12.3.2010, 17:50
Die Meldung liest sich, als sei sie von einer jener Agenturen verfasst, die Enten verbreiten: Die Polizei in Wichita im US-Bundesstaat Kansas will in der vergangenen Woche ein Auto gestoppt haben, des...
12.3.2010, 17:32
1960 herrschte noch Sitte und Anstand. Und darum war es höchst gewagt, eine Dame mit "tiefem Dekolleté" auf dem Cover eines Gesellschaftsspiels abzubilden. Doch das Bild, das der niederländische Grafi...
12.3.2010, 17:03
Schon zum sechsten Mal findet das Schweizerische Spieleautorentreffen statt, in diesem Jahr am 1. und 2. Mai. Veranstaltungsort ist die mittelalterliche Burg von La Tour-de-Peilz am Ufer des Genfer Se...
12.3.2010, 14:34
Da wir einige Anfragen hatten, hier die gute Nachricht: Heute haben wir eine Nachlieferung von Gen-X-Games bekommen. Folgende Spiele sind damit wieder lieferbar:
Luna LLena
2 de Mayo
Mecanisburgo...
12.3.2010, 14:30
Zu dem beiden Spielen Frontline D-Day und Phantom Leader von DVG gibt es gute Nachrichten. Beide sind Ende Februar beim Hersteller angekommen und sollten jetzt auf dem Weg zu unserem Lieferanten in...
12.3.2010, 14:26
Auf Boardgamenews gibt es seit kurzem ein 5-minütiges Einführungsvideo zu Glen More. Das ganze ist vom französischem Spielemagazin JSP, daher nicht über die französischen Untertitel wundern
Link:...
12.3.2010, 14:19
Wir haben gerade mit dem Heidelberger Spieleverlag telefoniert und es gibt gute Nachrichten: Gestern nachmittag sind zahlreiche Neuheiten bei ihnen eingetroffen und werden heute an uns verschickt....
12.3.2010, 12:21
Nicht nur die spielbox wird international. Horst Rokitte hat seinem Strategiespiel Attandarra, das er im vergangenen Jahr auf der SPIEL in Essen vorstellte, jetzt eine englische und niederländische Re...
12.3.2010, 11:16
Zum achten Mal wurde der "Japan Boardgame Prize" vergeben. Aus einer Liste von 224 Spielen, die von Oktober 2008 bis September 2009 in Japan verkauft wurden, konnten bis zu fünf Titel gewählt werden, ...
12.3.2010, 06:59
"In diesem Spiel sind Sie ein Pizzabäcker. Hungrige Kunden bestellen Pizzen, Sie besorgen Teig und Zutaten, und liefern die Pizza schnellstmöglich an den Kunden aus.Aber auch andere Pizzabäcker mischen mit!
Ihr Team besteht aus bis zu drei Pizzabäckern: Einer liefert mit dem Fahrrad, ein Anderer mit dem Auto aus. In der Variante kommt zusätzlich noch ein Pizzabote ins Spiel. Drei Würfel bestimmen, wieweit Ihre drei Bäcker ziehen können.
Bestellungen erscheinen in Form von Auftragskarten, auf denen eine Pizza mit den gewünschten Zutaten abgebildet ist. Teig und Zutaten müssen Sie kaufen - wer alles zusammen hat, liefert seine Pizza aus. Aber Vorsicht zu welcher Hausnummer muss die Lieferung.
Wer dann mit der richtigen Pizza zuerst am Ziel ist, kassiert den verdienten Lohn. Am Ende gewinnt der Spieler mit dem meisten Geld."
(Quelle: Goldsieber)
Das Video dauert ca. 3 Minuten, viel Spaß!
#video:spiel2009pizzapaletti#
11.3.2010, 17:49
Nachdem Quest: Angriff der Orks nach längerer Zeit ohne Informationen dieses Jahr zu Nürnberg wieder aus der Versenkung aufgetaucht ist, geht das Drama mit dem Spiel jetzt weiter: Ursprünglich in...
11.3.2010, 15:17
Wir haben gestern ein Update von Warfrog bezüglich Gettysburg bekommen: Das Spiel soll nächste Woche bei Warfrog eintreffen. Die Auslieferung an die Händler soll dann in der letzten März-Woche...
11.3.2010, 13:11
Speedy ist einfach ein süßer Name für einen Hamster, zumindest hieß unser "erster" genau so. Mittlerweile sind bei uns einige dieser kleinen Tiere in den letzten Jahren hinzugekommen und leider aufgrund der kurzen Lebensdauer auch wieder gegangen.
Beim Spiel "Speedy" stehen allerdings keine Hamster, sondern Mäuse im Vordergrund.
Diese tummeln sich auf 24 beidseitig bedruckten Holzkarten und das war auch schon alles was an Material geliefert wird.
Ob diese Karten ausreichen um die Kinder zu begeistern erfahrt ihr in diesem Bericht.
11.3.2010, 00:41
Als Spieler müsste man doch sehr an seinem Hobby zweifeln, stünde einem als Informationsquelle ausschließlich REZENSIONEN FÜR MILLIONEN zur Verfügung. Dauernd ist alles nur „solide“, „mäßig“, „überflüssig“. Die Note „außerordentlich“ gab es hier zuletzt vor über einem halben Jahr! Doch das hat Gründe. Erstens - tut mir Leid, ist aber so: Ich bemühe mich, reizvolle oder außerordentliche Spiele
10.3.2010, 22:49
"Vom 3.-7. März 2010 feierte Cannes mit dem Festival International des Jeux die Spielewelt und ihre Stars. Als Ehrengast begrüßten die Veranstalter den weltweit bekannten Spieleautor Klaus Teuber. Im Rahmen der Verleihung des As dOr im legendären Palais des Festival wurde der Catan-Erfinder mit einer Hommage an sein Lebenswerk geehrt.Mit einer Hommage an sein Lebenswerk gedenkt sie seinen außerordentlichen Leistungen in der Spielewelt und würdigt so sein facettenreiches Schaffen. Rund 20 Spiele sind von Teuber seit 1988 in Deutschland erschienen. Die Siedler von Catan aus dem Jahre 1995 sind sein bekanntestes Werk. Seit vielen Jahren ist dieser mehrfach prämierte Klassiker nicht nur in Deutschland, sondern rund um den Erdball sehr beliebt. Einen Großteil seiner Zeit und Leidenschaft widmet Teuber heute dem entstandenen Catan-Universum, mit all seinen Themen-Erweiterungen, Computer-Adaptionen und zahlreichen Fans." (Quelle: Kosmos)
Das Team von Cliquenabend gratuliert recht herzlich!
10.3.2010, 22:15
Wie gelingt es, Interesse für den Recyclinghof und das Sortieren von Müll zu erwecken? In der Einleitung der Spielregel wird – wohl in der Hoffnung auf etwas Pepp – flugs eine kleine Party eingeflochten. Des Nachts erwachen die weggeworfenen Gegenstände zum Leben und feiern mit Kakerlaken und Grillen ab! Ganz im Gegensatz zur Schachtel übrigens, [...]
10.3.2010, 20:12
Die Formel 1 Saison beginnt und mit Michael Schumacher gibt es ein Comeback der besonderen Art. Grund genug, eine Parallele zu einem echten Formel 1 – Brettspiel – Klassiker zu ziehen. Top Race wagt im Rennstall von Pegasus Spiele bereits das 5.te Comeback nach 1974 (Tempo) 1982 (Niki Laudas Formel 1 sowie als “Top [...]
10.3.2010, 18:14
Es läuft, wir sind tatsächlich wieder zu Viert. Und wir spielen erneut drei Spiele: JÄGER & SAMMLER und R-ÖKO von Amigo, TITANIA von Hans im Glück. Sind halt frisch von der Nürnberger Messe, müssen also unbedingt auf den Tisch. Und noch etwas Besonderes, mehr oder minder ein Exot, wird zwar nicht gespielt, dafür verköstigt.Auf dem Weg zur Nürnberger Messe haben wir einen Zwischenstopp in
10.3.2010, 15:30
Bioviva ist eine kleine französische Firma mit Sitz in Montpellier. Bereits seit 13 Jahren konzentriert sie sich darauf, mit ihren Spielen Kindern und Erwachsenen die Bedeutung eines nachhaltigen Umga...
10.3.2010, 13:59
Vom 3. bis 7. März 2010 feierte Cannes mit dem Festival International des Jeux die Spielewelt und ihre Stars. weiter
10.3.2010, 13:25
Auszeichnungen:
Dé dOr des Créateurs de Jeux 1989 Frankreich
Toy Oscar 1992 Frankreich
Spiel des Jahres 1992 Belgien
Super As dOr 1992 Frankreich
Toy Award 1992 Benelux
Auswahlliste Spiel des Jahres 1993 Deutschland
Spiel des Jahres 1993 Italien
Spiel des Jahres 1993 Niederlande
Mensa Select Top 5 Best Games 1993 USA
Parents Choice Gold Award 1993 USA
Best Bet of the Toy Testing Council 1994 Kanada
Consumers Toy Award 1994 Kanada
Games Magazine "Games 100 Selection 1995 USA
Games Magazine "Games 100 Selection 1996 USA
Games Magazine "Games 100 Selection 1997 USA
Spiel des Jahres 2004 Finnland
Parents Choice Top 25 games in 25 years 2004 USA"
(Quelle: asmodee)
Heute möchten wir euch das Spiel vorstellen. Das Video dauert ca. 7 Minuten, viel Spaß!
#video:spiel2009quarto#
10.3.2010, 09:04
Gemischtwarenladen oder Spielekonzern?Damals, in meiner Kindheit, gab es den Laden von Tante Fillis. Oder hieß sie Phyllis? Egal, dieser Laden war ein Magnet. Dort gab es alles, wirklich alles, und für uns Kinder auch in kleinsten Mengen. So eine Art „Bude“ mit Kolonialwaren, so hieß das damals – an der Hauswand stand's, die Farbe blätterte schon ab. Und alles, naja fast alles gibt es auch von
9.3.2010, 23:14
Seit 30 Jahren entwickelt der Israeli Haim Shafir Kartenspiele. Sein größter Erfolg ist der Millionenseller Halli Galli (ab 6), der soeben in einer neuen Schachtel „redesigned“ erschienen ist. (Foto: Shafir und Halli-Galli-Ausgaben in verschiedenen Sprachen.) Dieses Spiel mit der Glocke ist seit 1992 ein wichtiges Standbein für den Amigo-Verlag, dessen 30-jährigem Bestehen die aktuelle spielbox ihre Titelgeschichte widmet.
Halli Galli habe sich „ohne den Rückenwind irgendwelcher Auszeichnungen, allein durch Mund-Popaganda“ entwickelt, schreibt Wieland Herold. Das Spiel besäße eine Eigendynamik, die ihresgleichen sucht. Halli Galli war für mich ein Anlass, Haim Shafir in seinem Tel Aviver Studio zu besuchen und ihn für die aktuelle Ausgabe der spielbox zu interviewen. Shafir Games heißt sein Kartenspielverlag. Seine beiden Spiele Wo ist Pluto? und Zanzibar (Foto) sind soeben als Wo ist Mausi? (ab 3) und Wilde Bande (ab 5) in der neuen Amigo-Reihe mit dem Plüsch-Stern erschienen.
Ariel Laden ist ein israelischer Spieleautor der jüngeren Generation, mit dem ich ebenfalls gesprochen habe. Ladens größter Erfolg ist das mit einer Nominierung für das Kinderspiel des Jahres ausgezeichnete Didi Dotter (Zoch, ab 5). (Foto: Laden mit dem Didi Dotter-Prototyp.) Bei Huch & friends erscheint in diesem Frühjahr sein puzzleähnliches Ein-Personen-Spiel Cobra Cubes (ab 6), und im Sommer kommt sein großes Käse-Kaos (ab 5, Foto) bei Goliath heraus. Dort wühlen den Kinder hektisch in einem großen löchrigem Käse.
Auf der Kinderspiele-Seite der spielbox empfehle ich Die Lieben Sieben – Ab auf die Wippe (Spiegelburg, ab 3) und Schatz der Mumie (Haba, ab 5). Wieland Herold bespricht Busy Bee (Beleduc, ab 4), Nelly (Queen, ab 6), Muh & Mäh (Haba, ab 3) sowie Määäh (Siebenschläfer, ab 5).Auf der Spielwiese stelle ich Mausgeflippt (Zoch, ab 6) vor, das gleichermaßen Kinder- wie Erwachsenenspiel ist. Außerdem habe ich einen kritischen Kommentar zum Aufgehen des Zoch-Verlags in der Simba Dickie Group verfasst.
spielbox 1/10 >>
9.3.2010, 23:05
Reihum stecken die Kinder die flachen Bienenscheiben ins Holzhaus. Bienen in drei Farben. In jedes Fach passen zwei Bienen. Wenn eine dritte Biene hinzukommt, macht es „klack“. Eine fällt hinten raus und fliegt los. Und das ist gar nicht gut. Jedes Kind hat eine Karte, auf der es rausfallende Bienen sammeln kann.
Maximal drei rote, zwei grüne und eine blaue Biene finden Platz. Doch wehe, es fällt einen Biene raus, für die es auf der Karte keinen Platz in der passenden Farbe mehr gibt: dann hat das Kind verloren und es scheidet aus. Glücklicherweise dauert die Partie nun meistens nur noch sehr kurze Zeit. Denn jetzt ist es immer enger geworden und die fleißigen Bienen purzeln. Gewonnen hat, wer am Ende noch übrig bleibt.Spielregel | Spartanisch schwarz-weiß.
Material | Beindruckend ist das massive Holzgebäude in Busy Bee. So stellen wir uns ein luxeriöses Bienenhaus vor – so wünschen es sich die Wildbienen. Ihre Bienenhotels fehlen in keinen Walderlebnisangebot, überhaupt sind diese nützlichen Insekten ein „In-Thema“ in der Frühpädagogik. Da ist Busy Bee das Spiel zur richtigen Zeit.
Zielgruppe | Kinder ab vier, auch Grundschulkinder findes es schön.
Fazit | Das vom Lernspiel-Verlag Beleduc im Erzgebirge herausgegebene Busy Bee hat einen dem internationalen Markt geschuldeten Namen, der für Kinder unverständlich klingt. Um so schöner und attraktiver ist die Spieleidee, in der sich kleinere Kinder erst zurecht finden müssen. Es gewinnt nicht, wer am meisten Bienen sammelt. Zwar sieht die Spieleregel auch eine solche Variante vor. Aber das ist längst nicht so raffiniert wie die eigentliche Spielidee: Versucht euch zu merken, wo in dem Bienenhaus welche Farben hineingeschoben wurden und verhindert es, dass die Bienen losfliegen! So macht das Spiel auch älteren Kindern noch viel Spaß.
Busy Beevon Helmut Punke
Beleduc
für 2 bis 4 Kinder ab zirka 4 Jahre
zirka 30 Euro >>
9.3.2010, 21:03
Die Sieger des HeckmeckTriathlons stehen fest: Jürgen Müller aus Feldkirchen darf als Sieger mit seiner Zukünftigen ein Wellnesswochenende im 4-Sterne-Hotel genießen. weiter
9.3.2010, 19:55
Jeden Tag kommen neue Touristen in die Stadt. Sie wollen die verschiedensten Plätze in der Stadt besichtigen und suchen ein Hotel in der Nähe. weiter
9.3.2010, 19:51
Für alle Freunde und Freundinnen des gepflegten Westernduells empfiehlt sich Adios Amigos. Vorteilhaft ist auch ein Faible für hektische Kartenspiele wie Uno. weiter
9.3.2010, 19:42
Small World ... Der Name ist in diesem Fall Programm, denn es geht darum, dass sich diverse Rassen um eine viel zu kleine Welt zanken. weiter
9.3.2010, 19:26
Was soll man machen? Das Gehirn sagt den Augen: Hey, guckt mal! Die Augen sagen dem Gehirn: Hey, dann sag mal! Heraus kommt aus dem Mund - gar nichts, oder Babygebrabbel. weiter
9.3.2010, 19:10
Grüner Drache auf rosa Grund, das Ganze verteilt auf acht Würfel – so präsentiert sich Flip it: Drachen dem Solo-Spieler. weiter
9.3.2010, 18:47
Die Hunde sind den ganzen Tag auf den Beinen. Sie bellen, laufen, heulen und schnüffeln um die Wette. weiter
9.3.2010, 12:48
Die Welt von Zavandor wurde erstmal vor 5 Jahren für die Spieleszene entdeckt. Damals hatte Jens Drögemüller Das Zepter von Zavandor erschaffen und es damit unter die Top Ten beim Deutschen Spielepreis geschafft. Ein Jahr danach folgte mit Die Drachenbändiger von Zavandor von Hanno Girke ein einfach...
9.3.2010, 06:58
Das Gemischte Doppel Teil 1 und 2 haben wir euch bereits vorgestellt.Mit Who is Who kommt eine ganz neue außergewöhnliche Form des Memory zum Vorschein.
Mithilfe einer Schlafbrille sind Abbildungen von Prominenten auf zwei Bildern zu sehen die sich allerdings nur ihrer Person ähneln! Die Schlafbrille aber auch die Körperhaltung ist in vielen Fällen ganz unterschiedlich!
Verwirrt! Ja, auch wir mussten zweimal lesen und zweimal hinschauen bevor wir ein breites Grinsen im Gesicht hatten!
Ob diese Art des Memory-Spiels überzeugt erfahrt ihr im folgenden Bericht.
8.3.2010, 23:27
Der französische Hersteller Bioviva hat sich entschlossen im Exklusiv-Vertrieb bei Asmodee den deutschen Markt unter eigenem Namen zu erobern. weiter
8.3.2010, 21:27
Ausführliche Infos und zwar insbesondere Medienberichte gibt es auf der Homepage von Pegasus Spiele zu lesen.Wer das Spiel nicht kennt (?) sollte sich unseren Test und das Video zu Pandemie einfach anschauen!
8.3.2010, 17:55
Montags früh. Büro. Alltag. Das Wochenende war wieder zu kurz, ist deshalb schon vorbei. Was habe ich gemacht? weiter
8.3.2010, 11:34
Nachdem wir letzte Woche in einer kleinen Besetzung gespielt hatten, waren es an diesem Freitag in der Spitze wieder über 10 SpielerInnen. Zum Start des Spieleabends begannen wir an zwei Tischen mit kurzen Startern, da sich der eine oder andere “Magen-Munition” bestellt hatte.
gute Besetzung: drei Tische mit 12 Spielern (einer muss ja das Foto machen [...]
7.3.2010, 17:50
R-ÖKO von Susumi Kawaski für 3 bis 5 Personen, Amigo 2010Das soll ja ein internationaler Hit sein. In Japan und Amerika. Hier bei uns spricht der Titel allerdings so gar nicht zu uns. Was heißt das denn? RÖKOko, RÖKOlogie? Ist ja egal, bekanntermaßen sind echte Spieler ja nicht sonderlich wählerisch beim Thema, Hauptsache das Spiel fluppt. Wir spielen Karten (Wert 1 oder 2) aus, sortieren sie
7.3.2010, 16:42
Endlich schaffte es Peer mal wieder in die Spielwiese. Mit Jeff waren wir dann zu dritt und sollten das auch bleiben.
Peer stellte uns sein neues Spiel vor: Taschkent. Auf einem in Gebiete unterteilten Spielplan errichten wir Handelsstationen und Hütten. Daneben befinden sich in den Gebieten bereits aufgedruckte Hütten. Am unteren Teil des Spielplans haben wir die Karawane, auf der man neue Waren, neue Handelsstationen und Vorteilskarten bekommt. Nach jeder Spielrunde verkaufen wir Waren an die Hütten, müssen dann aber eine Handelsstation abreißen. Es gilt: wer früh verkauft, bekommt mehr! Entweder Geld oder Edelsteine. Für den Sieg zählen die Edelsteine, allerdings fliegt der Spieler mit dem wenigsten Geld raus.
Ein Spiel, welches leider in der vorliegenden Form sehr statisch daherkommt. Die gegen Spielende weniger werdenden Möglichkeiten viel Geld oder Edelsteine zu verdienen ist höchst ungewöhnlich. Da aber einiges noch verbesserungswürdig ist, kann man noch kein richtiges Urteil abgeben.
Zweites Spiel war Jeffs Netherland. Man greift mithilfe von Karten Blumenplättchen ab und umschließt mit ihnen die Windmühlen auf dem Spielplan. Jeff war ziemlich entsetzt, als er hörte, dass Seeland thematisch exakt das gleiche bietet. Allerdings gehören bei Seeland die Mühlen den Spielern - hier gehören den Spielern die Blumenfelder. Spielerisch erinnerten einige Elemente an Eine Frage der Ähre und für ein schönes Familienspiel sind ein paar Regeln zuviel enthalten, die den Spielfluss und die Übersichtlichkeit stören. Wie sagt man so schön: Ein Spiel mit Potential.
Mein neues Spiel Pergamemnon sollte dann den ersten Test am Menschen erfahren. Das Spiel funktionierte zwar, war aber stellenweise wenig aufregend und das was es sein will konnte es so leider nicht erfüllen. Nähere Details kann ich in dem Stadium noch keine Preis geben, aber es wird mit Nachdruck überarbeitet.
Peer stellte uns sein neues Spiel vor: Taschkent. Auf einem in Gebiete unterteilten Spielplan errichten wir Handelsstationen und Hütten. Daneben befinden sich in den Gebieten bereits aufgedruckte Hütten. Am unteren Teil des Spielplans haben wir die Karawane, auf der man neue Waren, neue Handelsstationen und Vorteilskarten bekommt. Nach jeder Spielrunde verkaufen wir Waren an die Hütten, müssen dann aber eine Handelsstation abreißen. Es gilt: wer früh verkauft, bekommt mehr! Entweder Geld oder Edelsteine. Für den Sieg zählen die Edelsteine, allerdings fliegt der Spieler mit dem wenigsten Geld raus.
Ein Spiel, welches leider in der vorliegenden Form sehr statisch daherkommt. Die gegen Spielende weniger werdenden Möglichkeiten viel Geld oder Edelsteine zu verdienen ist höchst ungewöhnlich. Da aber einiges noch verbesserungswürdig ist, kann man noch kein richtiges Urteil abgeben.
