliche Köln. Noch durchkreuzen keine gefährlichen U-Bahnen die Stadt und so können sich die Spieler als Oberhäupter alteingesessener Patrizierfamilien ganz darauf konzentrieren, heilige Reliquien zu sammeln - denn wer am Spielende die tollste Reliquiensammlung hat, gewinnt das Spiel. Um an die Reliquien zu kommen, müssen Rohstoffe zu Waren verarbeitet werden und diese mittels Schiffen in Geld umgesetzt werden. Nach 6 Spielrunden steht dann der Gewinner in Dirk Henn’s (Alhambra) neuem Spiel fest. Colonia kann nicht nur vom Spielablauf, sondern auch in puncto Ausstattung und Grafik begeistern. Queen Games, 2-6 Spieler, ca. 40 Euro / Webseite zum Spiel
25.10.2009, 23:01
Die Spielemesse 2009 in Essen ist vorbei. Es war dieses Jahr insgesamt deutlich voller als im letzten Jahr - was wohl nicht zuletzt daran lag, dass in NRW Schulferien waren und somit auch die jüngere Zielgruppe bereits am Donnerstag und Freitag zur Messe konnten. Und wie in den Jahren zuvor gab es auch in diesem Jahr wieder Aktionen, bei denen die Neuheiten bewertet wurden. Jetzt stehen die Ergebnisse fest:
Die Fairplay-Scout-Aktion kürt “Vasco de Gama” von What’s your game zum Spitzenreiter, es folgen Machtspiele von Eggertspiele und Macao von ALEA. Die komplette Übersicht gibt’s im FAIRPLAY-Blog
Das Spielebarometer von Hall9000 sieht hingegen Macao auf den ersten Platz, Egizia von Hans im Glück nimmt den zweiten Platz ein, den dritten teilen sich Vor den Toren von Loyang (Hall Games) und “Dominion: Seaside”, die Ergänzung zu Dominion. Das komplette Spielebarometer findet sich auf der H@LL9000-Webseite.
Diese Aktionen können schon mal einen ersten Eindruck von den Spielen in Essen verschaffen - allerdings und da weisen auch die FAIRPLAY-Macher drauf hin:
Rückblickend auf unsere letzten Scout Aktionen ist festzustellen, dass die Scoutnoten häufig positiver waren,als die Ergebnisse der anschließenden, ausführlichen Spieltests. Dies liegt nach unserer Ansicht daran, dass die Note 3 häufig schon als negative Bewertung angesehen wird. (…) Unsere Noten sind das Ergebnis eines ersten spielerischen Eindrucks und somit keinesfalls als endgültige Bewertung einer Spieleneuheit zu verstehen. Somit können unsere Noten auch nicht mehr als ein Hinweis auf die möglichen Qualitäten eines Spiels sein.
Und von den Bewertungen her geht es auch meistens recht eng zu - auch ein Spiel auf den hinteren Rängen kann sich noch als sehr tolles Spiel entpuppen, da sich der Reiz eines Spiels auch im Wiederspielwert misst - und dafür ist auf der Messe meist keine Zeit.
25.10.2009, 22:14
Hier ist nun der zweite von drei Teilen der Neuererscheinungen für Strategen und Baumeister, den ersten Teil findet ihr hier. Daher gehen wir ohne weitere Vorworte direkt zu den Spielbeschreibungen.
Macao. Macao von Stefan Feld ist das neue Spiel der Marke ALEA, unter deren Segel schon einige sehr schöne Spiele auf den Markt gebacht wurden, so z.B. der Klassiker Puerto Rico. Bei Macao segeln zwei bis vier Spieler als portugiesische Abenteurer durch das südchinesische Meer des 17. Jahrhunderts. Über insgesamt 12 Runden
erwerben die Spieler Prestigepunkte, u.a. durch Warenhandel mit Europa, Inbesitznahme wichtiger Stadtteile und Besetzen angesehener Ämter. Wer am Spielende die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.
Auf der Jagd nach Prestigepunkten brauchen die Händler natürlich Unterstützung: Die holen sie sich stets aus einem wechselnden Angebot an Personen, Bauwerken und Ämtern. Um die Vorteile nutzen zu können, die Gaukler, Heiler, Archiv, Steinbruch, Zoll, Justiz und dutzende andere versprechen, braucht es laufend neue Aktionssteine, die aber eine knappe Ressource sind. Macao zählt nach erster Einschätzung sicherlich mit zu den Highlights des diesjährigen Spiele-Jahrgangs. ALEA/Ravensburger, 2-4 Spieler, ca. 30-40 Euro. Webseite zum Spiel, wo es auch die Spielregeln zum Download gibt
Havanna. Havanna aus der Spieleschmiede Eggertspiele ist quasi der kleine Bruder von Cuba. Hierbei handelt es sich um ein Kartenspiel von von Reinhard Staupe, in dem 2-4 Spieler Gebäude für die Hauptstadt Cubas aufbauen müssen. Wer als erster genügend Siegpunkte (also genügend Häuser aufgebaut) hat, gewinnt das Spiel.Dabei können die Spieler aus 13 Aktionskarten wählen.