Zweites Spiel war Jeffs Netherland. Man greift mithilfe von Karten Blumenplättchen ab und umschließt mit ihnen die Windmühlen auf dem Spielplan. Jeff war ziemlich entsetzt, als er hörte, dass Seeland thematisch exakt das gleiche bietet. Allerdings gehören bei Seeland die Mühlen den Spielern - hier gehören den Spielern die Blumenfelder. Spielerisch erinnerten einige Elemente an Eine Frage der Ähre und für ein schönes Familienspiel sind ein paar Regeln zuviel enthalten, die den Spielfluss und die Übersichtlichkeit stören. Wie sagt man so schön: Ein Spiel mit Potential.
Mein neues Spiel Pergamemnon sollte dann den ersten Test am Menschen erfahren. Das Spiel funktionierte zwar, war aber stellenweise wenig aufregend und das was es sein will konnte es so leider nicht erfüllen. Nähere Details kann ich in dem Stadium noch keine Preis geben, aber es wird mit Nachdruck überarbeitet.
7.3.2010, 14:32
Bekanntlich ist Reiner Knizia ein Gelini Fan. Innerhalb eines Jahres versucht er sich nun schon ein zweites Mal an diesem kompliziertem Thema. Über seine ersten Kontakte mit den Gelinis berichtete Udo Bartsch schon ausführlich. Im Gegensatz zu Gelini Catch Me bietet Gelini Nightlife funktionierende Mechanismen. Bekanntlich ist Reiner Knizia auch sein eigens Vorbild und nimmt [...]
7.3.2010, 08:32
Es gibt kaum einen Zweifel daran dass wir Brettspieler es im Moment recht gut haben. Das Hobby wird immer internationaler, es erscheinen jedes Jahr immer mehr Spiele. Es wird immer leichter Spiele von obskuren Verlagen zu beziehen und auch die physische Qualität der Spiele nimmt weiter zu. Selbst Spieleempfehlungen sind leichter zu bekommen. Soweit so [...]
6.3.2010, 00:00
Der Nil war im alten Ägypten die Lebensader des Landes und ist auch heute noch von großer Bedeutung. Brettspiele wie beispielsweise Egizia die in Ägypten "spielen" kommen daher selten an diesem über 6000 Kilometer langen Fluss vorbei . Auch auf dem Spielplan von Egizia, einer Essener Messeneuheit von 2009 aus dem Hause Hans im Glück, ist das Nildelta zu sehen. Fünf Runden lang wird der Nil befahren, Bautrupps gebildet und Steinbrüche ausgebeutet um am ...
5.3.2010, 21:22
Machen Sie es sich bequem und nehmen Sie sich vielleicht ein Glas Rotwein zur Hand, denn diese Rezension wird, um dem Spiel wenigstens ansatzweise gerecht zu werden, ein klein wenig länger ausfallen.
Wer kennt es nicht, Mittelerde? Das Land der Hobbits, Elben, Zwerge, der Reiter Rohans, der Orks und Trolle. Sauron, der dunkle Herrscher, will mittels des Einen Rings die freien Völker unter seine Macht zwingen. weiter
4.3.2010, 20:33
Es hat nur elf Jahre gedauert, bis Duisburg seine eigene Monopoly-Ausgabe erhalten hat. weiter
4.3.2010, 16:26
Ein games we play Spieletipp für die KinderZEIT
DIE ZEIT Nr. 10 / 2010, Seite 37 >>
Eine Mauskarte landet auf dem Tisch. Dieses modebewusste Nagetier trägt trendige Kleidungsstücke und modische Accessoires. Habe ich eines von genau diesen Klamotten auf der Hand? Dann ganz schnell die entsprechende Karte ausspielen – denn ich will erster sein.
Spielregel | Unkompliziert und schnell zu verstehen.
Material | Witzige Grafik, vielleicht ein wenig blass.
Zielgruppe | Schulkinder mit Schulkindern, Kinder mit Erwachsenen, Erwachsene mit Erwachsenen. Wirklich für jedes Alter.
Mausgeflipptvon Chislaine van den Bulk
Zoch
für 2 bis 4 Kinder (oder Erwachsene) ab zirka 6 Jahre
zirka 9 Euro >>
4.3.2010, 14:39
Nach einer kleinen Pause letzte Woche gibt es diesmal wieder was neues aus Polen: Ace of Brains hat ein erstes Spiel herausgebracht und Kopf Mirek Talik hat sich meinen Fragen gestellt. Viel Spaß! Einen Ersteindruck des Erstlingswerkes gibts (wie fast immer) im Anschluss.
Bitte stelle doch kurz Deinen Verlag vor!
Ace of Brains Publishing House wurde 2009 [...]
3.3.2010, 23:49
Wir Spieler sind schon in viele Rollen geschlüpft, doch Hexenfluglehrer waren wir wohl bisher kaum. Dies können wir am Schauplatz “Blocksberg” nun nachholen mit feschen Hexen, die mehr oder weniger elegant mit ihren Besen um uns herum schwirren.
Eine gute Story zum Regelerklären habe ich nicht parat. Besser gelingt es mir, den Mechanismus ganz ohne Thema [...]
3.3.2010, 18:55
Das Kulturjahr macht so eine Ausstellung möglich. weiter
3.3.2010, 15:56
Vor kurzem ging die Nachricht über die vorgesehene Exhumierung von Leonardo da Vinci durch die internationale Presse. weiter
3.3.2010, 11:41
Zicke Zacke bleibt Zicke Zacke. Dabei stützt sich das Zoch-Spiel auf die Memory-Idee, denn bei der haben auch kleinere Kinder gute Chancen. Die offenen Bildkarten bilden eine runde Laufstrecke für die Igelfiguren, die immer einen Schritt zur nächsten Karte gehen sollen. Dazu muss das Kind das übereinstimmende Motiv unter den verdeckten Karten in der Tischmitte finden. Wenn es zu einer Überholung kommt, stibitzt der schnellere Igel dem anderen einen Stachel mit aufgespießter Frucht.Material | Schöne Holzfiguren, schöne Zeichnungen.
Regel | Tadellos, bunt bebildert.
Zielgruppe | Für alle ab vier Jahren, bei denen sich noch kein Zicke Zacke Hühnerkacke im Haushalt befindet.
Fazit | Dieses Igelspiel ist identisch mit dem altbekannten Zicke Zacke Hühnerkacke. Dieser Klassiker hat für das Kinderspiel einen ähnlichen Stellenwert, wie es Die Siedler von Catan für das Erwachsenenspiel haben. Das 1998 mit dem Spiel-des-Jahres-Sonderpreis „Kinderspiel“ ausgezeichnete Zicke Zacke setzte Qualitätsmaßstäbe, die bei den „großen“ Autorenspielen längst üblich geworden waren. Die Igelkacke ist im Grunde genauso genial wie Zicke Zacke Hühnerkacke, doch es fehlt jegliche Originalität. Es entscheidet die Optik: Sind Hühner oder Igel schöner? Traditionalisten werden beim Federvieh bleiben. Alle anderen werden ihr Kind fragen. Ob sich Jungen häufiger als Mädchen für das Stacheltier entscheiden?
Zicke Zacke Igelkackevon Klaus Zoch
Zoch
für 2 bis 4 Kinder ab zirka 4 Jahre
zirka 20 Euro >>
3.3.2010, 06:45
TITANIA von Rüdiger Dorn für 2 bis 4 Personen, Hans im Glück 2010Wir errichten die Türme neu, die einst versunken sind. Aus der Mitte des Bretts fahren drei Schifffahrtslinien los. Die ausgespielte Karte bestimmt, welche Linie fährt. Wohin bestimmt man selbst. Unterwegs sammeln wir Muscheln unterschiedlicher Farbe und auch Seesterne. Oder Siegpunkte. Oder zusätzliche Karten. Die braucht man immer
3.3.2010, 00:50
Es ist kaum zu fassen, was sich die herrschende Klasse heutzutage herausnimmt: Im prächtigen Palast des Sultans, so lesen wir in der Spielregel, werden Runde für Runde kostbare Edelsteine feilgeboten. Wer die wertvollste Sammlung erwirbt, wird neuer Schatzmeister.Typisch Orient, solch ein Geschacher! In unseren Kulturkreisen käme garantiert niemand auf die Idee, Posten für Geld zu verkaufen. Die
2.3.2010, 20:42
Holland wird unterschätzt. Das Nachbarland ist ein hervorragendes Urlaubsland und extrem kinderfreundlich, hat tolle Freizeitparks und andere Sehenswürdigkeiten und ein großer Teil des Landes liegt unterhalb des Meeresspiegels.
Das wiederum bringt Holland nicht in Not, sondern liegt daran, dass die Holländer die Bewirtschaftung ihres Landes weitgehend durch Trockenlegen von Meeresfläche organisiert haben. Das Ravensburger Spiel Seeland [...]
1.3.2010, 12:03
Nachdem wir vor zwei Wochen sogar zu acht waren, fanden sich dieses Mal nur 4 Leute im Familienzentrum Prenzlberg ein. Wir starteten mit einem fast schon Klassiker: Pfeffersäcke von Goldsieber. Es geht darum Handelsstationen zu errichten und sich Netzartig immer weiter auszubreiten und wenn nötig in einer Stadt die Handelsmehrheit zu erlangen, um lukrative Siegpunkte abzugreifen. Hat man die möglichen Aktionen verinnerlicht, stellen sich nur kurze Wartezeiten ein. Das cleverste ist der Mechanismus zum Geldverdienen. Hier zerreißt es einen förmlich: doch noch mal Geld nehmen, oder seinen Einfluss erhöhen. Wegverbindungen zwischen großen Städten sind teuer, aber sie sorgen für ein flottes Ausbreiten. Wer finanziell klamm ist, muss den billigen Weg über die Dörfer nehmen. Das mögliche Spielende ist genau im Auge zu behalten und unfertige Städte noch schnell zu werten. Pfeffersäcke kann trotz seiner Jahre immer noch gefallen. Was damals an Komplexität und Originalität noch fast alleine war, müsste sich heute einer viel größeren Spielekonkurrenz erwehren. Und so kommt es, dass man diese schöne Spiel nur noch selten anfasst. Seit längerem konnten wir mal wieder die Blue Moon City errichten. Hier entwickelte sich ein sehr spannendes Rennen um die meisten Plätze auf der Säule. Immer noch ein äußerst gefälliges Spiel.
Als Neuheit sollte Keltis-das Kartenspiel unsere Aufmerksamkeit wecken: Mit den Handkarten sind in Keltis-gewohnter Weise Reihen zu bilden, dazu versucht man noch in der Tischmitte ausliegende Steinkarten zu ergattern. Immer wieder heißt es gut beobachten, wenn man eine Handkarte abwerfen will um "Zeit zu gewinnen", denn zu gerne bedienen sich die Mitspieler von den Abwurfstapeln. Die Punktevergabe ist wie bei Keltis sehr bösartig. Man muss gut überlegen, ob sich eine neue Reihe noch rechnet. Am schlimmsten kommen die minus 4 Punkte, wenn man gar keine Steinkarte bekommen konnte. Keltis - das Kartenspiel kommt ohne den Schnickschnack des Brettspiels aus, ist aber letztlich nur ein fader Abklatsch des unerreichten Lost Cities für bis zu 4 Personen. Da immer noch etwas Zeit war, versuchten wir uns an San Juan mit der Erweiterung aus der Alea Schatzkiste. Neu sind natürlich massig Gebäudekarten, wobei manche nervig überflüssig sind (Park, Wachstube) und andere wiederum für Abwechslung sorgen, wenn man das Grundspiel schon rauf und runter auswendig kennt. Die offen ausliegende Kathedrale sorgt für reichlich Druck, denn wer sie zuerst baut, mahlt zuerst... und das bringt Punkte für die großen Gebäude der Gegenspieler. Etwas zweifelhaft wirken dann aber die Ereignisse der zweiten Erweiterung, die anstatt einer Rolle genommen werden können. Das entzerrt das spielerische Dilemma eine der 5 Rollen nehmen zu müssen. Dazu sind die meisten auch wenig sinnvoll, zumal der Spieler auf den Vorteil einer Rollenwahl verzichten muss. Fazit: Nette Zierrat, aber nicht zwingend erforderlich. Das hervorragende Grundspiel wird komplizierter, aber nicht besser.Neue Eindrücke zu Sumeria, Thunderstone und Lascaux gibt's hier!
1.3.2010, 09:08
Die Kinderspiel-Empfehlungen des Monats AB DREI
Die kleine Raupe Nimmersatt – Das Original-Spiel zum Buch von Kai Haferkamp (Schmidt) zirka 17 Euro >>Ein dreidimensionales Laufspiel, kombiniert mit Memory: ein tolles und bildschönes Spiel für die Kleinsten.AB VIER
Ab auf die Wippe von Anja Dreier-Brückner (Spiegelburg) zirka 20 Euro >>Zwei-Personen-Holzspiel, bei dem alle oben sitzen wollen.AB FÜNF
Diego Drachenzahn von Manfred Ludwig (Haba) zirka 20 Euro >>Ein Kind versucht, seine Murmeln ins richtige Fach zu rollen. Die Mitspieler tippen, ob dies geklappt hat.
Razzo Raketo von Steffen Bogen (Selecta) zirka 15 Euro >>Ein Versteck-Spiel, das den ganzen Raum mit einbezieht.
Turi-Tour von Alessandro Zucchini (Selecta) zirka 28 Euro >> Munteres Spiel, bei dem mit verdeckten Augen urlaubsreife Tiere auf ihre Insel geschickt werden.AB SECHS
Mausgeflippt von Chislaine van den Bulk (Zoch) zirka 9 Euro >>Auch Mäuse haben Geschmack für Mode. Ein rasantes Kartenspiel um Kleidungsstücke – für jedes Alter.Für ältere Kinder und Erwachsene
Hexenflug von Hanno und Wilfried Kuhn (Amigo) zirka 7 Euro >>Soll ich noch eine Karte ziehen? Oder lieber eine gelungene Landung hinlegen? Ein prima Kartenspiel.>> VORMONAT
28.2.2010, 23:59
Die Spiele gefallen Ihnen? Sicher! Und die Schachtel auch? Klar! Es sind halt gamer's games, also Spiele für echte Spieler. Sie sind doch echter Spieler, oder? Und gut sind diese Spiele ja obendrein! Aber fällt Ihnen nichts auf? Zumindest an den Schachteln? Sehen sich schon verdammt ähnlich? Ähnlicher Aufbau, ähnliche Farben. Gibt es noch echte Unterschiede? Alles eine Soße. Muss ja auch so sein,
28.2.2010, 14:21
Drei Vergleiche zu Beginn: Havanna liegt in Kuba, erscheint wie Cuba beim Verlag Eggertspiele und besitzt einTitelbild sowie Gebäude die derselbe Grafiker (Michael Menzel) wie der bei Cuba gezeichnet hat Allerdings verdient es das Spiel eigentich nicht, mit dem “großen Bruder” Cuba in einen Topf geworfen zu werden, da es [...]
28.2.2010, 14:00
Vasco da Gama wird der Spielewelt in Erinnerung bleiben: als Spiel mit den kleinsten dicken Kapitänen. Nichts anderes überrascht beim Auspacken oder dem ersten Spiel. Der Titel “Vasco da Gama” erweckt Sehnsüchte an die Zeit der Entdeckungen, die auch gern die Zeit anspruchsvollerer Wirtschaftsspiele ist. Das Material ist überaus ordentlich produziert, und die Spielregel erfüllt [...]
28.2.2010, 10:58
Keine Angst, ich stelle den Blog nicht ein! Aber nach langer Zeit habe ich neulich mal wieder Martin Wallace Liberté gespielt. Es kam wie es immer kommt, wenn die Spieler das Spiel nicht kennen oder schon wieder alles vergessen haben: Es endete vorzeitig durch den Sieg der weissen Fraktion. Wer das Spiel nicht kennt: Eine [...]
28.2.2010, 00:59
Was landete am häufigsten auf meinem Spieletisch? Was machte besonders viel Spaß? Und welche alten Schätzchen wurden endlich mal wieder ausgepackt?LEVEL X: Was soll eigentlich der Titel ausdrücken? Gibt es hier noch höhere Level? Kaum zu glauben. Ich hab bislang ja nicht mal im ersten gewonnen. Grrr.PONY EXPRESS: Big Bill schießt alles um, was sich ihm in den Weg stellt. Unschuldige
27.2.2010, 14:51
JÄGER UND SAMMLER von Rainer Knizia für 2 bis 4 Personen, Amigo 2010Das Thema ist ja so alt wie die Menschheit, das Spiel nicht minder, quasi eine Kreuzung aus AFRICA und PINGVINAS aka PACKEIS AM POL. Mit vier Figuren schlagen wir uns durch den Sommer, sammeln Punkte- und Serienchips. Sie wissen schon: Je mehr von einer Sorte, desto mehr Punkte. Auch Waffenchips sind wichtig, nur damit darf man
27.2.2010, 00:00
Mit dem 19. Jahrhundert begann die Geschichte der Eisenbahn im heutigen Sinne und genau in dieser Zeit finden sich die drei bis sechs Mitspieler bei Steel Driver wieder. Als Investoren erleben sie die Entstehung der amerikanischen Eisenbahnnetze nach und verfolgen dabei natürlich in erster Linie ihre ganz eigenen Ziele. Und was ist letztlich das Ziel aller Investoren? Genau! Das Erzielen von Gewinnen. Und so ist das auch hier. Die Spieler investieren in die verschieden...
25.2.2010, 14:12
Es kommt nicht oft vor, dass ich versuche an einem fertigem Spiel herumzupfuschen. Ich hab genug damit zu tun, an meinen eigenen Prototypen herumzupfuschen. Und wenn ich ein Spiel nicht mag, dann werde ich nicht meine Zeit verschwenden zu retten, was nicht zu retten ist und lieber was spielen, was mir gefällt. Ganz besonders gilt [...]
25.2.2010, 00:07
Ein paar Tage vor der Nürnberger Messe habe ich hier unseren polnischen Lesern eine kleine Vorschau auf die Spieleneuheiten angeboten. Unter den meiner Meinung nach interessantesten Spielen der kommenden Saison hat auch "Die Speicherstadt" seinen Platz gefunden. Ich habe vor allem wirklich große Lust das Spiel zu spielen. Und nach der Kooperation des Verlags aus Hamburg mit dem polnischen Verlag
24.2.2010, 23:10
Zu viele Köche ist ein lustiges und schnelles Kartenspiel von Reiner Knizia aus dem Pegasus Verlag. Es ist Mittagszeit… bei jedem kommt Hunger auf und dann duftetes auch schon so lecker nach Brokkoli, Mais und Lauch… Das Wasser läuft einem im Mund zusammen… Nun ist es an dir dich als bester Koch zu erweisen und durch [...]
24.2.2010, 20:24
Fünf Jahre nach dem Erscheinen des Originals Revolte in Rom veröffentlicht Queen Games nun mit Arena den Nachfolger und fügt den Namenszusatz Revolte in Rom II hinzu. Damit wurde es für uns Zeit, ein Versäumnis nachzuholen. Denn Revolte in Rom spielten wir seinerzeit kurz an, wurden nicht recht warm damit und legten es beiseite. Den [...]
23.2.2010, 23:42
Damals, als Kapitäne noch echte Haudegen und Entdecker waren, damals wurden Schiffe in die weite Welt hinausgeschickt, die fremde Länder ansteuerten und mannigfaltige Waren mit zurück brachten. Zurück nach Europa. Einer dieser See-Helden war Vasco da Gama. Und nach ihm ist dieses Spiel benannt. weiter
23.2.2010, 00:13
Die etwas Älteren unter uns erinnern sich bestimmt noch an die Zeit, als zu allen Waschpulvern und Geschirrspülmitteln plötzlich Ultra-Versionen oder Konzentrate erschienen. Millionen Hausfrauen waren völlig verunsichert. Angeblich sollte in den viel kleineren Verpackungen dieselbe Waschkraft stecken!?Und auf ganz ähnliche Weise rollt gerade eine Verwürfelungswelle durch unsere saubere Spielewelt
23.2.2010, 00:00
Rezension zum Heidelberger Spieleverlag Titel von 2009
22.2.2010, 22:34
Die Kutsche ist ein der netten kleinen Erweiterungen aus der Spielbox, die reichlich Abwechslung ins Spiel bringen. Das durch Strategie dominierte Mr Jack wird deutlich komplexer, denn man muss immer bei den Planungen die Kutsche im Hinterkopf behalten.
Diese beginnt ihre Fahrt auf dem zentralen Feld der Statue und kann sowohl vom Detektiv, als auch von [...]
22.2.2010, 18:49
Nach zwei Wochen Pause konnten wir am Freitag wieder in den Engelshof zum Spieletreff. Wir begannen den Treff mit einer 5er Pingu Party. Dieses Spiel ist als Starter gut geeignet, da es einen leichten Einstieg ermöglicht und gut die ersten Minuten eines Spieletreffs (da kommt noch jemand ) überbrücken kann. Die Partie konnte ich [...]
21.2.2010, 20:25
Welt der Spiele, Welt der Wunder, Welt der Dunkelheit – oder gar Welt der Frau. Es gibt so einige Welten da draußen. Schon vor der Welt der Bücher weltete es bereits mehrfach beim Huch-Verlag: Welt der guten Küche, Welt der Biere, Welt der Weine – und als nächstes ist bereits die Welt des Kaffees angekündigt. [...]
21.2.2010, 18:59
In einer einsamen Abtei an der Pilgerstraße nach Santiago de Compostela ist ein schrecklicher Mord geschehen. Es heißt er habe mit der geheimen Bibliothek zu tun. Ihr habt nun den Auftrag den Mörder zu finden und das Geheimnis der Abtei zu lüften Wer sich nun an “Der Name der Rose” erinnert fühlt, liegt genau richtig. [...]
21.2.2010, 15:39
Endlich: Mit der “Die Siedler von Catan – Jubiläumsgabe” kommt das Holz zurück nach Catan!
Als vor sieben Jahren beim Siedler von Catan Basisspiel, der Seefahrer-Erweiterung und der Städte & Ritter Erweiterung Holz als Spielmaterial wird gegen Kunststoff ausgewechselt war das Geschrei unter den Siedlerfans groß. Kaum ein Fan der sich nicht über die Plastikfiguren beklagt [...]
21.2.2010, 11:53
In der ersten Erweiterung* zu “Dominion”, dem “Spiel des Jahres 2009″ begeben wir uns auf Hohe See! “Dominion – Seaside” liefert uns 300 neue Karten, mit denen wir unsere Taktik und Strategien noch variabler gestalten können. Machen mehr Karten auch mehr Spaß? Ob die Erweiterung das Spiel sinnvoll ergänzt oder nur unnötig komplexer macht, haben [...]
21.2.2010, 11:21
Nach “Catan – die erste Insel” für das Apple iPhone und den iPod Touch kommt mit “Carcassonne” in ein paar Wochen ein weiterer Brettspiel-Blockbuster in den App-Store von Apple. Wie Spielbox.de meldet, wird
neben dem normalen Spiel – entweder gegen Computergegner oder online – wird auch eine neue Solovariante angeboten, bei der es gilt, seinen Highscore [...]
21.2.2010, 09:12
Avatar ist jetzt der Film, der das meiste Geld eingespielt hat (ohne Inflation, berücksichtigt man die, ists wohl immer noch “Vom Winde verweht” ). Wer sich dafür interessiert. weiß es vermutlich schon, aber das ist egal, ist ja keine Filmseite hier! (Deswegen schreibe ich auch nicht meine Meinung über Avatar – Tolle Effekte, wirklich glaubhafte, [...]
20.2.2010, 00:00
Wir befinden uns im 17. Jahrhundert. Schauplatz der Ereignisse im Spiel Macao von Alea ist der Ferne Osten, genauer gesagt der Handelsposten Macao. Dort versuchen die bis zu vier Mitspieler in den Rollen portugiesischer Abenteurer Prestige und Ansehen zu erlangen. Wichtige Ämter, die Kontrolle möglichst vieler zusammenhängender Stadtteile sowie der Warenhandel mit Europa sind die Wege dieses Ziel zu erreichen und so konzentrieren sich die Spieler während der 12 Spielru...
19.2.2010, 09:48
Spielertyp: KomödiantZitat: „So ´ne ähnliche Idee hatte ich auch mal...“Spielfarbe: schwarz, weiß oder das übrig gebliebene BlauLieblingsspiel: DIPLOMACY (aber ohne Kämpfen)“Wenn du am Spieltag beerdigt wirst, kann ich leider nicht kommen.“ Das ist der Titel eines Fußballfan-Buches, doch er beschreibt auch sehr gut mein Dilemma. Denn eigentlich bin ich neugierig auf Karstens Auftritte beim
18.2.2010, 16:59
Das Schweizer Studio meldet drei weitere Neuheiten, die über Asmodee vertrieben werden.
Du kannst zeichnen? Gut, dann ist PIX ein Spiel für Dich, denn es bietet Dir eine neue Herausforderung: das Zeichnen mit Pixeln.
Du kannst nicht zeichnen? Gut, dann ist PIX ein Spiel für Dich, denn die anderen w...
18.2.2010, 15:57
Bei diesem Spiel dürfen Kinder alles, was sonst nicht so gern gehört wird: Nuscheln, flüstern, lispeln, lallen, zischen oder langsam sprechen wie eine Schnecke. Der "spielerische Sprachspaß mit dem Quatschkasper" wurde als Neuheit auf der Nürnberger Spielwarenmesse präsentiert. Die Spielidee: Ein Wü...
18.2.2010, 14:46
Diesmal geht die Reise nach England, wo ein netter Herr sein Spiel im eigens für das Spiel gegründeten Eigenverlag vertreibt. Cubiko heißt das Spiel, der Verlag passenderweise Cubiko Games Ltd. (Und für mich ist es immer wieder auch interessant zu sehen, wie unterschiedlich Leute auf meine Fragen reagieren…)
Bitte stelle Dich doch kurz unseren Lesern vor!
Name: [...]
16.2.2010, 18:07
Jeff war kurzfristig wegen Krankheit ausgefallen, aber das hinderte mich nicht, trotzdem in die Spielwiese zu gehen.
Nach etwas Wartezeit trudelten noch Rolf und Sam ein um zusammen mit Michael eine finale Testrunde Porto Carthago zu starten. Rolf legte einen furiosen Start hin und konnte die ersten beiden Runden perfekt verschiffen. Das blieb den Mitspielern natürlich nicht verborgen und so wurden seine Schiffe Opfer der "Leuchtturmwärterwillkür" und auch von einem seiner Speicher wurde er verdrängt. Im Mittelspiel kamen so Sam und ich mächtig auf. Nur Michael kam nicht in die Gänge (wohl auch, weil ihn die Kunden von der Spielkonzentration abhielten. In der letzten Runde war noch nicht klar, wer denn nun wirklich den Sieg einfahren sollte. Wir waren zu dritt gleichauf, was den Einfluss im Palast angeht. Sam hatte einen Handelspunkt zu wenig und Rolf "leider" etwas Geld zu wenig. So konnte ich doch noch gewinnen, obwohl man als Autor lieber seinen Mitspielern ein Erfolgserlebnis gönnen sollte ;-)
Rolf musste dann schon gehen und Sam testete mit uns noch einen Mechanismus seines Spiels, der sich aber als wenig spannend herausstellte, wie er selbst zugeben musste.
Nach etwas Wartezeit trudelten noch Rolf und Sam ein um zusammen mit Michael eine finale Testrunde Porto Carthago zu starten. Rolf legte einen furiosen Start hin und konnte die ersten beiden Runden perfekt verschiffen. Das blieb den Mitspielern natürlich nicht verborgen und so wurden seine Schiffe Opfer der "Leuchtturmwärterwillkür" und auch von einem seiner Speicher wurde er verdrängt. Im Mittelspiel kamen so Sam und ich mächtig auf. Nur Michael kam nicht in die Gänge (wohl auch, weil ihn die Kunden von der Spielkonzentration abhielten. In der letzten Runde war noch nicht klar, wer denn nun wirklich den Sieg einfahren sollte. Wir waren zu dritt gleichauf, was den Einfluss im Palast angeht. Sam hatte einen Handelspunkt zu wenig und Rolf "leider" etwas Geld zu wenig. So konnte ich doch noch gewinnen, obwohl man als Autor lieber seinen Mitspielern ein Erfolgserlebnis gönnen sollte ;-)
Rolf musste dann schon gehen und Sam testete mit uns noch einen Mechanismus seines Spiels, der sich aber als wenig spannend herausstellte, wie er selbst zugeben musste.
16.2.2010, 14:02
Die Spielwarenmesse in Nürnberg war für mich früher immer so etwas abstrakt. Quasi kurz nach der Spiel in Essen, fiel sie einem immer dann ein, wenn sie fast vorbei war. weiter
15.2.2010, 16:50
Gameworks, das Schweizer Studio, dessen Spiele in Deutschland von Asmodee vertrieben werden, meldet eine dritte Auflage des Seeräuberspiels Jamaica. 2008 war das Spiel für seine vorbildliche Spielregel mit der Essener Feder ausgezeichnet worden.
Im Herbst 2010 wird Tikal II erscheinen, die Fotos vo...
14.2.2010, 23:53
Auf den ersten Blick scheint ATLANTIS ein sehr konstruiertes Ding zu sein. Mit etwas Nachdenken lassen sich aber alle Zweifel ausräumen.Frage: Gab es wirklich eine Brücke von Atlantis zum Festland?Antwort: Gab es Atlantis?Frage: Warum stürzt die Brücke hinter den Fliehenden ein?Antwort: Brücken sind so. Beim „Herrn der Ringe“ passiert auf der Brücke von Khazad-dûm genau dasselbe und niemand
13.2.2010, 00:00
Tolkiens Der Herr der Ringe dürfte jedem zumindest dem Namen nach ein Begriff sein und auch die Ereignisse aus dem Hobbit sind zumindest den Fans der Geschichten um "den einen Ring" bestens bekannt. Doch was passierte eigentlich in den etwa 17 Jahren dazwischen? Der Ring war bereits gefunden und Gandalf dabei dessen wahre Bedeutung zu ergründen während Sauron seinen Einfluss ausdehnte, begann finstere Kreaturen und Verbündete um sich zu scharen und une...
11.2.2010, 19:40
Nürnberg und seine Spielwarenmesse präsentieren auch in diesem Jahr eine große Zahl an Kinderspielen, unter denen sich mit Sicherheit einige attraktive Titel befinden.
Turi-Tour (ab 5) heißt der Selecta-Titel, bei dem Kinder mit verdeckten Augen nach den Tieren greifen. Hexenduell (ab 5) ist das große Haba-Spiel in diesem Frühjahr, bei dem Glassteine in den Kessel in der Spielplanmitte geschoben werden. Flinke Füchse (ab 6) ist ein Würfelwettrennen und bei Inspektor Hase (ab 6) sollen sich die Kinder gut an die verdeckten Ganovenplättchen erinnern. Vier Kartenspiele und drei Mitbringspiele runden das Haba-Angebot ab.
Make ’n’ break ist ein Ravensburger-Klassiker, den auch Kinder mögen. Mit Make ’n’ break Junior (ab 5) gibt es jetzt eine reguläre Kindervariante, bei der alle gleichzeitig bauen. Auf eine Uhr wird deshalb verzichtet. Nino Delfino (ab 4, Foto) besitzt einen Plastikdelfin, der effektvoll einen Ball klaut, wenn der Hebel umgelegt wird. Ernsthafter wirkt hingegen Dreiste Geister (ab 6), bei dem die Spielkarten den Weg zum Schatz bereiten.
Tipi, Rakete und Mausesause (alle ab 5) heißen die Spiele in der „Easyplay Kids“-Reihe von Schmidt. Wer Eltern ärgern möchte, schenke deren Kindern die Bibi Blocksberg Hexenkugel (ab 4). Die unerträglichen Töne, die dieses Farbreaktionsspiel von sich gibt, lassen auf eine schnelle Erschöpfung der Batterien hoffen.
Unter der Drei Magier-Marke gibt Schmidt das Merkspiel Schatz der Kobolde (ab 5) heraus. Außerdem gibt es jetzt Das magische Layrinth Kartenspiel (ab 6), bei dem einem die Mitspieler die Wege verbauen können.
Sehr hoch hinaus wächst bei Kosmos der Krakenalarm (ab 5) aus dem Spielfeld: denn weit oben thront der Kraken-Papa. Bei Gackerei ums Hühnerei (ab 5) gehören die Stühle der Spieler zur Spielfläche.
Aus Österreich kommen die Piatnik-Titel Monstermania (ab 5), ein puzzleähnliches Legespiel, das Handels-Kartenspiel Frutti di Mare (ab 6), das einfache Sammelspiel Schweine-Schwänzchen (ab 3) und das Geschicklichkeitsspiel Artistico (ab 5), bei dem ein Trapez in die Höhe gedreht wird.
Flinke Stinker (ab 6) heißt die Kinderspiel-Neuheit von Zoch. Stinktiere sind die nett geformten Figuren, die sich in diesem Merkspiel über die verdeckten Plättchen bewegen.
Kartenspiele für Kinder gibt es in Nürnberg eine ganze Reihe zu besichtigen. Charly (ab 6) ist ein vielfressendes Schwein. In diesem bei Abacus erschienenen Spiel müssen die Kinder verschiedene Tiere ernähren, wobei sie auch ein wenig rechnen können sollten. Beim Adlung-Spiel Quirly (ab 6) muss ein Spieler seine Karten in die richtige Reihenfolge sortieren.
Wo ist Mausi? (ab 3) und Wilde Bande (ab 5) sind zwei einfache Kartenspiele von Amigo, denen jeweils ein kleiner Stoffstern beiliegt.
Shave a Sheep (ab 5) heißt ein kleines Lego-Spiel ums Schafescheren, bei dem der Wolf die anderen Tiere erschrickt.
Aktion ist bei Kroko Frosch (ab 5) gefragt. Bei diesem Hasbro-Spiel müssen sich die Frösche vor dem batteriebetriebenen Krokodil rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Diese Spiele gehören zu einer Auswahl der Neuheiten, die uns in diesem und im nächsten Monat erwarten. Es ist keine vollständige Übersicht, denn das Angebot auf der Nürnberger Spielwarenmesse war kaum überschaubar. Im Unterschied zu den Essener Spieltagen, auf der Kinderspiele eine nachgeordnete Rolle spielen, gibt es zu Beginn des Jahres traditionell eine große Anzahl an interessanten Angeboten für Kinder.
Turi-Tour (ab 5) heißt der Selecta-Titel, bei dem Kinder mit verdeckten Augen nach den Tieren greifen. Hexenduell (ab 5) ist das große Haba-Spiel in diesem Frühjahr, bei dem Glassteine in den Kessel in der Spielplanmitte geschoben werden. Flinke Füchse (ab 6) ist ein Würfelwettrennen und bei Inspektor Hase (ab 6) sollen sich die Kinder gut an die verdeckten Ganovenplättchen erinnern. Vier Kartenspiele und drei Mitbringspiele runden das Haba-Angebot ab.
Make ’n’ break ist ein Ravensburger-Klassiker, den auch Kinder mögen. Mit Make ’n’ break Junior (ab 5) gibt es jetzt eine reguläre Kindervariante, bei der alle gleichzeitig bauen. Auf eine Uhr wird deshalb verzichtet. Nino Delfino (ab 4, Foto) besitzt einen Plastikdelfin, der effektvoll einen Ball klaut, wenn der Hebel umgelegt wird. Ernsthafter wirkt hingegen Dreiste Geister (ab 6), bei dem die Spielkarten den Weg zum Schatz bereiten.Tipi, Rakete und Mausesause (alle ab 5) heißen die Spiele in der „Easyplay Kids“-Reihe von Schmidt. Wer Eltern ärgern möchte, schenke deren Kindern die Bibi Blocksberg Hexenkugel (ab 4). Die unerträglichen Töne, die dieses Farbreaktionsspiel von sich gibt, lassen auf eine schnelle Erschöpfung der Batterien hoffen.
Unter der Drei Magier-Marke gibt Schmidt das Merkspiel Schatz der Kobolde (ab 5) heraus. Außerdem gibt es jetzt Das magische Layrinth Kartenspiel (ab 6), bei dem einem die Mitspieler die Wege verbauen können.
Sehr hoch hinaus wächst bei Kosmos der Krakenalarm (ab 5) aus dem Spielfeld: denn weit oben thront der Kraken-Papa. Bei Gackerei ums Hühnerei (ab 5) gehören die Stühle der Spieler zur Spielfläche.
Aus Österreich kommen die Piatnik-Titel Monstermania (ab 5), ein puzzleähnliches Legespiel, das Handels-Kartenspiel Frutti di Mare (ab 6), das einfache Sammelspiel Schweine-Schwänzchen (ab 3) und das Geschicklichkeitsspiel Artistico (ab 5), bei dem ein Trapez in die Höhe gedreht wird.
Flinke Stinker (ab 6) heißt die Kinderspiel-Neuheit von Zoch. Stinktiere sind die nett geformten Figuren, die sich in diesem Merkspiel über die verdeckten Plättchen bewegen.
Kartenspiele für Kinder gibt es in Nürnberg eine ganze Reihe zu besichtigen. Charly (ab 6) ist ein vielfressendes Schwein. In diesem bei Abacus erschienenen Spiel müssen die Kinder verschiedene Tiere ernähren, wobei sie auch ein wenig rechnen können sollten. Beim Adlung-Spiel Quirly (ab 6) muss ein Spieler seine Karten in die richtige Reihenfolge sortieren.
Wo ist Mausi? (ab 3) und Wilde Bande (ab 5) sind zwei einfache Kartenspiele von Amigo, denen jeweils ein kleiner Stoffstern beiliegt.
Shave a Sheep (ab 5) heißt ein kleines Lego-Spiel ums Schafescheren, bei dem der Wolf die anderen Tiere erschrickt.
Aktion ist bei Kroko Frosch (ab 5) gefragt. Bei diesem Hasbro-Spiel müssen sich die Frösche vor dem batteriebetriebenen Krokodil rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Diese Spiele gehören zu einer Auswahl der Neuheiten, die uns in diesem und im nächsten Monat erwarten. Es ist keine vollständige Übersicht, denn das Angebot auf der Nürnberger Spielwarenmesse war kaum überschaubar. Im Unterschied zu den Essener Spieltagen, auf der Kinderspiele eine nachgeordnete Rolle spielen, gibt es zu Beginn des Jahres traditionell eine große Anzahl an interessanten Angeboten für Kinder.
10.2.2010, 11:26
Mindestens vier Stunden für eine Geschichte der Zivilisation ist eigentlich nicht viel. Für einen normalen Spieleabend ist ein Spiel mit mehreren Stunden Dauer aber vielleicht doch nicht das Richtige. Eine wichtige Frage ist natürlich, macht das Spiel wirklich so viel Spaß, dass man so lange am Spieltisch aushalten will. weiter
9.2.2010, 13:25
Aus Kinderspielsicht kommen die Kinder nach Nürnberg so langsam auf ihre Kosten. weiter
7.2.2010, 17:03
“Auf die Höhe kommt es an”, behauptet der Untertitel des neuen Spiels “Alcazar” von Wolfgang Kramer, welches uns als Messe-Neuheit 2009 in Essen präsentiert wurde. Nach dem Öffnen der größten Spielschachtel, die unsere Sammlung je gesehen hat (Das Bild ist nicht etwa eine schlechte perspektivische Darstellung, der Karton ist wirklich so tief!) freut sich unsere [...]
7.2.2010, 14:22
Als ich im Februar 2010 auf der Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg war, habe ich die vielen Neuheiten zur Kenntnis genommen. Und irgendwie nur zur Kenntnis genommen. weiter
7.2.2010, 14:22
Als ich im Februar 2010 auf der Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg war, habe ich die vielen Neuheiten zur Kenntnis genommen. Und irgendwie nur zur Kenntnis genommen. weiter
7.2.2010, 00:00
Wem die Spiele aus dem Hause Eggert Spiele gefallen, der erinnert sich sicher noch an das vor zwei Jahren erschienene Cuba. Eine der diesjährigen Messeneuheiten von Eggert Spiele nennt sich Havanna und ähnelt Cuba äußerlich so sehr, dass man sofort eine nicht nur optische Gleichheit vermutet. Ein thematischer Zusammenhang ist auch vorhanden, und nicht nur weil Havanna die Hauptstadt von Cuba ist, sondern weil Havanna an die im Spiel Cuba bes...
6.2.2010, 22:16
Am 4. Februar 2010 öffnete die 61. Spielwarenmesse International Toy Fair Nürnberg die Tore. weiter
4.2.2010, 23:31
Hier in Polen haben sich schon manche gefragt, inwieweit wird "Industry", also die neue Edition des Spiels "Industria" von Michael Schacht (2003, Queen Games) wirklich ein neues Spiel sein. Der Autor soll doch gesagt haben, "Industry" sei 100% dessen, was er mit "Industria" nur zu 90% erreicht habe. Da ich selber die alte Queen-Ausgabe im Regal lagere und gerne wüsste, ob ich mir die neue
4.2.2010, 00:01
Nachdem Pegasus Spiele im Vorjahr zahlreiche Auszeichnungen für sein Brettspiel „Pandemie“ einheimsen konnte, hat der hessische Spieleverlag rechtzeitig zur Spielwarenmesse wieder weltbewegendes in petto: Die „Revolution!“ steht bevor. Hier heißt es nicht allzu idealistisch zu sein, denn in diesem Brettspiel gilt es Umstürze zum eigenen Vorteil zu nutzen, um am Ende ganz oben zu stehen. „
2.2.2010, 11:44
2003 brachte daVinci Editrice mit Viva il Re! ein schnelles Spiel um einen König, der seinen Job aufgibt, auf den Markt. Es gefiel seinerzeit auch den Ravensburgern so gut, dass sie es ebenfalls ins Programm nahmen, allerdings nur in Holland. Jetzt kommt das Spiel zurück: Der Verlag hat inzwischen s...
2.2.2010, 10:12
In Velo City führt jeder Spieler ein Team mit Fahrradkurieren. Kommt er an die Reihe, würfelt er mit seinem Teamwürfel, um einen beliebigen seiner Kuriere dem Ziel näher zu bringen. Entscheidet er sich vor dem Würfeln für ein bestimmtes Feld mit einem Pulk von Kurierfahrern darf er mehrere Teamwürfe...
31.1.2010, 18:07
Nach längerer Zeit fand ich mal wieder die Gelegenheit, bei Peer zum Spielen aufzukreuzen. Da er zur Zeit nur wenig Möglichkeiten hat, seine Prototypen zu testen, stellte er uns sein neues Polynesia vor. Auf den Polynesischen Inseln versuchen wir zum einen Verbindungen durch eine Art Versteigerung zu bekommen und während der Aktionsrunden unsere Steine auf die erreichbaren Felder zu bewegen. Diese bringen Einkommen und natürlich auch Siegpunkte. Die Besonderheit sind die beiden verschiedenen „Währungen“, von denen der Startspieler in jeder Runde eine verrotten lässt. Dem Spiel fehlt noch etwas Dynamik, kann aber mit seinem einfachen Ablauf und doch recht großer Spieltiefe punkten.
Zweites Spiel des Abends war Thunderstone, welches bewusst an Dominion angelehnt ist: wir kaufen uns Karten, die unser Deck verbessern. Mit den 6 Handkarten dürfen wir uns neue Karten kaufen. Allerdings hält Thunderstone neben einer schönen thematischen Einbettung eine weitere Ebene bereit: Die Siegpunktkarten werden nicht einfach nur gekauft und behindern unser Deck, sondern bestehen aus Ungeheuern, die im Dungeon besiegt werden wollen. Hierzu helfen uns Helden, Miliz, Waffen und Ausrüstungsgegenstände auf der Hand. Die besiegten Monster wandern natürlich auch in unser Deck, allerings helfen uns diese Karten auch im weiteren Spiel. Neben den Siegpunkten bekommt man fürs Monsterschlachten auch Erfahrungspunkte, mir denen man seine Helden upgraden kann. Wer Dominion + Erweiterungen schon satt hat und eine Art Dominion für Experten sucht, der wird bei Thunderstone fündig. Vielleicht ähnlich wie Race for the Galaxy im Vergleich zu San Juan bietet Thunderstone längere Spieldauer und wesentlich größere Spieltiefe. Dazu sind die Illustrationen wirklich sehr schön gelungen... Ein tolles Spiel wie ein Donnerhall!
Zweites Spiel des Abends war Thunderstone, welches bewusst an Dominion angelehnt ist: wir kaufen uns Karten, die unser Deck verbessern. Mit den 6 Handkarten dürfen wir uns neue Karten kaufen. Allerdings hält Thunderstone neben einer schönen thematischen Einbettung eine weitere Ebene bereit: Die Siegpunktkarten werden nicht einfach nur gekauft und behindern unser Deck, sondern bestehen aus Ungeheuern, die im Dungeon besiegt werden wollen. Hierzu helfen uns Helden, Miliz, Waffen und Ausrüstungsgegenstände auf der Hand. Die besiegten Monster wandern natürlich auch in unser Deck, allerings helfen uns diese Karten auch im weiteren Spiel. Neben den Siegpunkten bekommt man fürs Monsterschlachten auch Erfahrungspunkte, mir denen man seine Helden upgraden kann. Wer Dominion + Erweiterungen schon satt hat und eine Art Dominion für Experten sucht, der wird bei Thunderstone fündig. Vielleicht ähnlich wie Race for the Galaxy im Vergleich zu San Juan bietet Thunderstone längere Spieldauer und wesentlich größere Spieltiefe. Dazu sind die Illustrationen wirklich sehr schön gelungen... Ein tolles Spiel wie ein Donnerhall!