Insgesamt macht Havanna einen schönen Eindruck - und hat einige interessante Mechanismen zu bieten. Und die Idee aus dem Thema eines “großen” Spiels ein kleines Kartenspiel zu machen ist nicht neu - die Kartenspiele “San Juan” (passend zu Puerto Rico) oder “Caylus Magna Carta” (passend zu Caylus) zeigen, dass sich diese Spiele aber nicht hinter ihren großen Brüdern verstecken müssen. Eggertspiele/Hutter Trade, 2-4 Spieler, ca. 20 Euro. Webseite zum Spiel
Die Tore der Welt. Nach dem großen Erfolg des Spiels zum Buch “Die Säulen der Erde” gibt es jetzt auch
zum neuen Roman-Bestseller von Ken Follett ein Spiel: Die Tore der Welt. Auch hier gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten, die man z.B. für die Beteiligung an Bauvorhaben oder beim Kampf gegen die Pest bekommt. Gespielt wird in 4 Kapiteln je 6 Spielrunden, nach jedem Kapitel ist eine Zwischenwertung fällig, wenn man hier bestimmte Pflichtabgaben nicht leistet, kostet dies Siegpunkte.
“Die Tore der Welt”, das vom gleichen Team wie “Die Säulen der Erde” entwickelt wurde (Michael Rieneck, Stefan Stadler), hinterlässt einen stimmigen Eindruck und dürfte nicht nur für Ken-Follet-Fans Spaß am Spieltisch versprechen. KOSMOS, 2-4 Spieler, ca. 35 Euro, Webseite zum Spiel (unter Details gibt es auch die Spielregeln). Im dritten Teil von “Neues für Strategen und Baumeister” wird es dann u.a. um Carson City, Machtspiele und Colonia.
Macao. Macao von Stefan Feld ist das neue Spiel der Marke ALEA, unter deren Segel schon einige sehr schöne Spiele auf den Markt gebacht wurden, so z.B. der Klassiker Puerto Rico. Bei Macao segeln zwei bis vier Spieler als portugiesische Abenteurer durch das südchinesische Meer des 17. Jahrhunderts. Über insgesamt 12 Rundenerwerben die Spieler Prestigepunkte, u.a. durch Warenhandel mit Europa, Inbesitznahme wichtiger Stadtteile und Besetzen angesehener Ämter. Wer am Spielende die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.
Auf der Jagd nach Prestigepunkten brauchen die Händler natürlich Unterstützung: Die holen sie sich stets aus einem wechselnden Angebot an Personen, Bauwerken und Ämtern. Um die Vorteile nutzen zu können, die Gaukler, Heiler, Archiv, Steinbruch, Zoll, Justiz und dutzende andere versprechen, braucht es laufend neue Aktionssteine, die aber eine knappe Ressource sind. Macao zählt nach erster Einschätzung sicherlich mit zu den Highlights des diesjährigen Spiele-Jahrgangs. ALEA/Ravensburger, 2-4 Spieler, ca. 30-40 Euro. Webseite zum Spiel, wo es auch die Spielregeln zum Download gibt
Havanna. Havanna aus der Spieleschmiede Eggertspiele ist quasi der kleine Bruder von Cuba. Hierbei handelt es sich um ein Kartenspiel von von Reinhard Staupe, in dem 2-4 Spieler Gebäude für die Hauptstadt Cubas aufbauen müssen. Wer als erster genügend Siegpunkte (also genügend Häuser aufgebaut) hat, gewinnt das Spiel.Dabei können die Spieler aus 13 Aktionskarten wählen.
Insgesamt macht Havanna einen schönen Eindruck - und hat einige interessante Mechanismen zu bieten. Und die Idee aus dem Thema eines “großen” Spiels ein kleines Kartenspiel zu machen ist nicht neu - die Kartenspiele “San Juan” (passend zu Puerto Rico) oder “Caylus Magna Carta” (passend zu Caylus) zeigen, dass sich diese Spiele aber nicht hinter ihren großen Brüdern verstecken müssen. Eggertspiele/Hutter Trade, 2-4 Spieler, ca. 20 Euro. Webseite zum Spiel
Die Tore der Welt. Nach dem großen Erfolg des Spiels zum Buch “Die Säulen der Erde” gibt es jetzt auch
zum neuen Roman-Bestseller von Ken Follett ein Spiel: Die Tore der Welt. Auch hier gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten, die man z.B. für die Beteiligung an Bauvorhaben oder beim Kampf gegen die Pest bekommt. Gespielt wird in 4 Kapiteln je 6 Spielrunden, nach jedem Kapitel ist eine Zwischenwertung fällig, wenn man hier bestimmte Pflichtabgaben nicht leistet, kostet dies Siegpunkte.“Die Tore der Welt”, das vom gleichen Team wie “Die Säulen der Erde” entwickelt wurde (Michael Rieneck, Stefan Stadler), hinterlässt einen stimmigen Eindruck und dürfte nicht nur für Ken-Follet-Fans Spaß am Spieltisch versprechen. KOSMOS, 2-4 Spieler, ca. 35 Euro, Webseite zum Spiel (unter Details gibt es auch die Spielregeln). Im dritten Teil von “Neues für Strategen und Baumeister” wird es dann u.a. um Carson City, Machtspiele und Colonia.
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Zu den Downloads.
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Ohne Umschweife zu den Downloads.
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Michael Behr hat uns freundlicherweise seine Spielhilfen zu Treefrogs Last Train To Wensleydale zur verfügung gestellt. Vielen Dank.
Zu den Downloads
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