30.1.2010, 17:12
Anfangs fiel es mir nicht leicht, Machtspiele zu mögen. Der Titel ist gewöhnungsbedürftig, es ist sicher auch nicht leicht, einen passenden zu finden ... Mit der Covergrafik konnte aus meinen Runden niemand etwas anfangen. Dem Versuch geschuldet, ein trocken anmutendes Thema mit diesem Stil aufzulockern, schießt über das Ziel hinaus. weiter
30.1.2010, 00:00
Die erste "echte" Erweiterung zu Dominion (Dominion - Die Intrige war ja eigenständig spielbar und von den Promokarten Schwarzmarkt und Gesandter will ich mal absehen) heißt Dominion - Seaside und ermöglicht nun auch das Ausdehnen eines Königreiches über Meere hinweg. 26 neue Königreichkarten erweitern die Möglichkeiten sein Dominion zu errichten und viele davon bringen den Nutzen aber auch die Gefahren der Seefahrerei ins Spiel. I...
29.1.2010, 18:35
Das neue, englischsprachige Spielemagazin "thru-the-portal", das neulich online erschienen ist, kann man als PDF-Datei unter der Adresse http://www.thru-the-portal.com kostenlos herunterladen.
Die nächsten Ausgaben von "Thru-the-portal" werden am letzten Freitag im April, Juli und Oktober veröffentlicht. Für Ende November 2010 ist ansonsten eine Printausgabe geplant, die das Material aus
29.1.2010, 11:56
Auf Brettspielwelt.de ist nun auch das zweite Modul aus „Pandemie: Auf Messers Schneide" online spielbar. So ist es jetzt möglich, sich der neuen Herausforderung der „Mutation“ aus der Erweiterung des preisgekrönten Brettspiels „Pandemie“ bei der Brettspiel-Community zu stellen.
Das zweite Modul der insgesamt vier geplanten bringt dabei eine fünfte Seuche eben als „Mutation“ ins Spiel. Kommt sie
25.1.2010, 09:46
Nachdem am Montag neben Prototypen auch ein „richtiges“ Spiel gespielt wurde, schaffte ich es Freitag noch zu Jeff's Familienzentrum zum Spieleabend. Da sich noch Leute angekündigt hatten, starteten wir mit einem Kurzen Aufwärmer:
Lascaux von Phalanx Games, das ich seinerzeit verpasst hatte. Für Phalanx ein recht untypisches Spiel und stammt auch noch aus der Zeit, bevor sich Phalanx wieder rückbesann auf das wofür solch ein Name wie „Phalanx“ steht... auf anspruchsvolle Spiele. Nun gut. Betrachtet man Lascaux einmal näher, fällt das sehr schöne und qualitativ hervorragende Material auf. Die Spieler besitzen Steine zum Bieten und jeweils eine Bietscheibe einer der 6 Farben, um bestimmte Kartenfarben zu beanspruchen. Jede Runde steht eine bestimmte Kartenauslage zur Verfügung. Alle Spieler legen zugleich verdeckt eine ihrer Bietscheiben, bevor der Startspieler anfängt und einen Stein bietet. An der Reihe kann man entweder einen seiner Steine bieten, oder alle bisher gebotenen Steine nehmen und ist dann eben erst zuletzt dran mit dem Nehmen der beanspruchten Karten. Der zuletzt verbliebene Spieler nimmt seine beanspruchten Karten und dann die anderen Spieler in der umgekehrten Reihenfolge, wie sie ausgestiegen sind. Klar, dass der letzte zumeist leer ausgehen wird. Die Karten sammelt man, um in bestimmten Tierarten bei Spielende die meisten gesammelt zu haben.
Wir spielten mit verdeckten Bietsteinen, was sich als Vorteilhaft herausstellte.
Lascaux besitzt dieses geniale „Geschenkt... ist noch zu teuer“-feeling, wobei Lascaux aber mehr „Fleisch“ besitzt – einfach vielschichtiger ist. In einer knappen Dreiviertel Stunde wird der Sieger ermittelt. Lascaux ist zwar kein großes Spiel, aber es bereitet großen, kurzweiligen Spaß. Zweites Spiel war wie schon am Montag Cyclades, dieses Mal allerdings in Vollbesetzung. Der Vorteil hier, dass in jeder Runde alle Götter zur Verfügung stehen. Das verhindert in ungünstigen Konstellationen nicht den militärischen Sieg. Diese Runde bestätigte den sehr positiven Eindruck und den Spannungsbogen, der sich durch den Spielverlauf zieht. Leider ist das Problem von Cyclades das Spielende: Bei uns hatten 3 Spieler die Chance das Spiel zu gewinnen. Der erste Spieler wurde ausgeboten, sodass er entweder dem nachfolgenden Spieler den Sieg liegen lässt, oder durch seine Aktion Königsmacher spielen kann und einem der anderen beiden Spieler den voraussichtlichen Sieg ermöglicht.
Das sorgt für einen faden Beigeschmack, der auch den Aufstieg in den höchsten Spielolymp verhindert.
Lascaux von Phalanx Games, das ich seinerzeit verpasst hatte. Für Phalanx ein recht untypisches Spiel und stammt auch noch aus der Zeit, bevor sich Phalanx wieder rückbesann auf das wofür solch ein Name wie „Phalanx“ steht... auf anspruchsvolle Spiele. Nun gut. Betrachtet man Lascaux einmal näher, fällt das sehr schöne und qualitativ hervorragende Material auf. Die Spieler besitzen Steine zum Bieten und jeweils eine Bietscheibe einer der 6 Farben, um bestimmte Kartenfarben zu beanspruchen. Jede Runde steht eine bestimmte Kartenauslage zur Verfügung. Alle Spieler legen zugleich verdeckt eine ihrer Bietscheiben, bevor der Startspieler anfängt und einen Stein bietet. An der Reihe kann man entweder einen seiner Steine bieten, oder alle bisher gebotenen Steine nehmen und ist dann eben erst zuletzt dran mit dem Nehmen der beanspruchten Karten. Der zuletzt verbliebene Spieler nimmt seine beanspruchten Karten und dann die anderen Spieler in der umgekehrten Reihenfolge, wie sie ausgestiegen sind. Klar, dass der letzte zumeist leer ausgehen wird. Die Karten sammelt man, um in bestimmten Tierarten bei Spielende die meisten gesammelt zu haben.Wir spielten mit verdeckten Bietsteinen, was sich als Vorteilhaft herausstellte.
Lascaux besitzt dieses geniale „Geschenkt... ist noch zu teuer“-feeling, wobei Lascaux aber mehr „Fleisch“ besitzt – einfach vielschichtiger ist. In einer knappen Dreiviertel Stunde wird der Sieger ermittelt. Lascaux ist zwar kein großes Spiel, aber es bereitet großen, kurzweiligen Spaß. Zweites Spiel war wie schon am Montag Cyclades, dieses Mal allerdings in Vollbesetzung. Der Vorteil hier, dass in jeder Runde alle Götter zur Verfügung stehen. Das verhindert in ungünstigen Konstellationen nicht den militärischen Sieg. Diese Runde bestätigte den sehr positiven Eindruck und den Spannungsbogen, der sich durch den Spielverlauf zieht. Leider ist das Problem von Cyclades das Spielende: Bei uns hatten 3 Spieler die Chance das Spiel zu gewinnen. Der erste Spieler wurde ausgeboten, sodass er entweder dem nachfolgenden Spieler den Sieg liegen lässt, oder durch seine Aktion Königsmacher spielen kann und einem der anderen beiden Spieler den voraussichtlichen Sieg ermöglicht.
Das sorgt für einen faden Beigeschmack, der auch den Aufstieg in den höchsten Spielolymp verhindert.
24.1.2010, 15:05
Spielbegeisterte aufgepasst: Die einzigartige und super freundlichen Mitglieder der Siedeln.de-Community treffen sich auch in diesem Jahr wieder für mehrere Tage zum Spielen, Feiern und Siedeln. Meldet euch jetzt an. Alle Informationen bekommt ihr hier:
Forumstreffen 2010
Ähnliche Beiträge:Siedeln.de Forumstreffen 2010 – Jetzt abstimmen!Forumstreffen 2009!Siedeln.de Forumstreffen 2009 – DetailsSiedeln.de Forumstreffen 2009
24.1.2010, 13:30
„Jam Dudel und 29 andere Spiele“ von Peer Sylvester ist das erste Buch in der mittlerweile schon 3-teiligen Spielebuch-Reihe im Programm des Bambus Spieleverlags. Es ist ein Band im A5-Format, das insgesamt 224 Seiten hat, auf denen der Autor verschiedenste Spiele präsentiert.
Es wird hier also eine Auswahl an Kommunikations-, Sprach-, Denk-, Verhandlungs-, Versteigerungs-, Geschicklichkeits-,
19.1.2010, 18:06
Endlich mal wieder eine schöne Montagsrunde, nachdem es einige Male nicht geklappt hat, oder zu wenig Leute vor Ort waren. Zuerst wollte uns Rolf einen alten Prototypen vorstellen - eigentlich zum Ausschlachten von Ideen: Der Mäusefänger von ...(hier Rolfs Heimatdorf eintragen - mir ist der Name entfallen). Dann lief die Testrunde aber doch nicht so enttäuschend, dass es sich vielleicht lohnt dranzubleiben.
Danach war es Zeit für Cyclades, nachdem die Plastikminiaturen jetzt da sind sollte einem epischen Erlebnis nichts im Wege stehen. Die Spieler kontrollieren 2 Inseln und versuchen ihren Machtbereich effizient zu vergrößern um dann das Spielziel, den Besitz von zwei Metropolen als erster zu erreichen. Zuerst opfern wir den verschiedenen Göttern, was nichts anderes ist als ein Überbieten. Der Mechanismus ist zwar schon aus Amun Re bekannt, aber das macht nichts - auch hier spannend und einfach großartig. Danach dürfen wir die Fähigkeiten der Götter nutzen: Truppen, Schiffe bewegen und anwerben, Priester- und Philosophenkarten erwerben und mystische Kreaturen beschwören. Für alles benötigen wir Geld. Viel Besitz bedeutet normalerweise auch hohe Einkünfte, aber auch Begehrlichkeiten. Cyclades ist kein Spiel für zartbesaitete, denn es wird gekämpft, gestohlen und den Gegnern geschadet wie es nur geht. Das alles aber in mäßig komplizierten Abläufen, sodass sich die Spieldauer mit 90 Minuten angenehm kurz gestaltete. Problem bei dieser Art Spiel: es gewinnt meist der, der am wenigsten in Kämpfe und andere Mißgünste verwickelt wird. Ein kleiner Wermutstropfen für ein doch sehr gutes Spiel. Eine Anmerkung noch zum Thema: So atmosphärisch und genial die Grafik und das Material ausgefallen sind, so albern ist dagegen die Hintergrundgeschichte: Sparta und all die anderen antiken Stadtstaaten sind keine Inseln. Hier hätte man die Inseln einfach benennen sollen (es gibt ja genügend namhafte bei Griechenland) und die Völker sich um die Vorherrschaft in diesem Raum streiten.
Aber was solls - ich will Cyclades jedenfalls so bald als möglich noch einmal spielen.
Zum Abschluss noch eine Runde National Zoo, bei der sich zum Glück das bestätigte, was vor zwei Wochen bereits eingetreten ist: ein Spiel, das man nicht mehr verbessern kann :-)
Danach war es Zeit für Cyclades, nachdem die Plastikminiaturen jetzt da sind sollte einem epischen Erlebnis nichts im Wege stehen. Die Spieler kontrollieren 2 Inseln und versuchen ihren Machtbereich effizient zu vergrößern um dann das Spielziel, den Besitz von zwei Metropolen als erster zu erreichen. Zuerst opfern wir den verschiedenen Göttern, was nichts anderes ist als ein Überbieten. Der Mechanismus ist zwar schon aus Amun Re bekannt, aber das macht nichts - auch hier spannend und einfach großartig. Danach dürfen wir die Fähigkeiten der Götter nutzen: Truppen, Schiffe bewegen und anwerben, Priester- und Philosophenkarten erwerben und mystische Kreaturen beschwören. Für alles benötigen wir Geld. Viel Besitz bedeutet normalerweise auch hohe Einkünfte, aber auch Begehrlichkeiten. Cyclades ist kein Spiel für zartbesaitete, denn es wird gekämpft, gestohlen und den Gegnern geschadet wie es nur geht. Das alles aber in mäßig komplizierten Abläufen, sodass sich die Spieldauer mit 90 Minuten angenehm kurz gestaltete. Problem bei dieser Art Spiel: es gewinnt meist der, der am wenigsten in Kämpfe und andere Mißgünste verwickelt wird. Ein kleiner Wermutstropfen für ein doch sehr gutes Spiel. Eine Anmerkung noch zum Thema: So atmosphärisch und genial die Grafik und das Material ausgefallen sind, so albern ist dagegen die Hintergrundgeschichte: Sparta und all die anderen antiken Stadtstaaten sind keine Inseln. Hier hätte man die Inseln einfach benennen sollen (es gibt ja genügend namhafte bei Griechenland) und die Völker sich um die Vorherrschaft in diesem Raum streiten.Aber was solls - ich will Cyclades jedenfalls so bald als möglich noch einmal spielen.
Zum Abschluss noch eine Runde National Zoo, bei der sich zum Glück das bestätigte, was vor zwei Wochen bereits eingetreten ist: ein Spiel, das man nicht mehr verbessern kann :-)
17.1.2010, 16:15
Dieser PEEP wurde dem spielblog freundlicherweise von fppm zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Das Spiel und worum es eigentlich geht:
Stronghold ist ein Spiel des polnischen Designers Ignacy Trzewiczek und wird herausgegeben vom ebenfalls polnischen Verlag Portal , eine deutsche Ausgabe wird von Phalanx Games Deutschland erscheinen.
Für die künstlerische Gestaltung des Spiels sind verantwortlich: Tomasz Jedruszek, Mariusz Gandzel und Michał Oracz.
Bei diesem Spiel geht es um die Belagerung einer Festung und den verzweifelten Kampf der menschlichen Verteidiger gegen die angreifenden Horden von Goblins, Orks und Trollen.
Ein bis zwei Spieler übernehmen die Rolle des Angreifers und ein bis zwei weitere Spieler die Rolle des Verteidigers.
Während der Angreifer seine Kriegsmaschinen und Belagerungsgeräte baut, seine Leute trainiert und blutige Opferrituale durchführt, gibt dies dem Verteidiger Zeit sich auf den Sturmangriff vorzubereiten, seine Festung mit Kanonen, Fallen und zusätzlichen Plätzen auf der Mauer zu verstärken und einige letzte Gebete zu sprechen.
Das Öffnen der Schachtel:
Nach dem öffnen sieht man zuerst einen bunten Bogen mit Pappmarken, die Ruhmestafel (auf dem Bild die Nr. 13), die Spielanleitung und darunter das 2x gefaltete Spielbrett. Darunter kommt dann ein kleines Säckchen (19) zum Vorschein sowie 55 große und 40 kleine Karten.
Alles also sehr übersichtlich, aber halt, wo sind die Orks, Trolle, Goblins und Menschen werden aufmerksame Leser jetzt fragen ?!
Also nochmal zurück zu dem Säckchen und die Kordel aufgezogen, irgendwo müssen ja die 200 Angreifer und 41 Verteidiger sein, außerdem fehlen uns auch noch die 16 Rohstoffe, 5 Holzwälle, 23 Steinmauern und der Schadensmarker für die Festungstore, sowie 24 “Sanduhren”.
Das Säckchen wiegt nicht sonderlich viel, sollte wirklich alles dort drin sein ?
Kurz und gut, ja !
Die Angreifer, Rohstoffe, Verteidiger und der Torschadensmarker sind Holzwürfel in verschiedenen Farben, kennt man ja mittlerweile von vielen Eurogames, aber um der schieren Menge Herr zu werden und um die Angreifer von den Verteidigern unterscheiden zu können, gibt es diese Würfel in verschiedenen Größen: 10mm Kantenlänge für Verteidiger, Rohstoffe, Holzmauern und den Schadensmarker, winzige 6mm Kantenlänge für die Einheiten des Angreifers.
Also alles da, weiter geht´s mit:
Die Spielregel:
Das Regelheft ist dreisprachig (polnisch, englisch und deutsch) und sehr übersichtlich gestaltet.
Es liest sich alles sehr logisch und es scheint auf den ersten Blick auch alles wirklich gut erklärt zu sein. Es gibt ausreichend bebilderte Beispiele und die Übersetzung ist durchaus annehmbar.
Leider stellt man erst beim spielen fest das die Spielregel mehr Fragen aufwirft als beantwortet und man ist fast schon gezwungen sich im Internet auf den einschlägigen Seiten Spielhilfen, FAQ´s und Tips zusammen zu suchen.
Bei der Ausgabe von Phalanx soll das aber alles besser werden !
Das Spiel:
(Ich beschreibe das Spiel für zwei Personen, da ich der Meinung bin das die 3 – 4 Spieler Variante nicht wirklich dem Sinn des Spieles entspricht )
Die Spielvorbereitung:
Nachdem man den großen (72 x 49 cm) Spielplan ausgebreitet hat und die Draufsicht der Festung und des Geländes darum herum vor sich hat, muss der Verteidiger seine Truppen aus Bogenschützen Soldaten und zwei Helden auf farblich markierte Felder entlang der Burgmauern und in die Kaserne setzen, zwei weitere Soldaten bilden die Ehrenwache und die wenigen zur Verfügung stehenden Veteranen können erst später durch Ausbildung ins Spiel kommen. Die Mauerelemente kommen auf die dafür vorgesehenen Mauerabschnitte und außerdem bekommt der Verteidiger 5 Mauerteile als Reserve, sowie 5 Holzwürfel für die Verstärkung der Mauern durch Holzaufbauten und der Marker für den Schaden der Tore wird auf das erste von 8 Feldern gesetzt um ein unbeschädigtes Tor anzuzeigen. Die Pappmarker des Verteidigers sollten sortiert, griffbereit gelegt werden.
Der Angreifer erhält zu Beginn keine Truppen auf dem Spielfeld, er bekommt 5 Rohstoffe für den Bau von Belagerungsmaschinen.
Dann kommen die Karten ins Spiel. Jede Spielrunde geht über sechs Phasen und einen Sturmangriff, für jede der sechs Phasen gibt es Karten, wobei die Karten für Phase 1 und 6 immer die gleichen sind, die Karten für die Phasen 2 – 5 jedoch variieren, da der Angreifer von den pro Phase zur Verfügung stehenden 5 Karten jeweils 2 verdeckt ziehen muß und sich von diesen beiden dann jeweils eine pro Phase auswählen darf. Die Phasenkarten erlauben dem Angreifer den Bau von verschiedenen Belagerungsmaschinen, das Ausbilden seiner Truppen und das Durchführen von Ritualen, wobei dem Angreifer niemals alle Optionen zur Verfügung stehen (Kann er z.B.: Ballisten bauen, dann kann er dafür möglicherweise keine Katapulte herstellen usw.). Diese Karten gelten dann für das gesamte Spiel und der Angreifer muß sich also schon von Anfang an auf eine Strategie festlegen.
Auf die Ruhmestafel werden auf die Seite des Angreifers 10 Ruhmespunkte gelegt und auf die Seite des Verteidigers auf die Randfelder insgesamt 4.
Die Siegbedingung:
Genau diese Ruhmespunkte sind es um die es in diesem Spiel geht.
Wer nach zehn Runden die meisten Ruhmespunkte sein Eigen nennt, hat das Spiel gewonnen.
Für den Angreifer ist es dazu zwingend nötig die Festung so früh wie möglich zu erstürmen, für den Verteidiger ist es nicht nötig den Fall der Festung gänzlich zu verhindern, es reicht ihm wenn er den Fall der Festung so lange wie möglich hinauszögern kann und dadurch der Ruhmreichere der beiden Kontrahenten ist.
Der Mechanismus der den Erwerb und Verlust der Ruhmespunkte steuert ist so genial wie einfach:
Am Ende jeder Runde muss der Angreifer einen seiner Ruhmespunkte an den Verteidiger abgeben und je länger die Belagerung dauert, desto Ruhmreicher ist der Verteidiger.
Ab der sechsten Runde erhält der Verteidiger zusätzliche Ruhmespunkte wenn seine beiden Soldaten der Ehrenwache noch immer in der Lage sind die Ehrenwache zu halten und nicht für den Kampf abgezogen wurden.
Der Angreifer kann zusätzliche Ruhmespunkte bekommen, wenn er Goblins bei Ritualen opfert, mehrere Mauerabschnitte gleichzeitig belagert, mehrere Trolle an einer Mauer zusammenzieht, die Festung erobert oder Mauern und Tore niederreißt.
Der Verteidiger verliert Siegpunkte wenn er bestimmte Aktionen nutzt und dafür seine anfänglichen 4 Ruhmespunkte abgibt.
Der Spielverlauf:
In jeder Phase des Spiels führt der Angreifer bestimmte Aktionen aus und lässt dem Verteidiger dadurch mehr Zeit seine Verteidigung vorzubereiten. Dies wird dadurch dargestellt, dass der Angreifer seine Aktionen nur ausführen kann, wenn er dafür eine bestimmte Anzahl und einen bestimmten Typ von Truppen abgibt und der Verteidiger erhält für jede benutzte Einheit des Angreifers eine „Sanduhr“ (kleine Holzscheiben in 2 Farben) die der Verteidiger dann wieder am Ende jeder Phase ausgeben muss um seinerseits Gerätschaften zu bauen oder andere Aktionen auszuführen.
Die Phasen im einzelnen:
1. Versorgung:Der Angreifer erhält 14 Einheiten die aus dem Säckchen gezogen werden und 5 Rohstoffe. Der Verteidiger erhält 1 Steinmauer und 2 Sanduhren. In dieser Phase kann der Angreifer weitere Rohstoffe erhalten, wenn er Truppen dafür opfert und entsprechend viele Sanduhren an den Verteidiger abgibt. 2. Kriegsmaschinen:
Der Angreifer kann Kriegsmaschinen bauen indem er Rohstoffe und Truppen ausgibt. 3. Ausrüstung:
Der Angreifer baut leichtes Belagerungsgerät wie Seile, Leitern, Schilde und Laufstege usw. dies kostet ebenfalls Truppen und Rohstoffe. 4. Ausbildung:
Der Angreifer verbessert seine Artillerie, bildet Saboteure aus oder macht seine Goblins zu Bogenschützen uvam. Auch dies kostet Truppen, aber keine Rohstoffe. 5. Die Rituale:
Der Angreifer opfert Goblins um Rituale durchzuführen und starke Zauber zu wirken. Die geopferten Goblins können dem Angreifer Ruhmespunkte einbringen (12 Goblins = 1 Punkt). 6. Vormarsch und Befehle:
je nachdem wie viele Truppen der Angreifer ausgibt, kann er 5, 7 oder 5 + 7 Einheiten von jedem Feld aus auf ein angrenzendes bewegen. Außerdem kann der Angreifer 3 verschiedene Befehle an seine Truppen geben, entweder 1 Befehl offen und kostenlos, oder 3 Befehle und 2 Dummys verdeckt für eine Sanduhr. Einheiten die jetzt noch im Lager sind, kosten den Angreifer Sanduhren und können in der nächsten Runde nur noch für den Vormarsch eingesetzt werden, nicht aber um Rohstoffe oder anderes zu erwerben. Der Sturmangriff: Auch der Sturmangriff ist in verschiedene Phasen unterteilt die nacheinander abgehandelt werden. Zuerst gibt es den Beschuss: Etappe 1:
Die Kanonen des Verteidigers feuern. Etappe 2:
Die Kriegsmaschinen des Angreifers feuern. Etappe 3:
Die Schützen des Verteidigers feuern. Etappe 4:
Die Goblins feuern (nur wenn sie zu Bogenschützen ausgebildet wurden) Der Beschuss wird bei den Geräten des Angreifers und des Verteidigers durch Karten gesteuert. Am Anfang hat jedes Gerät des Angreifers 7 Karten, bestehend aus 5 Fehlschüssen und 2 Treffern. Nach jedem Fehlschuss wird die Karte entfernt (die Maschine schießt sich ein und hat beim nächsten Schuss eine höhere Trefferwahrscheinlichkeit) ansonsten wird der Kartenstapel nach jedem Schuss neu gemischt. Der Beschuss des Verteidigers läuft ähnlich ab, auch hier gibt es Karten. Es gibt eine Fehlschusskarte und 5 Trefferkarten die jedoch unterschiedliche Einheiten des Angreifers mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit treffen. Die Karten werden erst gemischt, wenn eine Waffengattung ihren Beschuss beendet hat. Dann gibt es den Nahkampf: Etappe 1:
Die Kessel des Verteidigers werden über den Angreifern ausgegossen. Etappe 2:
Der Verteidiger stößt mit seinen Stangen die Angreifer von der Mauer. Etappe 3:
Der Angreifer führt seine Befehle aus. Etappe 4:
Die nun noch auf den Mauern verbliebenen Einheiten (Truppen + Mauern) vergleichen ihre Stärke und die Verluste werden entfernt. (Verluste die der Verteidiger im Nahkampf erleidet kommen ins Hospital) Etappe 5:
Der Verteidiger darf 2 Einheiten aus dem Hospital in den Burghof stellen, der Rest überlebt die schweren Wunden nicht und wird entfernt. Dann beginnt das ganze wieder von vorne mit der 1 Phase. Das Spielende: Das Spiel endet sofort, wenn es dem Angreifer gelingt in die Festung einzudringen ! Wer die meisten Ruhmespunkte hat, wird zum Sieger erklärt. Hat der Angreifer die Festung bis zum Ende von Runde 10 nicht erobert, endet das Spiel und auch jetzt ist derjenige der Gewinner, der die meisten Ruhmespunkte hat (üblicherweise der Verteidiger). Es ist nach Runde sechs fast unmöglich als Angreifer zu gewinnen, aber man weiss ja nie. Mein Fazit: Stronghold ist ein geniales Spiel mit vielen guten Mechanismen, hat man verloren, so möchte man am liebsten sofort die nächste Partie spielen um neue Strategien auszuprobieren und diesmal alles richtig zu machen. Es ist schade das das Spiel unter seiner unausgereiften Anleitung leiden muss, aber wer schon immer mal eine Burg belagern oder verteidigen wollte, der kommt um Stronghold nicht herum ! Wer das Fantasy Thema nicht mag, der sollte sich keinesfalls abschrecken lassen, denn es spricht nichts dagegen die Einheiten des Angreifers ebenfalls als Schützen, Soldaten und Veteranen zu bezeichnen. Die Rituale können durchaus auch anders genannt werden, da wird aus einem Gespenst halt ein Überläufer usw. Und warum sollte man nicht ein paar Schützen auf dem Altar opfern… wenn es den Göttern gefällt. Dir könnte das Spiel gefallen wenn… Du Worker placement Spiele magst. Du schon immer Burgen erobern oder verteidigen wolltest. Dir „Herr der Ringe“ ( der Film / das Buch ) gefallen hat. Unbedingt empfehlenswerte Downloads: Deutsch: Kurzspielregel von Sank Peter: Kurzspielregel im unknowns.de Forum Englisch: Kurzspielregel in 2 A6 Booklets (je eines für Angreifer und Verteidiger) enthält bereits alle FAQ: http://www.boardgamegeek.com/filepage/51278/defenders-book-a6-booklet http://www.boardgamegeek.com/filepage/51068/invaders-book-a6-booklet
17.1.2010, 13:14
10, 9, 8, .... In wenigen Minuten startet die Rakete zum Flug ins All. 7, 6, 5, .... Ich steige ein! 4, 3, 2, 1... Wer soll sein Co-Pilot sein? Zero! Abflug! weiter
15.1.2010, 11:28
Nach einem sehr erfolgreichen PTQ-Turnier (als Lucker in die Top 8 ) im Dezember wurde es mal wieder Zeit für das “Wochengeschäft”. Diesen Donnerstag fanden sich 13 Spieler für den Donnerstags-Draft im hiveworld ein. Der 6er Tisch war extrem gut besetzt, so dass ich diesmal mit Abstand der schlechteste Spieler war. Dies ist häufiger [...]
12.1.2010, 18:21
Suleika ist die schöne Tochter des Sultans. Viele Männer würden sie gerne heiraten. Doch nur der Spieler, der ihr die schönsten Teppiche und das meiste Geld bringt, wird der Auserwählte sein. Mehr>
12.1.2010, 18:18
Dominion ist ein Kartenspiel, das aus 500 Karten besteht. Im Spiel stellt jeder Spieler seinen eigenen Kartensatz zusammen. Dieser Kartensatz besteht aus Geld, Siegpunkten und Aktionen. Zu Beginn hat jeder Spieler nur einen kleinen Kartensatz, der aber im Laufe des Spiels deutlich anwächst. Mehr>
12.1.2010, 18:07
Gambit 7 gehört in die Kategorie der kommunikativen Spiele, bei dem es um Schätzen/Wissen geht und basiert auf dem Original „Wits & Wagerts“. Gambit 7 ist kein typisches Quizspiel, alle Fragen werden mit einer Zahl beantwortet. Es ist zwar von Vorteil die Antwort in etwa zu kennen, aber genau so wichtig ist das richtige Einschätzen des Wissens der Mitspieler. Mehr>
12.1.2010, 18:01
Die Goldene Stadt liegt mitten auf einer Insel und ist das Ziel der Abenteurer. Die ersten Handelshäuser werden direkt an der Küste errichtet und so ist der weitere Ausbau der Route über Straßenverbindungen möglich. Durch den Bau von Handelshäusern erhalten die Spieler Waren, Münzen, Bonuskarten und den begehrten Schlüssel. Mehr>
12.1.2010, 17:56
Ohne Eisenbahnen wäre ein industrieller Aufschwung in Amerika wohl kaum denkbar gewesen. Denn nur durch die Eisenbahn konnte benötigtes Material über weite Strecken transportiert werden. Die Eisenbahnnetze einzelner Firmen zogen sich durch das Land und es wurden viele Gesellschaften gegründet. Mehr>
11.1.2010, 11:36
Auf der Spiel 2009 hatten wir die Gelegenheit mit Donald X. Vaccarino, dem Autor von Dominion, ein ausführliches Interview zu führen. Das Interview ist komplett in englisch und steht auf www.spielengehtimmer.de. Zum Interview:
10.1.2010, 12:17
Nach einer längeren Schreibpause beginne ich das neue Jahr mit dem ersten Spieletreff Engelshof 2010r. Aufgrund des Wetters und möglichen Terminproblemen (Arbeit) bei meiner Frau, waren wir froh das es doch noch klappte. Zu siebt verteilten wir erstmal Kühe auf dem Tisch. MOW ist jetzt auch in einer größeren Box erhältlich. Neben dem Gimmick der [...]
4.1.2010, 10:43
Das sagenumwobene Atlantis geht unter. Die Bürger versuchen, möglichst schnell zu fliehen. Doch sie wollen auch nicht all ihre Schätze zurücklassen und so sammeln sie so viel wie möglich davon ein. Derweil senkt das steigende Wasser ihre Fluchtchancen. weiter
20.12.2009, 17:43
Fairplay 90 erscheint am Montag, den 21.12.2009.Der Inhalt:BerichteScout Aktion 09Scout Noten 09Messebericht Essen 09Portrait: Donald X. VaccarinoKritikenGranadaWürfelspiele: Ra, Im Wandel der Zeiten, LigrettoAcqua DolceDixitColoniaErwischt!AttandarraDie Tore der WeltSchinderhannesCir*KisYvio - PartytimeBattlestar GalacticaDer HeidelBärHansa TeutonicaRise of EmpiresDead LandsTobagoDie Insel der
12.12.2009, 11:53
Diesen Donnerstag saß ich in einem qualitativ hochwertigen 8er Draft im hiveworld. Ein jüngerer Spieler drückte es sehr direkt aus: 7 gute Spieler und Thomas. Da hatte ich ja nichts mehr zu verlieren. Eingerahmt von Reinhold Kohl (zweifacher Grand-Prix Top 8 Spieler in 2009) und Andre Luff (Top 8 bei der deutschen Meisterschaft 2009) [...]
7.12.2009, 18:37
Aufbauspiele ohne Würfel stellen eine besondere Anforderung an die Balance im Regelwerk: um Spannung aufkommen zu lassen, muss ein gehöriger Schuss Asymmetrie eingebaut sein, doch dürfen die unterschiedlichen Ausgangspositionen und insbesondere nicht die Spielerreihenfolge unausweichliche Vor- oder Nachteile in sich tragen. Peloponnes hat diese Klippen gemeistert. Wir entwickeln unterschiedliche Zivilisationen in der griechischen Antike, und erweitern in Konkurrenz zu unseren Mitspielern die Erträge unserer Gebiete. Immer mal brechen göttlichen Katastrophen über uns herein und dezimieren unseren Besitzstand. Denen gilt es zu trotzen und dabei möglich wenig Siegpunkt-Federn zu lassen.
5.12.2009, 23:50
Nach zwei Wochen Spielereisen konnte ich diesen Freitag, leider ohne meine Frau, endlich wieder am Spieletreff Engelshof teilnehmen. Da diesmal auch noch weitere Stammteilnehmer nicht konnten, war ich mit Elisa die erste halbe Stunde alleine. Gottseidank hatte sie zwei Magic Decks (Mill und Vampire) dabei, die wir dann testeten. Kurz bevor wir ins hiveworld zum [...]
3.12.2009, 18:11
Wenn ich ein wenig Geld habe, kaufe ich mir Spiele, und wenn mir dann noch was übrig bleibt, kaufe ich Essen und Kleidung (Erasmus von Rotterdam, leicht variiert). Albion, Ra - The Dice Game, Fzzzt! und Bluff lagen auf dem Tisch.
25.11.2009, 08:14
Michael Andersch, Profi-Kritiker von H@LL 9000″ war heute unser Ehrengast. Auf der Internet-Seite www.hall9000.de findet man von ihm aktuell 795 Spiel-Bewertungen...
18.11.2009, 17:43
"Peloponnes", 2009 in Essen herausgekommen. Wir Westpark-Gamers haben als Beta-Tester zum letzten Schliff beitragen können, doch die jetzige Produktionsfassung war für uns von Aufmachung und finalen Details her noch unbekannt...
12.11.2009, 14:51
"Sumeria", "Die Tore der Welt", "Savannah Tails" und "Fzzzt" lagen bei unserem gestrigen Spieleabend auf dem Tisch.
6.11.2009, 01:16
Geheime Set-Aufnahmen: Harrison Ford, Jim Carrey und Sebastian Koch (v.l.n.r) beim Dreh
Okay - an die Geschichte mit dem Spiel zum Film hat man sich ja inzwischen gewöhnt, auch das Spiel zum Buch hat durchaus schon einiges Tolles hervorgebracht, aber ob dies in die andere Richtung auch funktioniert? Jetzt wurde bekannt, dass Columbia Pictures das weltbekannte Brettspiel RISIKO verfilmen will. Es ist noch nicht bekannt, ob in dem Film die Weltherrschaft angestrebt wird oder einfach 24 Länder erobert werden sollen (in der Version ab 12 Jahre werden die Länder selbstredend befreit). Auch ist nichts über eine Fortsetzung “Risiko 2 - Die Rückkehr der roten Armeen” bekannt. Aber immerhin war der Autor des Risiko-Spiels Albert Lamorisse ursprünglich Filmemacher - der Kreis schließt sich also.
Aber es ist nicht die erste Schnapsidee ein Brettspiel zu verfilmen. So berichteten die Fünf Filmfreunde vor einem Jahr schon, dass auch Monopoly verfilmt werden soll, hier war u.a. Ridley Scott als Regisseur im Gespräch. Tja und für die deutsche Spielefreunde gibt es dann bestimmt demnächst einige Fernseh-Kracher wie “Agricola - Gefangen im Moor” oder “Die Bauern von Carcassonne”…
2.11.2009, 21:39
Die Kartenspiel-Serie Anno Domini feiert in diesem Jahr ihr 10-Jähriges. Und zum Jubiläum sind direkt zwei neue Sets erschienen und ein Jubiläumskoffer mit Platz für acht Sets. Insgesamt gibt es nun 22 unterschiedliche Sets mit insgesamt 7446 historischen Ereignissen.
Die beiden neuen Sets drehen sich um zwei geografische Regionen: Europa und Amerika. Wie bereits in der Besprechung vor drei Jahren beschrieben ergibt sich hier der Spielspaß aus den skurrilen Ereignissen, die der schweizerische Spieleautor Urs Hostettler gesammelt hat: Denn die SpielerInnen müssen reihum Ereignisse zeitlich ordnen - wäre ziemlich dröge, wenn es sich um Ereignisse a la “333 - bei Issos Keilerei” oder dem Mauerfall handeln würde, aber versucht mal “Bei den olympischen Spielen tritt die italienische Wasserballmannschaft gegen Schweden mit nur einem Spieler an, da dem Rest der italienischen Mannschaft das Wasser zu kalt ist” zeitlich einzuordnen (Diese Frage stammt aus dem neuen Europa-Set).
Also Anno Domini macht auch 10 Jahre nach Erscheinen immer noch Spaß und es macht noch viel mehr Spaß, dass dieser Reihe bisher auch nicht die Luft ausgeht und immer neue Sets erscheinen. Nach wie vor uneingeschränkt empfehlenswert für Spielerunden (sowohl Vielspieler als auch Gelegenheitsspieler) oder als rettende Geschenkidee für Zwischendurch. Daher: Nochmal herzlichen Glückwunsch in die Schweiz!
Ach, und wer selbst skurille Ereignisse kennt: Der Autor freut sich immer über Einsendungen und belohnt bei Aufnahme mit einem Belegexemplar, die Kontaktmöglichkeit gibt’s am Ende dieser Webseite.
28.10.2009, 21:41
Dominion - dieses Spiel hat den Spiele-Jahrgang 2009 dominiert (Wie der Spielname schon nahe legt). Es hat in Deutschland alle großen Preise abgeräumt: Den Titel Spiel des Jahres, den Deutschen Spiele-Preis und den Kartenspielpreis “A la carté”. Immerhin konnte auf der Essener Spiel 2009 ein Rätsel gelöst werden: So wurde vermutet, dass der Autor des Spiels - Donald X. Vaccarino - gar nicht existiert oder ein Pseudonym für einen anderen Autor ist, doch auf der Spielemesse zeigte sich der etwas scheue Dominion-Macher dem geneigten Fachpublikum. Inzwischen gibt es zum Basisspiel zwei neue Erweiterungen: “Dominion - die Intrige”, das auch als einzelnes Spiel zu spielen ist und “Dominion - Seaside”, eine Erweiterung, die entweder das “normale” Dominion oder “Dominion - die Intrige” voraussetzt. Für Dominion-Fans sind bestimmt diese beiden Tipps hilfreich:
Der Setgenerator: Dominion lebt davon, dass man immer wieder die Karten neu kombinieren kann und sich neue Sets basteln kann - doch es gibt Kartenkombinationen, die klappen gut und Kombinationen unter denen der Spielspaß leidet. Daher besonders nützlich: Der Set-Generator bei der Pöppelkiste. Hier kann man entweder das Programm gut spielbare Sets konstruieren lassen oder sich z.B. seine Lieblingskarten aussuchen und sich den Rest dann manuell zusammenstellen.
Das Blog zum Spiel. Für Dominion-Fans zu empfehlen: Das Dominionblog. Ole Lüerßen hat hier eine schöne Webseite geschaffen, in der alle Karten - auch der Erweiterungen - erklärt werden und gibt auch noch interessante Strategietipps.
28.10.2009, 20:10
Und es gibt ihn also doch. Kein Gespenst à la Michael Tummelhofer. Pünktlich zur Preisverleihung des à la carte Preises für DOMINION erschien der ganz reale Donald X. Vaccarino. Ob ihm während der Spieletage der Aufwand um seine Person wohl doch zu viel geworden ist?Chefredakteuer Herbert Heller hat den Preis an die Verleger Bernd Brunnhofer (Hans im Glück) und Jay Tummelson (Riogrande, rechts)
26.10.2009, 21:56
Hier ist nun der dritte und letzte Teil der kleinen Reihe (Teil 1 und Teil 2) “Spielemesse: Neues für Strategen und Baumeister”. In diesem Teil stellen wir vor: Carson City, Machtspiele und Colonia. Viel Vergnügen.
Carson City. Carson City von Xavier Georges entführt die 2-5 Spieler in den wilden Westen. Hier gilt es, eine waschechte Westernstadt aufzubauen und sich dabei möglichst viele Siegpunkte zu sichern. Doch im wilden Westen geht es nicht gerade friedlich zu - kommen sich Spieler auf Aktionsfelder in die Quere, so muss in einem (Würfel)-Duell entschieden werden, welcher Spieler hier das vorrecht genießt. Punkte gibt es für Land, Gebäude, starke Cowboys und man kann sich auch mit Geld noch zusätzliche Siegpunkte kaufen. Insgesamt macht Carson City einen stimmigen Eindruck, die Duelle passen herrlich zum Wild-West-Thema und ein wenig Caylus-Feeling kommt auch auf. HUCH&friends/QWG, 2-5 Spieler, ca. 40 Euro, Webseite zum Spiel
Machtspiele. In dieser “großen” Neuheit aus dem Hause Eggertspiele geht es für 3-5 Spieler um
Machtspiele in einem Konzern. Abteilungen, Büros, Chef- und Vorstandszimmer: Auf dem Spielplan steht ein Unternehmen wie aus dem realen Leben. Hier agieren Führungskräfte, Mitarbeiter und externe Berater. Hier reagiert das Geld - auch in Form von Aktienpaketen. Hier dreht sich das Personalkarussell: Bosse werden vor die Tür gesetzt, Vorstände neu besetzt, Abteilungen umstrukturiert. Kräftig mischt dabei dein Erzfeind mit. Korruption und Schmiergeldzahlungen sind an der Tagesordnung und man kann auf vielen verschlungenen Pfaden zum Ziel kommen. Insgesamt ein interessantes Spiel. Eggertspiele, 3-5 Spieler, ca. 40 Euro. Webseite zum Spiel
Colonia. Hier geht es für 2-6 Spieler ins mittelalterliche Köln. Noch durchkreuzen keine gefährlichen U-Bahnen die Stadt und so können sich die Spieler als Oberhäupter alteingesessener Patrizierfamilien ganz darauf konzentrieren, heilige Reliquien zu sammeln - denn wer am Spielende die tollste Reliquiensammlung hat, gewinnt das Spiel. Um an die Reliquien zu kommen, müssen Rohstoffe zu Waren verarbeitet werden und diese mittels Schiffen in Geld umgesetzt werden. Nach 6 Spielrunden steht dann der Gewinner in Dirk Henn’s (Alhambra) neuem Spiel fest. Colonia kann nicht nur vom Spielablauf, sondern auch in puncto Ausstattung und Grafik begeistern. Queen Games, 2-6 Spieler, ca. 40 Euro / Webseite zum Spiel
Carson City. Carson City von Xavier Georges entführt die 2-5 Spieler in den wilden Westen. Hier gilt es, eine waschechte Westernstadt aufzubauen und sich dabei möglichst viele Siegpunkte zu sichern. Doch im wilden Westen geht es nicht gerade friedlich zu - kommen sich Spieler auf Aktionsfelder in die Quere, so muss in einem (Würfel)-Duell entschieden werden, welcher Spieler hier das vorrecht genießt. Punkte gibt es für Land, Gebäude, starke Cowboys und man kann sich auch mit Geld noch zusätzliche Siegpunkte kaufen. Insgesamt macht Carson City einen stimmigen Eindruck, die Duelle passen herrlich zum Wild-West-Thema und ein wenig Caylus-Feeling kommt auch auf. HUCH&friends/QWG, 2-5 Spieler, ca. 40 Euro, Webseite zum Spiel
Machtspiele. In dieser “großen” Neuheit aus dem Hause Eggertspiele geht es für 3-5 Spieler um
Machtspiele in einem Konzern. Abteilungen, Büros, Chef- und Vorstandszimmer: Auf dem Spielplan steht ein Unternehmen wie aus dem realen Leben. Hier agieren Führungskräfte, Mitarbeiter und externe Berater. Hier reagiert das Geld - auch in Form von Aktienpaketen. Hier dreht sich das Personalkarussell: Bosse werden vor die Tür gesetzt, Vorstände neu besetzt, Abteilungen umstrukturiert. Kräftig mischt dabei dein Erzfeind mit. Korruption und Schmiergeldzahlungen sind an der Tagesordnung und man kann auf vielen verschlungenen Pfaden zum Ziel kommen. Insgesamt ein interessantes Spiel. Eggertspiele, 3-5 Spieler, ca. 40 Euro. Webseite zum Spiel
Colonia. Hier geht es für 2-6 Spieler ins mittelalterliche Köln. Noch durchkreuzen keine gefährlichen U-Bahnen die Stadt und so können sich die Spieler als Oberhäupter alteingesessener Patrizierfamilien ganz darauf konzentrieren, heilige Reliquien zu sammeln - denn wer am Spielende die tollste Reliquiensammlung hat, gewinnt das Spiel. Um an die Reliquien zu kommen, müssen Rohstoffe zu Waren verarbeitet werden und diese mittels Schiffen in Geld umgesetzt werden. Nach 6 Spielrunden steht dann der Gewinner in Dirk Henn’s (Alhambra) neuem Spiel fest. Colonia kann nicht nur vom Spielablauf, sondern auch in puncto Ausstattung und Grafik begeistern. Queen Games, 2-6 Spieler, ca. 40 Euro / Webseite zum Spiel
25.10.2009, 23:01
Die Spielemesse 2009 in Essen ist vorbei. Es war dieses Jahr insgesamt deutlich voller als im letzten Jahr - was wohl nicht zuletzt daran lag, dass in NRW Schulferien waren und somit auch die jüngere Zielgruppe bereits am Donnerstag und Freitag zur Messe konnten. Und wie in den Jahren zuvor gab es auch in diesem Jahr wieder Aktionen, bei denen die Neuheiten bewertet wurden. Jetzt stehen die Ergebnisse fest:
Die Fairplay-Scout-Aktion kürt “Vasco de Gama” von What’s your game zum Spitzenreiter, es folgen Machtspiele von Eggertspiele und Macao von ALEA. Die komplette Übersicht gibt’s im FAIRPLAY-Blog
Das Spielebarometer von Hall9000 sieht hingegen Macao auf den ersten Platz, Egizia von Hans im Glück nimmt den zweiten Platz ein, den dritten teilen sich Vor den Toren von Loyang (Hall Games) und “Dominion: Seaside”, die Ergänzung zu Dominion. Das komplette Spielebarometer findet sich auf der H@LL9000-Webseite.
Diese Aktionen können schon mal einen ersten Eindruck von den Spielen in Essen verschaffen - allerdings und da weisen auch die FAIRPLAY-Macher drauf hin:
Rückblickend auf unsere letzten Scout Aktionen ist festzustellen, dass die Scoutnoten häufig positiver waren,als die Ergebnisse der anschließenden, ausführlichen Spieltests. Dies liegt nach unserer Ansicht daran, dass die Note 3 häufig schon als negative Bewertung angesehen wird. (…) Unsere Noten sind das Ergebnis eines ersten spielerischen Eindrucks und somit keinesfalls als endgültige Bewertung einer Spieleneuheit zu verstehen. Somit können unsere Noten auch nicht mehr als ein Hinweis auf die möglichen Qualitäten eines Spiels sein.
Und von den Bewertungen her geht es auch meistens recht eng zu - auch ein Spiel auf den hinteren Rängen kann sich noch als sehr tolles Spiel entpuppen, da sich der Reiz eines Spiels auch im Wiederspielwert misst - und dafür ist auf der Messe meist keine Zeit.
25.10.2009, 22:14
Hier ist nun der zweite von drei Teilen der Neuererscheinungen für Strategen und Baumeister, den ersten Teil findet ihr hier. Daher gehen wir ohne weitere Vorworte direkt zu den Spielbeschreibungen.
Macao. Macao von Stefan Feld ist das neue Spiel der Marke ALEA, unter deren Segel schon einige sehr schöne Spiele auf den Markt gebacht wurden, so z.B. der Klassiker Puerto Rico. Bei Macao segeln zwei bis vier Spieler als portugiesische Abenteurer durch das südchinesische Meer des 17. Jahrhunderts. Über insgesamt 12 Runden
erwerben die Spieler Prestigepunkte, u.a. durch Warenhandel mit Europa, Inbesitznahme wichtiger Stadtteile und Besetzen angesehener Ämter. Wer am Spielende die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.
Auf der Jagd nach Prestigepunkten brauchen die Händler natürlich Unterstützung: Die holen sie sich stets aus einem wechselnden Angebot an Personen, Bauwerken und Ämtern. Um die Vorteile nutzen zu können, die Gaukler, Heiler, Archiv, Steinbruch, Zoll, Justiz und dutzende andere versprechen, braucht es laufend neue Aktionssteine, die aber eine knappe Ressource sind. Macao zählt nach erster Einschätzung sicherlich mit zu den Highlights des diesjährigen Spiele-Jahrgangs. ALEA/Ravensburger, 2-4 Spieler, ca. 30-40 Euro. Webseite zum Spiel, wo es auch die Spielregeln zum Download gibt
Havanna. Havanna aus der Spieleschmiede Eggertspiele ist quasi der kleine Bruder von Cuba. Hierbei handelt es sich um ein Kartenspiel von von Reinhard Staupe, in dem 2-4 Spieler Gebäude für die Hauptstadt Cubas aufbauen müssen. Wer als erster genügend Siegpunkte (also genügend Häuser aufgebaut) hat, gewinnt das Spiel.Dabei können die Spieler aus 13 Aktionskarten wählen.
Insgesamt macht Havanna einen schönen Eindruck - und hat einige interessante Mechanismen zu bieten. Und die Idee aus dem Thema eines “großen” Spiels ein kleines Kartenspiel zu machen ist nicht neu - die Kartenspiele “San Juan” (passend zu Puerto Rico) oder “Caylus Magna Carta” (passend zu Caylus) zeigen, dass sich diese Spiele aber nicht hinter ihren großen Brüdern verstecken müssen. Eggertspiele/Hutter Trade, 2-4 Spieler, ca. 20 Euro. Webseite zum Spiel
Die Tore der Welt. Nach dem großen Erfolg des Spiels zum Buch “Die Säulen der Erde” gibt es jetzt auch
zum neuen Roman-Bestseller von Ken Follett ein Spiel: Die Tore der Welt. Auch hier gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten, die man z.B. für die Beteiligung an Bauvorhaben oder beim Kampf gegen die Pest bekommt. Gespielt wird in 4 Kapiteln je 6 Spielrunden, nach jedem Kapitel ist eine Zwischenwertung fällig, wenn man hier bestimmte Pflichtabgaben nicht leistet, kostet dies Siegpunkte.
“Die Tore der Welt”, das vom gleichen Team wie “Die Säulen der Erde” entwickelt wurde (Michael Rieneck, Stefan Stadler), hinterlässt einen stimmigen Eindruck und dürfte nicht nur für Ken-Follet-Fans Spaß am Spieltisch versprechen. KOSMOS, 2-4 Spieler, ca. 35 Euro, Webseite zum Spiel (unter Details gibt es auch die Spielregeln). Im dritten Teil von “Neues für Strategen und Baumeister” wird es dann u.a. um Carson City, Machtspiele und Colonia.
Macao. Macao von Stefan Feld ist das neue Spiel der Marke ALEA, unter deren Segel schon einige sehr schöne Spiele auf den Markt gebacht wurden, so z.B. der Klassiker Puerto Rico. Bei Macao segeln zwei bis vier Spieler als portugiesische Abenteurer durch das südchinesische Meer des 17. Jahrhunderts. Über insgesamt 12 Rundenerwerben die Spieler Prestigepunkte, u.a. durch Warenhandel mit Europa, Inbesitznahme wichtiger Stadtteile und Besetzen angesehener Ämter. Wer am Spielende die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.
Auf der Jagd nach Prestigepunkten brauchen die Händler natürlich Unterstützung: Die holen sie sich stets aus einem wechselnden Angebot an Personen, Bauwerken und Ämtern. Um die Vorteile nutzen zu können, die Gaukler, Heiler, Archiv, Steinbruch, Zoll, Justiz und dutzende andere versprechen, braucht es laufend neue Aktionssteine, die aber eine knappe Ressource sind. Macao zählt nach erster Einschätzung sicherlich mit zu den Highlights des diesjährigen Spiele-Jahrgangs. ALEA/Ravensburger, 2-4 Spieler, ca. 30-40 Euro. Webseite zum Spiel, wo es auch die Spielregeln zum Download gibt
Havanna. Havanna aus der Spieleschmiede Eggertspiele ist quasi der kleine Bruder von Cuba. Hierbei handelt es sich um ein Kartenspiel von von Reinhard Staupe, in dem 2-4 Spieler Gebäude für die Hauptstadt Cubas aufbauen müssen. Wer als erster genügend Siegpunkte (also genügend Häuser aufgebaut) hat, gewinnt das Spiel.Dabei können die Spieler aus 13 Aktionskarten wählen.
Insgesamt macht Havanna einen schönen Eindruck - und hat einige interessante Mechanismen zu bieten. Und die Idee aus dem Thema eines “großen” Spiels ein kleines Kartenspiel zu machen ist nicht neu - die Kartenspiele “San Juan” (passend zu Puerto Rico) oder “Caylus Magna Carta” (passend zu Caylus) zeigen, dass sich diese Spiele aber nicht hinter ihren großen Brüdern verstecken müssen. Eggertspiele/Hutter Trade, 2-4 Spieler, ca. 20 Euro. Webseite zum Spiel
Die Tore der Welt. Nach dem großen Erfolg des Spiels zum Buch “Die Säulen der Erde” gibt es jetzt auch
zum neuen Roman-Bestseller von Ken Follett ein Spiel: Die Tore der Welt. Auch hier gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten, die man z.B. für die Beteiligung an Bauvorhaben oder beim Kampf gegen die Pest bekommt. Gespielt wird in 4 Kapiteln je 6 Spielrunden, nach jedem Kapitel ist eine Zwischenwertung fällig, wenn man hier bestimmte Pflichtabgaben nicht leistet, kostet dies Siegpunkte.“Die Tore der Welt”, das vom gleichen Team wie “Die Säulen der Erde” entwickelt wurde (Michael Rieneck, Stefan Stadler), hinterlässt einen stimmigen Eindruck und dürfte nicht nur für Ken-Follet-Fans Spaß am Spieltisch versprechen. KOSMOS, 2-4 Spieler, ca. 35 Euro, Webseite zum Spiel (unter Details gibt es auch die Spielregeln). Im dritten Teil von “Neues für Strategen und Baumeister” wird es dann u.a. um Carson City, Machtspiele und Colonia.
25.10.2009, 21:08
Gespannt kamen die Verlagsleute von What’s Your Game am Sonntagnachmittag an den Fairplay-Stand, um den Endstand zu betrachten. Denn die Anzahl der Noten für Vasco da Gama bewegte sich immer eng an unserer Hürde der Mindestnennungen. Große Erleichterung, als das Spiel mit dabei war. Damit lautet der diesjährige Sieger unserer Scout Aktion: Vasco da Gama.Die Noten unserer Liste basieren auf
24.10.2009, 23:37
Nachdem nun bereits recht viele Noten erfasst wurden, nimmt die Dynamik in der Liste ab. Manche der längeren Spiele finden erst jetzt durch genügend viele Wertungen ihren Weg in die Ränge. Die Noten der folgenden Liste basieren immer auf mindestens 30 Nennungen:1. Vasco di Gama, What’s your Game, Note 1,302. Machtspiele, eggertspiele, Note 1,803. Vor den Toren von Loyang, Hall Games, Note 1,904.
24.10.2009, 00:05
An unserem Stand trudelten heute viele Noten ein. Einige Spiele wurden bewertet, die am Donnerstag noch zu wenige Noten hatten, um in die Wertung zu gelangen. Folgender Stand ergab sich am Ende des Messetages:1. Machtspiele, eggertspiele, Note 1,742. Magister Navis, Lookout Games, Note 1,823. Macao, alea, Note 1,844. Dungeon Lords, Czech Games Edition, Note 1,885. Carson City, HUCH! & friends,
21.9.2009, 10:16
Bernd Eisenstein hat in seinem Eigenverlag Irongames mit Peloponnes sein erstes und auch noch eigenes Spiel verlegt. Alea iacta est, Zack und Pack sowie Maya sind zwar auch von ihm, aber jeweils in anderen Verlagen erschienen.
Netterweise hat Bernd Eisenstein das Spiel direkt bei mir vorbeigebracht, da er beim Paketpacken über unsere identische Postleitzahl gestolpert ist – danke noch einmal für die persönliche Lieferung, wenn wir uns auch nicht getroffen haben dabei – aber wofür hat man Nachbarn.
Eigentlich war Peloponnes für mich ein Blindkauf. Die Eckdaten…
auch Solo möglich
Aufbauspiel mit kurzer Spielzeit
einfache Regeln
haben aber ausgereicht, um die 33 Euro (inkl. Erweiterung) zu investieren.
Verpackung, Spielmaterial, Spielregel und die Leichtigkeit des Seins…
Freudestrahlend entreiße ich dem Nachbarn das Paket und beginne mit dem Öffnen der Schachtel. Also: Schachtel auf und wundern… Die Packung hätte auch halb so groß sein können (Grundfläche der Spielertableaus und den Rest oben drauf – vorausgesetzt die Regel wäre DIN A5, wogegen nichts sprechen würde, da sie dann auch besser auf dem Spieltisch Platz findet). Egal – ist halt ein Detail. Vielleicht ist die Luft in der Schachtel auch für zukünftige Erweiterungen?
Also ran ans Auspöppeln der Plättchen. Da sollte man etwas vorsichtig sein, da es sonst schnell passieren kann, daß die Oberfläche einreißt. Hat man das aber geschafft, dann findet man ordentliches Spielmaterial. Ein Großverlag hätte vielleicht zu Lasten des Preises die Spielerboards in einer mounted Version gemacht und die Bietmarker aus Kunststoff – aber das ist alles nicht zwingend notwendig.
Wichtig ist aber, daß es sich bei Peloponnes um eine multilangual Version handelt. D.h., daß das Spielmatieral sprachneutral ist. Sprachneutral bedeutet Symbolsprache. Diese gibt es hier auch – ist jedoch anders als bei Alea iacta est bereits nach einer Partie verständlich und man muß nicht permanent in den Spielregeln nachschlagen. Dafür “Daumen hoch”.
Unterm Strich ist das Spielmaterial gut.
Auf geht es zur Spielregel. Diese sollte man schon mehrmals lesen. Zumindest mir ging es so, daß man kleine Details schnell übersieht. Die Spielregel hat kleinere Lücken, die aber mittlerweile durch Foren oder Bernd Eisenstein selber (kleiner Beipackzettel) geschlossen wurden. Bernd Eisenstein selber ist im Internet sehr aktiv und beantwortet derzeit zeitnah Regelfragen.
Unterm Strich ist die Spielregel befriedigend.
Kommen wir zum eigentlichen Spiel…
In der Solopartie versucht man entweder so viele Siegpunkte wie möglich zu erreichen oder kämpft sich wahlweise durch ein Levelsystem, das einen steigenden Schwierigkeitsgrad aufweist. Zum Üben ist die Solopartie gut. Übt man zuviel, besteht die Gefahr, daß man gegenüber ungeübten Spielern einen nicht unerheblichen Vorteil hat. Muß jeder für sich selber wissen.
Bei dem Spiel an sich geht es darum, daß jeder Spieler ausgehend von einem Start-Stadtplättchen mit ersteigerten Gebäudeplättchen (links) und Landschaftsplättchen (rechts) seine Zivilisation ausbaut. Jeder Spieler verfügt über einen Spielplan, der seinen Bestand an Holz, Stein, Korn, Bevölkerung und Luxusgütern anzeigt. Zusätzlich verfügt jeder Spieler über Geld. Die Gebäudeplättchen kosten Rohstoffe zum Bauen (oder man nutzt sie erst einmal nur und löst sie später im Rahmen einer Versorgungsphase aus) während Landschaftsplättchen kostenlos gelegt werden (Einschränkung: zwei nebeneinanderliegende Plättchen müssen mindestens eine Rohstoffart teilen). Die Plättchen bieten :
Machtpunkte (=Siegpunkte am Spielende)
einmalig Geld und/ oder Bevölkerung
Einkommen/ Ertrag (Rohstoffe) in jeder Runde
teilweise eine Sondereigenschaft (immun gegen bestimmte Katastrophen, …)
Die Plättchen müssen ersteigert werden. Hierzu liegen zwei Reihen aus. Eine Reihe besteht aus so vielen Plättchen wie Spieler teilnehmen und die zweite Reihe (=Eroberungsreihe) aus 5 minus Anzahl der Spieler Plättchen. Die Angabe des Mindestgebots befindet sich auf dem Plättchen. In der Eroberungsreihe muß man jeweils drei Geld dazu addieren. Dafür sind Gebote in der Eroberungsreihe auch immer erfolgreich und können nicht überboten werden. Schön für den, der genügend Geld hat. In der ersten Reihe kann man aber von den Mitspielern überboten werden. Geschieht das, muß der überbotene Spieler sein Gebot (nicht veränderbar) auf ein anderes Plättchen legen. Gibt es kein anderes Plättchen, wo er ein reguläres Gebot abgeben kann, nimmt er sein Geld zurück und erhält zum Trösten ein Geld zusätzlich. Hätte er gleich von Beginn an auf sein Gebot verzichtet hätte er drei Geld erhalten. Tja, Pech gehabt.
Sind die Plättchen angelegt wird die neue Spielreihenfolge festgelegt. Der Spieler mit dem höchsten Gebot darf zur Strafe in der nächsten Runde mit seinem Gebot beginnen. Gratuliere! Das kann richtig häßlich sein.
Nun aktualisiert man sein Spielertableau und erhält Geld. Luxusgüter erhält, wer in einem Rohstoffbereich das Ende der Skala erreicht hat und weitere Rohstoffe der Art bekommen würde (Überproduktion). Luxusgüter können jederzeit 2:1 in einen beliebigen Rohstoff umgewandelt werden (auch Geld). Nicht schlecht – das rettet doch manchmal die eine oder andere brenzlige Situation.
Wurde übrigens ein Plättchen mit dem Versorgungssymbol (es gibt zwei im Spiel – ein B- und ein C-Plättchen) aufgedeckt, muß die Bevölkerung versorgt werden (mit Korn) und Gebäude, die nicht gebaut werden konnten müssen nun ausgelöst werden, sonst zerfallen sie zu Staub.
Hat man das alles erledigt, kommt die Katastrophenphase. Hört sich an wie bei Im Jahr des Drachen – ist es beinahe auch. Am Ende jeder Runde werden zwei Katastrophenplättchen aufgedeckt und zur jeweiligen Katastrophe gelegt. Liegen bei einer Katastrophe drei Plättchen, so wird diese ausgewertet. Dürre, Erdbeben, Verfall, … alles was des Satans-Herz begehrt ist vorhanden. Glücklich, wer ein Gebäude mit Schutzfunktion hat. Sonst aber wird jetzt die Zivilisation mal richtig durchgewirbelt…
Das ganze Spiel geht über 8 Runden. Nach der letzten Runde gibt es noch einmal eine Versorgungsphase. Das ist meist richtig zum Kotzen, büßt man als kopfloser Spieler hier noch einmal richtig Bevölkerung ein. Nicht schlimm meint ihr? Was hat das mit den Siegpunkten zu tun, die gibt es doch für die Gebäude- und Landschaftsplättchen. Richtig! Sogar Geld zählt noch etwas. Aber irgendwie hat sich Bernd Eisenstein von Knizia inspirieren lassen und so werden die Punkte aus den Plättchen und dem Geld den Siegpunkten aus der Bevölkerung (Bevölkerungsanzahl x 3) und dem Geld gegenübergestellt. Die niedrigere Punktzahl geht in die Wertung. Und jetzt wißt ihr auch, warum die letzte Versorgungsphase so wahnsinnig weh tun kann. Da verhungern sozusagen die Siegpunkte vor den eigenen Augen… und das nicht selten – da die letzten beiden Versorgungsphasen meist dicht beieinander sind.
Mein Eindruck
Irgendwie kommt mir Peloponnes wie eine Mischung aus Roll through the Ages, Phoenicia, Im Jahr des Drachen und Endeavor vor. Allerdings nur “wie”. Passt natürlich nur bedingt – wie jeder Vergleich. Aber Peloponnes hat halt Elemente aus diesen Spielen.
Innovativ ist Peloponnes sicherlich nicht – nur insofern, als daß es bekannte Elemente neu und zugegebenermaßen elegant verbindet. Die kurze Spielzeit und die einfachen Spielregeln bieten einen leichten Zugang zu dem Spiel und es bleibt selten bei einer Partie an einem Abend. Die Spiele verlaufen zudem teilweise sehr unterschiedlich, was für den Langzeitspielreiz positiv zu werten ist. Eine störende und/ oder einseitige Glückskomponente gibt es nicht. Beide Spieler sind gleichermaßen betroffen. Die Interaktion ist über den Bietmechanismus (ähnlich wie bei Comuni – wenn ich es richtig in Erinnerung habe) gegeben. Die Katastrophen und Versorgungsphasen setzen einem ziemlich zu. Das Spiel animiert unterm Strich dazu, verschiedene “Taktiken” auszuprobieren.
Peloponnes ist stets fordernd aber nicht überfordernd. Eine gewisse AP-Problematik ist nicht zu leugnen – wobei das bei Nico eigentlich bei jedem Spiel der Fall ist. Aber die Siegbedingung führt schon dazu, daß man seine Zivilisation ausgewogen aufbauen muß – und das erfordert ein bißchen Hirnschmalz. In einem Spiel ist mir ein Großteil meiner Bevölkerung in der letzten Versorgungsphase abgeschmiert. Man hatte ich viele Siegpunkte über die Gebäude – alles für die Katz – große Zivilisation, tolle Gebäude aber kein Schwein, der das alles nutzen kann…
Von unserer Spielrunde eine klare Empfehlung für Peloponnes. Macht bereits zu zweit Spaß (hallo ode!) und wird natürlich mit mehr Spielern aufgrund des Versteigerungsmechanismus anspruchsvoller. Auch die Solopartie (insbesondere mit dem Levelsystem) ist ganz spaßig.
In der nächsten Auflage bitte Spielkarton halbieren, Spielertableaus mounten und die Bietchips aufwerten. Alle Käufer der Erstsauflage bekommen das Upgradekit zum Selbstkostenpreis – und dann ist alles schick!
Ein Wort noch zur Erweiterung: Die Seefahrererweiterung fanden wir belanglos – benötigt unserer Meinung nach kein Mensch… Vielleicht ist jemand in der Lage mir über die Kommentarfunktion den Mehrwert der Seefahrerplättchen für das Spiel zu erläutern. Die Erweiterung für den Spieler Nummer 6 ist ok – allerdings werden wir wohl seltenst zu sechst am Tisch sitzen. Also ich hätte die Erweiterung nicht benötigt – aber das kann jeder für sich entscheiden.
empfohlene Spielerzahl: 2+
Dir könnte das Spiel gefallen, wenn Du
öfter in kleinen Runden spielst und dafür ein “unanstrengendes” Spiel suchst
kurze Aufbauspiele magst (z.B. Roll through the Ages)
Du kennst das Spiel? Wie ist Deine Meinung? Über die Kommentarfunktion kannst Du das Spiel bewerten und kommentieren…
16.8.2009, 11:30
Normal sagt man ja Nomen est Omen – bei Endeavor (zu dt. Anstrengung, Bestrebung, Bemühung) gilt das eigentlich nur für den Spielaufbau, im Rahmen dessen man gefühlte 500 Counter “anstrengend” auf dem Spielfeld verteilen muß. Der Rest ist eher die eierlegende Vollmilch… ähhh Wollmilchsau – ein Zivilisationsspiel mit einer Spielzeit von 90 Minuten. Hört sich gut an? Wir werden sehen…
Im Oktober soll übrigens die deutsche Ausgabe bei Lookout Games erscheinen. Diese trägt dann den Namen Magister… Eine 1:1 Übersetzung bot sich anscheinend aus marketingtechnischen Gründen nicht an – verständlich!
Phase 1: Das Öffnen der Schachtel
Immer wieder ein Highlight. Das Öffnen einer neuen Spieleschachtel. Und dazu noch eine so große und schwere Schachtel. Mit zittrigen Händen wird die Schachtel chirurgisch geöffnet. Zum Vorschein kommt ein Spielplan, 5 Spielertableaus, Karten, Gebäudeplättchen und viele Pappcounter, sowie etwas toter Wald in Form von Holzwürfeln und -scheiben. Bei mir fehlten dann mal gleich 10 weiße Scheiben, was mir aber erst beim Spielen auffiel, als ich mich wunderte, warum mein Nachschub an Population bereits aufgebraucht ist, während mein Gegner noch voll die Scheiben hatte. Auch die mitgelieferte Krone fiel mir während des Spiels permanent vom Kopf - mhhh.
Das Spielmaterial ist aber sonst absolut einwandfrei. Der benötigte Platz zum Spielen ist aber dann doch größer, als man denkt. Absolut nicht kneipentauglich, falls jemand diese Frage stellen möchte.
Das gesamt Spielmaterial ist sprachunabhängig, weswegen ich auch nicht wüßte, warum man zu diesem Spiel wieder einmal eine deutsche Ausgabe benötigen sollte. Regel übersetzen und fertig. Stimmt – ein Regelheft war auch noch dabei.
Phase 2: Regel lesen
Ok, sabbernd die Regel geschnappt und ins Bad gerannt. Das würde wohl eine längere Sitzung werden – aber weit gefehlt. Die Regel liest sich flüssig und die Spielregeln sind erstaunlich einfach. Die vielen Beispiele runden das positive Gesamtbild ab. Also einfach mal loslegen. Das Spiel ist zwar für 3-5 Spieler angegeben – wir haben es einfach mal zu zweit gespielt – nachdem auf BGG stand, daß das ohne Probleme machbar ist und auch angetestet wurde bei der Entwicklung des Spiels. Der Regel-Know-How Transfer an den Mitspieler hat halb so lange gedauert wie das Setup des Boards – also rund 5 Minuten. Vorteil dieser Pappcounterorgie beim Setup ist allerdings, daß jedes Spiel mit einem anderen Setup beginnt, da die Counter zufällig verteilt werden.
Phase 3: Los gehts
Das Spiel geht über 7 Runden. Am Anfang geht es ziemlich langsam zur Sache und selbst in Runde 4 von 7 fragt man sich ob man irgendetwas falsch spielt… Aber spätestens ab Runde 5 geht dann die Post ab. Wenn nicht hat man wohl schlecht oder bis zu diesem Zeitpunkt unfreiwillig nach Hausregeln gespielt.
Jeder Spieler entwickelt seine Zivilisation in den Bereichen
Ingenieurskunst – wichtig für den Bau von Gebäuden
Kultur – wichtig für den Nachschub neuer Arbeiter
Finanzen – wichtig zur Sicherstellung der Arbeitskraft
Politik – wichtig zum Ausbau des Handkartenlimits
Eigentlich erinnert das spontan alles an Through the Ages (Im Wandel der Zeiten) – und eine gewissen Ähnlichkeit ist nicht abzusprechen. Wobei man dazu sagen muß, daß Endeavor ein Komplexität von 60% hat, wenn Through the Ages = 100% ist.
In einem Spielzug passieren folgende Dinge:
Der Spieler muß ein Gebäude bauen
Der Spieler nimmt sich Nachwuchs
Der Spieler kann gemäß seiner Finanzleiste Arbeiter aus Gebäuden zurückholen
Die Spieler führen reihum Aktionen aus, bis jeder gepasst hat. Die Aktionen sind:
Ship – Arbeiter verschiffen
Occupy – Stadt kolonialisieren (nur in offenen Gebieten)
Attack – Kontrollierte Stadt eines Mitspieler angreifen
Payment – Arbeiter aus Gebäuden zurückholen
Draw – Karte in einer offenen Region ziehen
Die Gebäude, die man am Anfang jeder Runde bauen muß (gleichzeitig der Rundenzähler) ermöglichen dem Spieler entweder einmalig seine Zivilisation in einem Aspekt weiterzuentwickeln oder bieten die Möglichkeit in der Aktionsphase dieses zu aktivieren und einer der 4 Aktionen durchzuführen. Alternativ kann man auch Aktionen durchführen, wenn man sich vorher vom Spielplan Aktionsplättchen “besorgt” hat. Plättchen erhält man nämlich immer, wenn man durch das Verschiffen oder dem Kolonialisieren Felder auf dem Spielplan besetzt. Dann legt man eine seiner Scheiben ab und erhält im Gegenzug das dort liegende Plättchen. Diese Plättchen entwickeln sofort die Zivilisation oder bieten halt die Möglichkeit einer Aktion. Als besonderer Clou kann man durch das Besetzen zweier miteinander verbundener Städte eine “Verbindung” dazwischen für sich gewinnen und erhält dieses Plättchen zusätzlich (1+1=3).
Wichtig zum Spielfeld ist noch zu sagen, daß zu Beginn nur eine Region “offen” ist. D.h. in diese Region kann man nicht nur verschiffen, sondern auch Städte einnehmen und sogenannte Karten kaufen (Kaufpreis der Karten liegt zwischen 0 und 5 und man erhält die Karte nur, wenn man mindestens so viel Präsenz in der Region hat, wie der Kaufpreis ist). Die Karten bieten Siegpunkte und/ oder die Weiterentwicklung der Zivilisation.
Alle anderen Regionen sind zu Beginn nicht “offen” und werden erst voll bespielbar, wenn die Spieler 7 Arbeiter dorthin verschifft haben. Erst dann kann in dieser Region mehr als nur marinierte Logistik geschehen.
Warum macht man das alles eigentlich?
Letztendlich geht es bei Endeavor überraschenderweise um das Mehren von Siegpunkten – oder Ruhmespunkte (Glory?) (wonach Zivilisationen halt so streben). Städte, Verbindungen, Karten, Fortschritt in den einzelnen Teilbereichen der Zivilisation, Gebäude, Population, … geben am Ende Glory Points. Wer gewinnt verrate ich nicht und überlasse es Eurer Kreativität und Erfahrung mit Spielen.
Es gibt noch ein paar Feinheiten im Spielablauf, die das Spiel zusätzlich interessant machen, die ich hier aber nicht ausführlich erläutern möchte (Regellesen macht schlauer). Ich meine hierbei insbesondere die Themen: Sklaverei, Mehrheiten, Angriff und Zurückfallen auf den Entwicklungsleisten bei der Endabrechnung. Manchmal haben kleine Dinge große Auswirkungen.
Letzte Phase: Fazit
Uns hat Endeavor richtig gut gefallen. Irgendwie mag ich Spiele mit überschaubaren Regeln, überschaubarer Spielzeit, Entwicklungscharakter und trotzdem vorhandener Spieltiefe. Auch wenn die Grafik zweckmäßig ist und das Spielmaterial funktional, so kommt doch zumindest ein bißchen Stimmung auf. Natürlich nicht wie bei einem Tannhäuser oder ähnlich thematisch stark umgesetzten Spielen – aber auch nicht weniger als bei Through the Ages. Ein bißchen Abstrakt bleibt eine Umsetzung von Zivilisationsentwicklung immer.
Wie bereits oben geschrieben beginnt das Spiel gaaaaanz langsam. Da fängt man schon an zu grübeln, ob das mal wieder eine Gurke von Spiel ist. Doch im Gegensatz zu Phoenicia (keine Gurke – aber doch etwas spannungsarm) nimmt Endeavor richtig Fahrt auf. Ich denke je mehr Spieler, umso besser, denn dann ist richtig was los. Angenehm finde ich auch, daß man nicht unbedingt Krieg führen muß, um erfolgreich zu sein. Ok, ein bißchen schon – aber nicht vordergründig – man hat genügend andere Optionen.
Das Spiel spielt sich flott. Analyses Paralyses Patienten mal außen vor gelassen. Sind die Kartenslots erst einmal voll, dann fängt man schon an zu grübeln, welche Karten einen denn noch weiterbringen – und ach Mist, man hat leider die Politikleiste nicht ausreichend entwickelt – das Handkartenlimit ist auch noch verdammt niedrig. Doch leider schnappt mir gerade mein Mitspieler die benötigten Plättchen weg. Ach: hätte ich doch vorhin das andere Gebäude gebaut – na ja: man kann nicht alles haben. Außerdem sind wir schon in Runde 5 – in 2 Runden ist Schluß… Was sich hier so gehetzt und unbefriedigt anhört fühlt sich im Spiel aber nicht so an. Im Gegenteil - die Zeit verfliegt und bei 90 Minuten ist eine Revanche am selben Abend nicht auszuschließen…
Durch das variable Setup ist auch ein längerer Spielreiz garantiert. Endeavor gefällt mir von den “kurzen” Civ-Spielen (Tempus, Phoenicia, …) bisher am besten.
empfohlene Spielerzahl: 3+
Dir könnte das Spiel gefallen, wenn Du
ein Zivilisationsspiel mit “einfachen” Regeln, kurzer Spielzeit und großer Dynamikentwicklung suchst
Through the Ages magst aber aufgrund der Spielzeit zu selten spielst
Du kennst das Spiel? Wie ist Deine Meinung? Über die Kommentarfunktion kannst Du das Spiel bewerten und kommentieren…
16.8.2009, 01:33
Dieser PEEP wurde dem spielblog freundlicherweise von Eric zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Recruit a party, kill the monsters, take their stuff” ist das Motto des Dungeon Crawlers von AEG. Beim Firmennamen denkt man natürlich immer sofort an „Aus Erfahrung Gut!“ Zumindest für die Anleitung gilt das aber nicht…
Worum geht’s?
Jeder Spieler rekrutiert verschiedene Helden und betritt dann mit seiner Heldengruppe einen Spielplan (Gruft) mit vielen verschiedenen Gängen und Räumen (Krypten). In den Krypten liegen Karten, die es mit der Heldengruppe einzukassieren gilt. Als Karten gibt es Fallen, Monster und Schätze. Jede Karte hat einen bestimmten Erfahrungspunktwert aufgedruckt. Die einkassierten Karten werden gesammelt und wer am Spielende, wenn alle Räume leer sind, am meisten Punkte gesammelt hat, hat das Spiel gewonnen.
Die Spielvorbereitungsphase
Der Clou des Ganzen: Die Karten werden am Anfang von den Spielern selbst in die Krypten gelegt. Jede Krypta kann eine bestimmte Anzahl an Karten (1-5) halten. Je weiter weg vom Eingang der Raum liegt, desto mehr Karten passen dort hinein. Dazu zieht am Spielanfang jeder Spieler 3 Karten vom Krypta-Kartenstapel mit Fallen, Monstern und Schätzen. Dann wird reihum immer 1 Karte verdeckt in eine Krypta gelegt und 1 Karte nachgezogen, bis alle Krypten voll sind und das Spiel beginnen kann.
Das hat nicht nur zur Folge, dass man sich ungefähr merken kann wo man welche Karten hingelegt hat, man kann auch sehr gut taktieren und zum Beispiel versuchen sich einen Raum nur mit Schätzen zu füllen und dann so schnell wie möglich dorthin zu ziehen, um ohne großen Aufwand die ersten Punkte zu holen. Natürlich klappt das im Zweifel nur das erste Mal. Danach legen die Mitspieler gerne mal was „Nettes“ dazu, sobald einer anfängt eine Krypta alleine auffüllen zu wollen oder „spurten“ dann selbst als erstes dorthin, Geschenke nimmt man ja immer gerne an…
Die Anfangsphase
Gerade die Anfangsphase des Spiels bringt auch ein interessantes Dilemma mit sich. Jeder startet mit 1 Helden in seiner Heldentruppe, indem er sich aus 5 zufällig gezogenen Helden einen aussucht und die anderen 4 in die Taverne zum Anheuern offen auslegt. Als Spieleraktion kann man dann je 1 weiteren Helden dort anheuern, bis man maximal 5 zusammen hat. Als Helden gibt es die typischen Kämpfer, Diebe, Priester und Magier und Mischformen aus diesen Klassen. Wenn man einen Magier anheuert, bekommt man einen Zauberspruch vom Zauberspruchstapel geschenkt, bei einem Priester einen Gebetszauber vom Gebetsstapel. Zusätzlich gibt es noch den Stapel mit Taktikkarten und den Stapel mit Ausrüstungsgegenständen. Als 1 weitere Spieleraktion kann man 2 Karten in beliebiger Kombination von diesen 4 Stapeln ziehen, um seine Heldengruppe auszurüsten.
Das Dilemma am Anfang ist: Wie lange verbringe ich meine Zeit in der Taverne, um neue Helden anzuheuern und diese mit Karten auszurüsten, um eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Nehme ich mir wenig Zeit und betrete damit früh das Spielfeld und sichere mir so die Schätze, die ich mir bereitgelegt habe, bevor es jemand anderes zufällig tut, und nehme in Kauf mit Fallen und Monstern dann vielleicht mal Schwierigkeiten zu haben, oder rüste ich am Anfang lange hoch und gehe dann direkt hinten zu den schwereren Kryten mit den vielen Karten, um den Zeit- und damit Erfahrungspunktrückstand wieder aufzuholen? Die Entscheidung wann man tatsächlich loszieht ist eigentlich eine der wichtigsten Entscheidungen im ganzen Spiel.
Die Spielaktionen
Hat man das Spielfeld einmal betreten gibt es viele verschiedene Aktionsmöglichkeiten, wenn man dran ist: Man kann sich bewegen (10 Felder) oder Krypten betreten oder zaubern oder zur Taverne fliehen oder versuchen Gegenstände von anderen Spielern zu klauen oder die Gruppe heilen.
Fallen, Monster und Schätze
Das Betreten einer Krypta ist da sicherlich die interessanteste Möglichkeit, denn nur da gibt es Punkte zu holen. Zum Betreten muss man im Zug davor vor die entsprechende Eingangstür gezogen sein. Hier offenbart sich dann ein weiterer interessanter Aspekt von Tomb. Die meisten Spiele benötigen zu diesem Zeitpunkt einen Spielleiter, der die Monster führt. Bei Tomb übernimmt einfach einer der lieben Mitspieler die des „Crytmasters“. Ob der linke oder rechte Sitznachbar das macht, steht auf dem Eingangsfeld der Krypta mit L oder R eingezeichnet. Dieser Spieler nimmt alle dort verdeckt liegenden Karten auf und sortiert sie zunächst geheim nach Fallen, Monstern und Schätzen. Zuerst müssen alle Fallen überstanden werden. Auf der Karte steht jeweils wie viele Helden es versuchen können die Falle zu entschärfen und was für eine Fertigkeit dafür benötigt wird. Diese Information liest der Cryptmaster laut vor. Zusätzlich als geheime Information steht auf der Karte, wie viele Erfolge man dafür würfeln muss und was passiert, wenn man die Probe nicht schafft. Der Grad des Grinsens des Cryptmasters kann dabei als Anhaltspunkt dienen. Der betroffene Spieler entscheidet sich dann wer versucht die Falle zu entschärfen und würfelt.
Würfeln? Ach ja, die Würfel gibt es natürlich auch. Die 10-seitigen Würfel sind in den Farben blau, grün und rot vorhanden. Auf den Seiten ist jeweils eine Axt („Erfolg“) oder eine leere Fläche („kein Erfolg“) zu sehen. Bei blau gibt es 30% Erfolgsquote, bei grün 50% und bei rot 70%. Die Helden haben für die 4 Fertigkeiten Angriff, Geschicklichkeit, Heiligkeit und Magie jeweils angegeben, wie viele Würfel in welchen Farben sie für die Anwendung würfeln müssen. Angriff braucht man im Kampf gegen Monster um Schaden zu machen, Geschicklichkeit zum Fallen entschärfen und Beschaffen von Mitspielergegenständen, Heiligkeit für Gebete und Heilung und Magie für Zaubersprüche.
Reicht die Anzahl der gewürfelten Erfolge zum Fallen entschärfen aus, kassiert der Spieler die Karte ein und legt sie als Siegpunkte für das Spielende beiseite. Andernfalls kommt die Karte ganz aus dem Spiel und den Entschärfenden oder der ganzen Heldengruppe passiert was. Das geht von recht harmlosen Sachen wie Schwächung im Kampf, eine Runde aussetzen oder Schaden kassieren bis hin zum kompletten „Party-Wipe“. Danach kommt, sofern vorhanden, die nächste Fallenkarte dran oder die Heldengruppe flieht und die restlichen Karten werden verdeckt zurückgelegt.
Dann kommt der Kampf gegen die vorhandenen Monster. Diese werden alle offen ausgelegt und es schlagen jede Kampfrunde immer abwechselnd ein Held der Gruppe und ein Monster der Monstergruppe zu, bis alle einmal dran waren. Alternativ können die Magier natürlich zaubern und die Priester Gebete sprechen oder es können Taktikarten eingesetzt werden. Der Cryptmaster ist dabei leicht im Nachtteil. Während jeder Held sich aussuchen kann auf welches Monster er schlägt (am besten die, die noch nicht selbst dran waren), bestimmt der Cryptmaster nur welches seiner Monster als nächstes zuhaut. Wer sich von der Heldengruppe dem jeweils in den Weg stellt, darf sich aber der betroffene Spieler selbst aussuchen. Außer das Monster hat eine Spezialeigenschaft, welche die üblichen Kampfregeln verändert…
Werden Monster besiegt kassiert der Spieler die Karte als Punkte und wenn alle Gegner beseitig sind, wird der Rest der Karten, die Schatzkarten, aufgedeckt und der Spieler kann die Schätze dann entweder direkt zu seinen Punkten legen oder aber seine Helden damit ausrüsten. Allerdings mit dem Risiko des Verlustes beim Ableben des Helden oder durch diebische Mitspieler.
Interaktion
Überhaupt ist das Spiel hoch interaktiv. Man kann sich untereinander beklauen, verzaubern, Steine in den Weg legen, alles unterstützt durch die Karten und Fertigkeiten der Helden. Für den jeweiligen Cryptmaster gibt es auch viele gehässige Helden-Fertigkeiten, die z.B. erlauben, wenn man Cryptmaster ist, einfach eine Schatzkarte aus dem Krypta-Stapel zu entfernen, die der Mitspieler dann eben nicht bekommt, oder eine oben liegende Krypta-Karte einer anderen Krypta mit zu den Karten zu nehmen (sehr beliebt wenn man die Falle oder das Monster bereits kennt) und das dann in Kombination mit Fertigkeiten, die es erlauben sich selbst zum Cryptmaster zu machen, selbst wenn der L/R-Aufdruck auf der Krypta eigentlich einen anderen Mitspieler zum Cryptmaster bestimmt.
Die Zukunft: Tomb Cryptmaster
AEG hat inzwischen eine Erweiterung zu Tomb für September/Oktober 2009 mit dem Namen Cryptmaster angekündigt und die Regeln online gestellt. Die Erweiterung fungiert entweder als Erweiterung zu Tomb oder als eigenständiges Grundspiel.
Neu hinzugekommene Spielelemente sind:
Fluchkarten, die bei den Kryptakarten mit dabei sind. Die Flüche können von Priestern wieder entfernt werden
Cryptmaster-Karten, die man in der Taverne ziehen kann und als Cryptmaster dann ausspielt für einen Spezialeffekt
Söldner als Helden. Diese können anderen Spielern, die gerade eine Krypta betreten, wenn die das wollen, ausgeliehen für werden und bekommen dann für die Hilfe Punkte und Karten. Einige Söldner können sich dabei auch ungefragt aufdrängen, um einen Teil der Beute mitzunehmen.
PvP-Kampf zwischen Heldengruppen
Ein Overlord-Monster wird zusätzlich in eine Kryta gelegt. Wird es besiegt endet das Spiel sofort oder wenn die Krypta mit dem Overlord die letzte Krypta mit Karten ist
Fazit
Tomb hat sich im Laufe der Zeit bei meiner Spielerunde zum Lieblingsspiel der Fantasy-Liebhaber entwickelt. Ich selbst war am Anfang bei der Meinung „ganz nett“ angelangt, aber meine Mitspieler waren vom ersten Spiel so hellauf begeistert, dass sie die nächsten 3 Wochen jeweils wieder gefordert haben, dass ich das Spiel unbedingt wieder mitbringen möge und wir es dann auch immer wieder gespielt haben. Mein anfängliches Amüsement („Was finden die an dem Spiel so toll?“) ist inzwischen der Anerkennung gewichen, dass das Spiel als Dungeon Crawler doch die Bedürfnisse der Rollenspielfans nach einem zeitlich machbaren Brettspiel mit Rollenspielelementen gut befriedigt. Gerade die Spielzeit von zwei bis zweieinhalb Stunden ist ein sehr schwerwiegendes Argument für das Spiel. Die meisten anderen Dungeon Crawler dauern eben länger und können nicht an einem Spielabend mal eben durchgespielt werden. Mit Tomb kann man das schaffen.
Die Anleitung lässt leider einige Fragen offen. Wie bei vielen Spielen mit vielen Spezialfertigkeiten sind Timing und die Interaktion der Fertigkeiten untereinander oft unklar. Die FAQ und die Anleitung V2.0. helfen da ein wenig weiter, einige Fragen bleiben aber trotzdem ab und zu noch offen. Hier müssen die Spieler sich dann einfach einigen, wie sie das regeln wollen.
Natürlich ist das Spiel auch vollkommen zufällig und chaotisch. Ob jetzt eine harmlose Fallenkarte oder die sofortige „Party-Wipe“-Falle auf einen wartet ist meist vollkommen unkalkulierbar. Ein reines Glücksspiel. Zwar scheidet man in dem Fall nicht aus, sondern fängt mit einem einzelnen Helden in der Taverne wieder an und behält alle bisher einkassierten Punkte, aber das wirft einen schon soweit zurück, dass man nicht mehr gewinnen kann.
Wer also über solche zufälligen Betriebsunfälle lachen kann und einfach die Atmosphäre, die Heldengruppenoptimierung und das interaktive Beinstellen genießen kann, dem sei Tomb wärmstens ans Herz gelegt.
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29.6.2009, 12:09
Wallace (frei zitiert): “Automobile ist das beste Spiel, das ich bisher entwickelt habe”…
Hat so ein Zitat in einer konsumorientierten Gesellschaft und bei emotional geprägten Spielegeeks überhaupt einen Wert? Wohl eher nicht – ohne dabei an den moralischen Grundsätzen von Wallace zu zweifeln. Also selber einen Eindruck verschaffen…
Nach Brass und Tinners Trail war Automobile für mich ein Pflichtkauf. Das liegt auch insbesondere an dem Wirtschaftsthema – ich liebe thematische Wirtschaftsspiele…
Um mal gleich keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen… ich finde Auotmobile richtig gut. Wir haben es zu dritt gespielt. Es hat allen sehr gut gefallen.
Das Material und die Spielregel
Treefrog mit Betonung auf Tree… richtig: massenhaft Holzmaterial in augenfreundlichen, d.h. unterscheidbaren Farben und idealer Haptik (Größe, Form, …).
Die Spielregel ist sehr gut, läßt keine Fragen offen, sollte jedoch sehr genau gelesen werden. Man kann schnell etwas überlesen. Die Spielregeln an sich sind überraschend einfach – das Spiel selber hat es aber richtig in sich. Eine Kurzspielregel gibt es in deutsch im unkowns.de spielforum zum Download…
Wie immer ist das Spiel limitiert. Im Nachgang – wann auch immer – soll noch eine 2nd Edition erscheinen – gerüchteweise auch anders illustriert (Czarne?).
Die Grafiken der Wallace Spiele sind immer schlicht und funktional. Auch Automobile bildet hier keine Ausnahme. Alles ist übersichtlich angeordnet und behindert das Spielen nicht, sondern unterstützt es. Also auch nichts zum Kritisieren.
Das Spiel…
Das Spiel geht über 4 Runden. Insgesamt soll das 120 Minuten dauern. Diese Angabe ist auf jeden Fall realistisch – wenn auch das Zeitgefühl nach einer Partie eine wesentlich kürzere Spielzeit vermuten läßt. Die Downtime im Spiel ist gering – irgendwie ist man permanent am Zug oder Denken. Manchmal kann es etwas länger dauern, wenn man überlegt, ob die noch ausstehende Produktion überhaupt absetzbar ist.
Vom Prinzip geht es bei Automoble darum Fabriken zu bauen, weiterzuentwickeln und dann Autos zu bauen, die man im Wesentlichen über 3 Absatzkanäle (eigene Distributoren, Howard und/ oder Nachfragemarker) versilbert. “Be fully invested” ist ein Grundsatz, den man auf jeden Fall hierbei beherzigen sollte. Nur Geld, das arbeitet vermehrt sich. Alles andere liegt rum und kostet den Sieg.
Eine Spielrunde besteht aus folgenden Phasen:
Charakter wählen
Nachfragemarker ziehen
3 Aktionsrunden (Auswahl: Fabrik bauen, Fabrik schließen, 2 Entwicklungssteine nehmen, Produzieren, Distributorennetz erweitern)
Autos über Howard verkaufen (nur für den Spieler, der den Charakter Howard gewählt hat)
Autos über Distributoren verkaufen
Managemententscheidungen (Auswahl: Fabrik schließen, Preisreduktionsmarker nehmen, Bonusverkaufsmarker nehmen, Passen)
Autos über Nachfragemarker verkaufen
Verluste berechnen und bezahlen
Das war es schon. Zum Glück ist das alles dermaßen verzahnt, daß die daraus resultierende Komplexität langen Spielspaß garantiert. Die Interaktion ist verdammt hoch. Im Prinzip hat jede Aktion eines Mitspielers in irgendeiner Form Auswirkungen auf mich.
Gedanklich ist man im Spiel immer damit beschäftigt unternehmerisch zu denken. Diversifiziere ich meine Produktion (es gibt drei Preissegmente) oder spezialisiere ich mich. Was mache ich im Falle des Markteintritts eines Mitspielers in meinem Preissegment. Ist die Nachfrage dann noch hoch genug, um alles abzusetzen. Wie optimiere ich meine Vertriebskanäle – Distributoren vs. direkter Absatz über Nachfragemarker. Übe ich Druck auf die Konkurrenz aus, in dem ich ständig neue Fabriken baue und damit die Fabriken der anderen mit Verlustmarkern belege, da diese veraltet sind? Lohnt sich eine Teilefabrik, um die Produktionskosten zu senken? Vielleicht ist es auch eine Strategie einfach mal die Bank mit Krediten zu bemühen, um schnell zu expandieren – vorausgesetzt man hat genügend Entwicklungssteine.
Es ist nicht ganz unwichtig zu erkennen, wie die Fabriken auf dem Spielplan verteilt sind. Bei uns hat sich jemand ein Monopol für das niedrige Preissegment (geringe Marge) aufgebaut, die Produktionskosten mit einer Teilefabrik gesenkt und den Markt alleine bedient. Erst in der letzten Runde kam dann Konkurrenz dazu – leider zu spät. Ich bin auf die Mittelklasse und die Luxusklasse gegangen – war eigentlich immer voll investiert, hatte aber leider einen Mangel an Entwicklungswürfeln… doof. Ich habe das Gefühl, daß es auch überlegenswert ist, den einen oder anderen Verlustmarker einfach mal in Kauf zu nehmen. So teuer sind die auch nicht (Strafe: Runde 1: 10 Dollar je Würfel ansteigend auf 40 Dollar je Würfel in der letzten Runde). Unsere 3. Mitspielerin hat ihr Vermögen nicht einmal verdoppelt. Hat tendenziell immer zu vorsichtig produziert und wenig Kapital investiert. Das konnte nicht gutgehen.
Das ganze dreht sich darum, wie ich aus meinem Startkapital möglichst viel Vermögen (Geld und Fabriken) mache. Und das auf eine verdammt elegante und thematisch gut umgesetzte Art.
Ein Problem war bei unserem Discounter (der Spieler, der das niedrige Preissegment bedient hat), daß er bereits in Runde 3 keine neuen Fabriken mehr bauen konnte, weil alle auf dem Plan standen. Dazu muß man auch noch sagen, daß wir gerade mal die Hälfte der Fabrikleiste vorangekommen sind – also anscheinend nicht aggressiv genug gespielt haben. Das wird sich in der nächsten Partie ändern. Neue Spieler haben übrigens meines Erachtens gegen Spieler, die Automobile schon kennen keine Chance… dafür lernt man in der ersten Partie zu viel.
Schön finde ich übrigens auch das Pokerelement mit der Nachfrage. Wie im richtigen Leben und im Gegensatz zu dem Modell des homo oeconomicus in der Lehre, existieren keine vollständigen Marktinformationen. Man kennt den eigenen Nachfragemarker und man weiß wie viele Autos man über Howard (nämlich genau 2) und voraussichtlich über seine Distributoren (die übrigens von Runde zu Runde auf dem Spielplan verbleiben – also vorsicht: ein zu großes Distributorennetz kann teuer werden, wenn diese untätig rumstehen) absetzt. Aber den eigentlichen Markt, über den die Masse dann Absatz fndet ist eine Black Box… da ist unternehmerische Risikofreude gefragt. Wenn man Pech hat bleibt man auf Autos sitzen. Das bedeutet dann Verschrottung (Einsatzkosten verloren) und einen Verlustmarker je verschrotteten Auto. Das ist richtig häßlich. Man kann aber auch eine Marketingaktion machen (Bonusmarker) oder eine Preisschlacht beginnen und damit den Absatz ankurbeln (Preisreduktionsmarker). Preisreduktionsmarker reduzieren zwar die Marge – aber immer noch besser als die Verschrottung des eigenen Working Capitals!
Wie schon oben angedeutet: das Spiel ist genial. Ich weiß zwar noch nicht so richtig was ich davon halten soll, daß sich in den einzelnen Spielrunden die Nachfrage stark in das niedrige Preissegment verschiebt und somit ein heißer Kampf im nächsten Spiel um die Autoboxen mit dem niedrigen Preissegment zu erwarten ist – aber eigentlich müßte das dann wieder über die Nachfrage reguliert werden.
Was wir falsch gespielt haben und deswegen etwas Dynamik verloren gegangen ist: Man muß beim Bau einer neuen Fabrik zum Teil Entwicklungswürfel bezahlen. Wir haben z.B. für zwei neue Fabriken und einer übersprungenen Autobox 6 Marker bezahlt. Das ist falsch. Die Autobox wird einmal entwickelt. D.h. man bezahlt 3 Entwicklungswürfel und das Geld für die 2 Fabriken. Dieser Fehler von uns führte zu knappen Entwicklungswürfeln und einer langsameren Spielentwicklung. Aber: Problem erkannt, Problem gebannt.
Unser Spiel ist wie folgt ausgegangen:
Spieler 1: ungefähr 4.900 DollarSpieler 2 (ich): ungefähr 4.700 Dollar
Spieler 3: ungefähr 3.500 Dollar Also insgesamt von mir eine klare Anspielempfehlung! Neben Brass der stärkste War-/Treefrog Titel derzeit! Auf bgg wird eine 2-Spieler-Variante diskutiert. Bin mal gespannt, ob die gut funktioniert, da ich ja oft zu zweit spiele. Hier sind die vorgeschlagenen Änderungen:
(Direktlink: zu Boardgamegeek) money – 2500 R&D cubes – 6 Distributors boxes: First Round: close 1 box from each model; Second Round: close 1 box for middle-price and low-price cars; Third Round: close 1 box for the low price cars; Fourth Round: no changes Each player has 4 actions The board is the same or you could try with Duryea closed. I think there’s not much of a difference there. Each obsolete factory takes one extra loss cube. So, the first factory of a type doesn’t get any but the second factory gets 2. Remove one white and one black token from the executive decision’s box (the right most) Everything else is normal. Auf jeden Fall funktioniert Automobile mit 3 Spielern schon sehr gut und mehr Spielern wird es natürlich noch “anspruchsvoller”. Dir könnte das Spiel gefallen, wenn Du prinzipiell die Spiele Brass und Tinners Trail sowie AoS magst – also Spiele mit einem Wirtschaftshintergrund gerne in wirtschaftlichen Zusammenhängen denkst ein thematisch schön umgesetztes Spiel suchst Du kennst das Spiel? Wie ist Deine Meinung? Über die Kommentarfunktion kannst Du das Spiel bewerten und kommentieren…
29.6.2009, 09:50
Da sprach der alte Häuptling der Indianer – wild war der Westen – schwer war der Beruf – ufff….
Nachdem wir bei Agricola lernen durften, daß neben dem Grundproblem “Bauer sucht Frau” auch noch harte Arbeit den Alltag eines Landwirten bestimmt, werden wir jetzt in die Zwänge der Indianer eingeführt – nein, kein Alkohol von Bleichgesichtern…
Das Spiel an sich und überhaupt…
Wie immer geht es um Ernährung. Schmackhafte Büffel rennen über das Spielbrett. Unter Berücksichtigung eines nicht sichtbaren bzw. nur von Büffeln erkennbaren Einbahnstraßenschild rennen diese konsequent von links nach rechts. Zufällig in unsere Richtung, denn unsere Tipis müssen auch Richtung Osten zu den Open Plains. Jedes Zelt was diese erreicht gibt Siegpunkte – ein für uns Spieler erstrebenswertes Gut.
Gut – wir rennen nach rechts, die Büffel rennen nacht rechts. Also alles easy going. Nicht ganz. Blöderweise sind diese Büffel mehr fremdgesteuert von den Mitspielern, als daß man selber Einfluß nehmen kann. Und so kann es passieren, daß die Büffel doch eher im Zickzackkurs über den Plan stürmen. Vielleicht würde uns ja doch das Feuerwasser der Bleichgesichter helfen, um diesem Zickzackkurs unbewußt zu folgen…
Was kann man denn nun konkret als Spieler in seinem Spielzug tun?
Pflichtaktionen in fester Reihenfolge:
Als erstes kann man Büffel um so viele Felder bewegen, wie man Tipis auf dem Spielfeld hat (zu Beginn 2). Anscließend muß man alle seine Tipis versorgen. Versorgt ist ein Tipi, wenn auf einem Feld genauso viele Büffel stehen, wie Tipis. Tipis anderer Spieler werden bevorzugt versorgt, d.h. wenn auf einem Feld ein eigenes Tipi und ein fremdes Tipi stehen versorgt der unter Umständen einsame Büffel das fremde Tipi. Ist das Zelt nicht versorgt, dann ist das solange kein Problem, wie man noch Vorratsswürfel hat. Also bildlich gesprochen zieht der Indianer mit der Schaufel los und gräbt seine Vorräte aus, um der plärrenden Familie die Münder zu stopfen. Hat man jedoch auch keine vergrabenen Vorräte mehr, dann grüßen die ewigen Jagdgründe und Winnetou trifft Manitou.
…und noch eine frei wählbare Pflichtaktion:
Nach den verpflichteten Pflichtaktion hat man im Anschluß noch einmal die Möglichkeit eine der folgenden Aktionen auszuführen:
Tipi in ein angrenzendes Feld bewegen
Versorgungssteine nehmen
einen Büffel bewegen
neues Tipi gegen Abgabe von 3 Vorratssteinen einsetzen (nur in einem Feld, auf dem man alleine steht)
Das wars. Danach ist der Spielzug vorbei. Die Downtime ist gering – jedoch zum Ende des Spiels eher zunehmend.
Und? Wie ist es?
Das Wort “Böse “würde eine gute Beschreibung abgeben. Man neigt dazu, mehr gegen die anderen zu unternehmen, als etwas für sich selber zu tun. Zu Dritt kann das schon mal zu fragwürdigen Spielzügen einzelner führen (die unter Umständen auch noch verwandt miteinander sind):
Frage von mir: “Warum setzt Du diesen Büffel nach vorne?”Antwort von Frau des Freundes: “Na ja, vielleicht kann ihn noch jemand gebrauchen.”
Anmerkung von meinem Freund: “Ja, ich”
Reaktion von mir: Kooootttttzzzzzzz Bei drei Spielern ist in meinen Augen das Kingmakerproblem nicht zu unterschätzen. Der Letzte macht hierbei nicht das Licht aus, sondern bestimmt, wer denn am Ende mit hoher Wahrscheinlichkeit gewinnen wird. Das ist sicherlich der größte Makel an dem Spiel. Allerdings kann man das leicht Umschiffen: Einfach mit 4 Skalps spielen. Das Spiel besitzt übrigens mehr Tiefe, als die Regeln vermuten lassen. Nach mehreren Partien greift idealerweise auch der Lernkurveneffekt. In der ersten Partie rätselt man schon noch was man sinnvollerweise tun sollte. Man tendiert dann dazu die anderen zu blockieren, zu ärgern und zu Weißglut zu bringen. Schnell noch das eigene Tipi in das Feld des anderen ziehen und er hat 2 neue Probleme (Versorgung, Einsetzten eines eigenen Tipis nicht mehr möglich). Oder man tritt einem Büffel auf dem Feld eines Mitspielers mal kräftig in den Hintern und schon entsteht das nächste Versorgungsproblem. Das Einsetzen neuer eigener Tipis muß auch gut geplant sein. Mehr Tipis, mehr Bewegungszüge für die Büffel aber auch mehr Versorgungsprobleme – abgesehen mal von dem Neidfaktor der Mitspieler und deren Konzentration auf den Immobilienhai-Indianer. Abwägen ist hier das Zauberwort. Oder man raucht eine Friedenspfeife und verhandelt – ist ausdrücklich erlaubt in dem Spiel (haben wir aber nicht gemacht). Ich spiele ja nicht, um mir Freunde zu machen. Das Leben ist einfach zu kurz, um Züge auszulassen, die die anderen ärgert *hehe*. Wir hatten Wind River als Absacker gespielt. Die Spielzeit von 60 Minuten ist realistisch, das Spielmaterial gut und die Spielregel kurz und verständlich. Ich kann mir aber vorstellen, daß das Spiel polarisieren kann. Einmal wegen des Ärgerfaktors und andererseits auch, weil es eigentlich genau betrachtet eine Art Indianerschach für 3-4 Spieler ist – also eher abstrakt. Mir hat das Spiel aber gut gefallen. Ob es öfter mal als Absacker auf den Tisch kommt wird sich zeigen. Zu dritt würde ich es wahrscheinlich nicht noch einmal spielen. Vom Verlag gibt es eine 2-Spieler Variante. Die haben wir nicht probiert. Für mich ist aber Wind River ein Spiel, daß man mit 4 Spielern angehen sollte. Dir könnte das Spiel gefallen, wenn Du abstrakte Taktikspiele magst Spiele, wie Seenot im Rettungsboot oder vergleichbare Ärgerspiele magst oft zu viert spielst und einen Absacker suchst ein Poster von Winnetou über Deinem Bett hängen hast empfohlene Spielerzahl: 4 Du kennst das Spiel? Wie ist Deine Meinung? Über die Kommentarfunktion kannst Du das Spiel bewerten und kommentieren…
1.1.1970, 01:00
Von null Ahnung zu etwas Titania, oder was Sie unbedingt über Titania wissen sollten!
Ort des
1.1.1970, 01:00
Michael Behr hat uns freundlicherweise seine Spielhilfen zu Treefrogs Last Train To Wensleydale zur verfügung gestellt. Vielen Dank.
Zu den Downloads
Zu den Downloads
1.1.1970, 01:00
Im Jahr 2010, genau gesagt am 22. Jänner, feierte die weltweite Spielecommunity ein besonderes Jubi
1.1.1970, 01:00
Michael Behr hat wieder reichlich neue Spielehilfen erstellt. Victory in the Pacific/AH, Full Metal Planete/Ludodelire und Das Siedler Kartenspiel/Kosmos waren diesmal in seinem Focus.
Ohne Umschweife zu den Downloads.
Ohne Umschweife zu den Downloads.
1.1.1970, 01:00
Mit üppigem Spielmaterial, komplett aus Kartonstanzbögen ausgebrochen und mit Spielfiguren aus Holz
1.1.1970, 01:00
Die Spielecheckliste der Spielbox ist nun fertiggestellt und auch die Palm Datenbank ist nun auf dem aktuellen Stand.
Download der Spielbox Checkliste im Palm JFile 5.x Format
Download der Spielbox Checkliste im Palm JFile 5.x Format
1.1.1970, 01:00
Nur noch gut 24 Stunden, dann beginnen DIE 35 Stunden!
Wer nicht weiss was DIE 35 Stunden sind: 35 Stunden
Ich werde mich nicht am allgemeinen Twitter-Wahnsinn beteiligen, da das meine 35 Stunden nicht unerheblich verkürzt. (Ehy, Leute ich gehe dahin um meinen Hobbys zu fröhnen
- und inhaltslose SMS zu schreiben gehört zufällig NICHT zu meinen Hobbys).
Aber wer weiss, vieleicht raffe ich mich Abends ja auf und mache einen Kurzbericht, äh sorry das heisst ja neuerdings BLOG!
Man sieht sich ...
Wer nicht weiss was DIE 35 Stunden sind: 35 Stunden
Ich werde mich nicht am allgemeinen Twitter-Wahnsinn beteiligen, da das meine 35 Stunden nicht unerheblich verkürzt. (Ehy, Leute ich gehe dahin um meinen Hobbys zu fröhnen
- und inhaltslose SMS zu schreiben gehört zufällig NICHT zu meinen Hobbys).
Aber wer weiss, vieleicht raffe ich mich Abends ja auf und mache einen Kurzbericht, äh sorry das heisst ja neuerdings BLOG!
Man sieht sich ...
1.1.1970, 01:00
Fast in jedem Haushalt, das muss gar nicht zwingend ein richtiger Spielerhaushalt sein, findet sich
1.1.1970, 01:00
In der Welt der deutschsprachigen Cartoons hat Joschua Sauers Schöpfung, die "NichtLustig"
1.1.1970, 01:00
Fische fressen Würmer und bunte Fische fressen bunte Würmer. Je bunter ein Fisch, desto mehr verschi
1.1.1970, 01:00
Einiges wurde im neuen Axis & Allies eingespart, so auch ein Referenz-Sheet für jede Nation. Dabei hätte es noch wunderbar auf dieses Shett gepasst, wenn man es doppelseitig bedruckt hätte. Nichts weltbewegendes, aber hilfreich wäre es trotzdem. Deswegen gibt es nun den Selbstbausatz: Ausduck, Ausschneiden und auf die Rückseite der Setup-Sheets kleben.
Um keinen zu langweilen geht es ohne Umschweife zum Download des Bausatzes. Viel Spass.
Um keinen zu langweilen geht es ohne Umschweife zum Download des Bausatzes. Viel Spass.
1.1.1970, 01:00
Auf Spielbox-Online ist die Neuheitenliste für die Messe in Essen 09 online gegangen. Wie auch in den vergangen Jahren werden Palm Benutzer nicht im Stich gelassen, sondern es gibt die Liste wieder im JFile 5.x Format zum Download. Die aktualisierung erfolgt sporadisch, in den letzen 2 Wochen vor der Messe täglich.
Stand: 20.10.09 20:00
Download spiel09.PDB
Stand: 20.10.09 20:00
Download spiel09.PDB

